Cäsar

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Cäsar atari screenshot
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Information - Cäsar

GenreStrategy - WargameYear1990
LanguagePublisher[no publisher]
ControlsMouseDistributor-
Players1DeveloperMicroworks
ResolutionLowLicensed from
Programmer(s)

Hartmann, Heiko

CountryGermany
Graphic Artist(s)

Hartmann, Heiko

SoftwareGerman
Game design

Hartmann, Heiko

Box / InstructionsGerman
Musician(s)

Elbert, Steffen

LicensePD / Freeware / Shareware
Sound FX

[n/a]

Serial
Cover Artist(s)ST TypeST, STe, Falcon030 / 1MB
MIDIVersion1.3d
Dumpdownload atari Cäsar Download / MSANumber of Disks1 / Double-Sided
Protection

Additional Comments - Cäsar

Instructions - Cäsar

CÄSAR Version 1.3x
==================

von Heiko Hartmann
(C) 1990 Microworks
Shareware !


Shareware bedeutet:
- Cäsar ist frei kopierbar.
- Cäsar darf nur umsonst (Unkostenbeitrag) weitergegeben werden.
- Cäsar darf nur vollständig weitergegeben werden.
-  Änderungen am Programm dürfen nicht weitergegeben werden  ohne 
die Zustimmung des Autors.
-  Die Aufnahme in einzelne PD-Serien ist nur mit  Erlaubnis  des 
Autors gestattet !
-  Sie können sich für 20 DM registrieren lassen.  Mehr  dazu  am 
Ende des Textfiles CAESAR.TXT.
- Versionen größer als 1.3 werden nur beim Autor erhältlich sein.


Was gibt's neues ?
==================

Nach der Eingabe der Spielernamen,  erscheint die neue  Paramter-
box von Cäsar (diesmal tatsächlich eine GEM-Box).
Dort können sie einiges einstellen:
-  Spielstufe:  Neben  den bekannten  alten  Spielstufen  leicht, 
                härter  und  granit gibt es jetzt noch  die  neue 
                Stufe Freak. Diese ist noch etwas schwieriger als 
                granit.  Als mir ein Anwender schrieb er  schaffe 
                granit  ohne Probleme,  wurde diese  Stufe  nötig 
                (Gruß an Herrn Siegl).
- (Spiel-)Ende: Hier können  sie festlegen  wie ein  Spiel  enden 
                soll.  Entweder  durch  erobern von  mehr  als  8 
                Hauptstädten   oder  durch  erreichen  von   mehr 
                Punkten  als alle  anderen  zusammen.  Zusätzlich 
                können  sie  auch beides einstellen  (so  wie  es 
                früher immer war).
- Karteneditor: Hier können  sie festlegen  ob sie vor  dem Spiel
                noch in den Karteneditor wollen.
- Mystik :      Dieser  mysteriöse Punkt  ist ein  Geheimnis.  Am
                besten,  sie  lesen einmal die alten Legenden  am 
                Ende dieses Textes durch...
- 6. Spieler:   Hier können sie einstellen, ob der 6. Spieler als
                Germane oder Ägypter startet.  Normalerweise darf 
                dies der Spieler wohl selbst entscheiden,  da  er 
                ja mit beiden Ländern im Nachteil ist.
- Zeitlimit:    Hier können sie ein Zeitlimit von 30 Sekunden für 
                die  Zugeingabe festlegen.  Es wird jedoch  immer 
                erst am Ende des Zuges getestet ob die Zeit über-
                schritten wurde.  Demnach kann der letzte Zug  so 
                lange dauern wie man nur will.
  

Am  auffälligsten sind die drei neuen Menueinträge im Hauptmenu 
während des Spiels:
- Übersicht:  Dieser Menupunkt führt in ein weiteres Menu, in dem 
              sie auswählen können,  welche Art der Übersicht sie 
              haben wollen.  Dabei handelt es sich ausschließlich 
              um  rein  informative Tabellen und  Übersichten  zu 
              folgenden Themen: 
              - Wirtschaft: Die wirtschaftliche Stärke der Länder 
              aller Imperien wird angezeigt.  Rechts daneben  ein 
              Balkendiagramm   nach  der   Gesamtwirtschaftlichen 
              Stärke der Imperien.
              -   Militär:    Hier   werden   die   militärischen 
              Steigerungsraten der neutralen Länder  dargestellt. 
              Hieraus   kann  man  in  etwa   den   Armeenzuwachs 
              neutraler  Länder  bestimmen.  Rechts  wieder  eine 
              Gesamtübersicht nach Imperien.
              -  Einstellung:  Hier können sie die  Einstellungen 
              ihrer  Länder  und  Bündnispartner  sehen.   Rechts 
              wieder  ein Balkendiagramm nach  durchschnittlicher 
              Beliebtheit eines Imperiums.
              - Beziehungen:  In dieser Tabelle sind unter  jedem 
              Imperium die Beziehungen zu einem anderen  Imperium 
              angegeben.
              -  Tendenzen:  Ein  kleines Bonbon  für  Statistik-
              Freaks.  Zeigt den Indexverlauf aller Imperien über 
              die letzten 2.5 Jahre.
              -  Städte/Namen:   Hier  erfahren  sie   zweierlei. 
              Erstens  können sie durch einfaches  darüberhinweg-
              fahren  mit  dem Mauszeiger die  Namen  der  Länder 
              erfragen und zweitens haben alle ihre  Länder,  bei 
              denen  der  Bau einer Hauptstadt möglich  ist  eine 
              "1" stehen.
-  Provinzen:  Hier  können sie ihren Zuschuß-Haushalt  für  ihre 
              Provinzen  und Bündnispartner eingeben.  Geben  sie 
              zuerst die Gesamtsumme des Zuschusses an und wählen 
              sie  dann  die  Länder  aus,  die  einen  Teil  des 
              Zuschusses  erhalten sollen  (1=angewählt,  0=nicht 
              angewählt). Schließlich dürfen sie den Zuschuß noch 
              einmal mit Klick auf 'OK' bestätigen.
              Ein  Zuschuß bewirkt zweierlei:  Es kann  sich  die 
              Einstellung  des  Landes  zum  Imperium  verbessern 
              (wenn  der Zuschuß hoch genung war) und  es  werden 
              ein  paar Armeen in diesen Ländern aufgebaut  (also 
              auch in den Bündnisländern).
- Stadtbau :  Alte Cäsar-Hasen haben sicher schon bemerkt, daß in 
              dieser neuen Version weniger Hauptstädte  vorhanden 
              sind  als in älteren.  Das hat  seinen  Grund:  Sie 
              können  nämlich jetzt selbst ein  paar  Hauptstädte 
              gründen. Das dies nicht ganz billig ist dürfte klar 
              sein, aber auch sonst ist einiges zu beachten:
              -  Städte sind nur in eigenen Ländern  zu  gründen.   
              - Die Bevölkerungszahl in jenem Land muß mind. 4000 
              Leute betragen.
              -  Die Einstellung der Bevölkerung muß  dort  mind. 
              'wohlwollend' sein.
              - In einigen Ländern ist es gar nicht möglich große 
              Städte  zu gründen.  Darum sehen sie  entweder  mit 
              Spionage  oder  mit  der  Übersicht  'Städte/Namen' 
              vorher nach,  ob es dort überhaupt möglich ist eine 
              Hauptstadt zu bauen.
              Bezahlt  wird das Projekt im übrigen erst  bei  der 
              Ausführung  des  Spielzuges.  Falls sie  also  dann 
              nicht mehr genügend Gold beisammen haben,  geht die 
              Stadt den Bach runter....
Soviel zu den drei neuen Menueinträgen.

Wie  sie oben erkennen konnten wurde eine neue Variable  für  die 
Länder eingeführt,  die Einstellung von diesen zu ihrem  Imperium 
nähmlich. Die Einstellung kann einiges bewirken:
-  Beim  Anwerben  kann sie die Anzahl  der  geworbenen  Soldaten 
beeinflussen.
-  Sie  kann  die Korn-Ernte negativ wie positiv  in  einem  Land 
beeinflussen.
-  Sehr unzufriedene Provinzen können revoltieren und Schutz  bei 
einer anderen, ihnen besser gestellten Macht suchen.
-  Die Einstellung ist bei Bündnispartnern oft  entscheidend  für 
einen Beitritt oder die Auflösung eines Bündnisses.
-  Umliegende  neutrale Länder können sich bei einer  sehr  guten 
Einstellung freiwillig als Bündnispartner anbieten.
- Im ESC-Menu statt 'Spiel speichern' nun 'Quit Cäsar'.
Wie  sie  nun die Einstellung eines  Landes  beeinflussen  können 
verrate  ich  ihnen  nicht,  das  können  sie  wohl  auch  selbst 
herausfinden !

Desweiteren  ist  es nun an bestimmten Meerengen  möglich  selbst 
ohne Kriegsschiffe an die nahe Küste überzusetzen. Dabei verliert 
man  jedoch immer einen kleinen Teil  seiner  Soldaten.  Folgende 
Meerengen sind davon betroffen:
- Meerenge von Gibraltar (Lousitanien - Tingis).
- Italien und Sizilien (Lucanien - Sizilien).
- In Griechenland (Aetolien - Eboia).
- Der Bosporus (Pergamon - Byzantium - Bithynien).
- und zuguterletzt: Korsika - Sardinien.


Weitere (kleinere) Veränderungen:
-  'UNDO'  beim Korn-Handel.  Damit wird  er  Rundungsfehler  bei 
dieser Funktion umgangen.
- CÄSAR läuft nun auch aus Ordnern ordnungsgemäß, d.h. sie können 
es auch endlich auf Festplatte richtig installieren.
-  Keine negativen Armeen mehr bei Ländern  des  Computers.  Auch 
dieser Fehler gehört nun der Vergangenheit an.
- Keine 'Franzen' mehr bei der Auflösung bestimmter Bündnisse.
-  Anwerben  richtet sich nun auch nach dem  Militär-Level  eines 
Landes (was vorher noch nicht der Fall war).
-   Warten  auf  loslassen  der  Maustaste  nun  auch   bei   den 
Verhandlungs-Menus.
-  Bei  der  Armeen-Rest-Anzeige während  eines  Feldzuges  keine 
Zahlenstummel mehr.
-  Bei  mißlungenen  Sabotageakten kommt man  nun  auch  mit  der 
Tastatur weiter.
- Linkvirus-Check (d.h. die Länge des Programms wird abgefragt).
- Fehler bei Hilfe-Gold behoben.   Desweiteren  sorgt  Hilfe-Gold 
auch für einen geringen Bevölkerungszuwachs im betroffenen Land.

Das  SAVE-Format stimmt nicht mehr mit dem der älteren  Versionen 
überein  !  D.h.  sie können diese damals abgespeicherten  Spiele 
nicht mehr laden (leider).  Falls Interesse besteht schreibe  ich 
auch   einen  Konverter  (aus  alt  mach  neu)   für   bestehende 
Spielstände. Aber nur bei Interesse.


Ach ja, ehe ich es vergesse:

Folgende  Geschichten  haben wir erst kürzlich  auf  einem  alten 
vergilbten Pergament entziffern können:

Einst  herrschten im Norden die gewaltigen Riesen.  Es  war  eine 
bittere  Zeit für alles Feine,  denn die Riesen  verachteten  das 
Schöne.  Einer der Riesen mit Namen Ugdagir fing an die  Pflanzen 
und  Bäume nach seinem Willen wachsen zu lassen,  ihre  Farbe  zu 
ändern oder auch deren Lebenssäfte zu vermischen.  Bald gebar  er 
sich  wie ein Gott und verkündete er werde neue Welten  Schaffen, 
stärker und vollkommener als die der Götter.
Dies  gewiß erzürnte die Götter und Odin ging zu den  Dunkelelfen 
um sich ein Schwert schmieden zu lassen. Bald darauf gab er einem 
Jüngling das magische Schwert um die Riesen zu vernichten.
Odin's Wille geschah.  Bald gab es große Schlachten zwischen  den 
Riesen  und den Menschen und vor allem die Menschen mußten  große 
Verluste  in  ihren Reihen in Kauf nehmen.  Doch  mit  Hilfe  des 
magischen Schwertes schlugen sie die Riesen zurück in die  fernen 
Berge im Nordosten und Ugdagir wurde durch das Schwert getötet.
Bis heute behaupten die Leute, die Riesen würden wiederkehren und 
das  magische  Schwert  liege bereit um  ihnen  erneut  entgegen-
zutreten...
(Die  Dunkelelfen fertigten im übrigen nicht nur dieses  Schwert, 
sondern  auch  den Hammer des Thor,  das Schiff  des  Freyr,  das 
goldene Haar der Sif und Siegfried's Schwert. Manch einer mag sie 
auch Zwerge nennen, der Bekannteste von ihnen mag Rübezahl sein).

Es  war  einmal vor lange Zeit im Lande  der  Etrusker,  als  ein 
junger  aber gieriger Fürst seine Hände nach der neuen Stadt  Rom 
ausstreckte. Doch Rom wollte frei sein und sich dem Fürsten nicht 
unterwerfen und beharrte auf seine Freiheit.  So kam es,  das der 
Fürst  die Stadtmauern Rom's schleifen lies und alle  Tempel  der 
Stadt zerstörte und besudelte.
Über  solch eine Gotteslästerung erzürnt erschien Jupiter in  Rom 
und legte ein heiliges Schild in das Herz der Stadt.  Fortan  war 
Rom  unangreifbar  und  der junge Fürst starb  selbst  bei  einem 
seiner vielen zornigen Angriffe auf die Stadt.
Doch die Freude der Römer währte nicht lange. Zwei Jahre nach dem 
Triumph  über den Fürsten entwendete ein Dieb das heilige  Schild 
und keiner weiß heute mehr wo es verborgen sein mag...
(Der Schild des Zeus (röm.  Jupiter) wurde wie der folgende Kelch 
von Hephaistos geschaffen.  Man nannte ihn auch Aegis 'Unter  der 
Ägide jemandes'='unter jemandes Schutz').

Einst  schmiedete  Hephaistos in den Vulkanen  einen  Kelch,  der 
ewiges  Leben  verhieß.  Er  schenkte  diesen  Kelch  der  Göttin 
Aphrodite,  die  jedoch  für  solche  Dinge  keinen  Sinn  hatte. 
Schließlich  landete der Kelch in einem ihrer Tempel  in  Thessa-
lonicki und das Land rings um den Tempel erblühte.
Doch  eines  Tages bei einem der vielen Kriege gegen  die  Perser 
wurde  der Kelch geraubt und keiner wußte die Spur des Kelchs  zu 
verfolgen.  30  Jahre später glaubte man den Kelch  in  Phönizien 
entdeckt  zu haben,  aber es handelte sich nur um eine  Imitation 
desselben.  Dennoch  konnte solch eine Nachbildung nur mit  Hilfe 
des Originals gemacht werden,  und es ist bis heute ein Rätsel wo 
sich der Kelch des Lebens befinden mag...
(Man berichtet später auch von Kreuzrittern aus  Brittanien,  die 
diesen  Kelch  suchten,   welcher  vorher  bei  einem   bekannten 
Abendmahl gereicht worden war).

Es  war einmal ein kleines aber  arbeitsames  Inselvolk,  welches 
nahe  an der Küste von Thessalien lebte.  Das Volk ernährte  sich 
vom Fischen und veehrte die Gottheiten Neptun und Hermes in  zwei 
recht großen Tempeln. Dieses Volk hätte glücklich sein können bis 
ans Ende seiner Tage,  aber es sollte anders kommen als erwartet. 
Eines Tages erbebte die Erde und riesige Vulkane schossen aus dem 
Meer,  brachten es zum schäumen und dampfen.  Da brach die  Insel 
des  Volkes  auseinander und alle Fischerboote  wurden  in  einen 
riesigen Strudel gerissen und verschwanden auf nimmerwiedersehen. 
Die  Menschen  auf der zweigeteilten Insel waren  erschreckt  und 
konnten kam mehr ihrem täglichen Leben nachgehen, da ein Teil der 
Hauptstadt mehrere Kilometer Wasserweg entfernt lag.
Die  Götter  Neptun  und  Hermes  sahen  dies  und   beauftragten 
Hephaistos einen göttlichen Gegenstand zu schmieden.  Es war dies 
ein  geflügelter Helm,  mit dem alle Inselbewohner über das  Meer 
gehen konnten ohne zu versinken. Die Inselleute lebten mit diesem 
Helm lange glücklich und zufrieden auf ihrer  Doppelinsel,  eines 
Tages jedoch versank ein Teil der Insel vollends im Meer und, wie 
es heißt, mit ihm der geflügelte Helm....
 
Man  mag diese Geschichten glauben  oder  nicht,  nun, die Haupt- 
sache  ist  nachher  behauptet  niemand, ich  hätte sie ihm  vor-
behalten.
(Eine Anmerkung: Zwar greifen diese Geschichten auf einige in der 
Sagenwelt  vorkommende  Gegenstände und  Personen/Götter  zurück, 
doch  sind sie ganz und gar meinem Geiste entsprungen  und  höch-
stens im Spiel Cäsar als wahr zu bezeichnen.  Haben sie an  solch 
einem  Schnickschnack  kein  Interesse,   dann  stellen  sie   im 
Parametermenu  unter  Mystik  'Nein'  ein.   Die  Hatz  nach  den 
magischen Gegenständen kann aber dem Spiel ganz neue  Dimensionen 
geben !).



Und die Adresse des Autors lautet (nach wie vor):

Heiko Hartmann
Sonnenbergstr. 41
7015 Korntal





Tschüß !

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