Atari ST - 1987
WordPlus Worterfassung

- Genre
- Word Processing
- Year
- 1987
- Language
- [unknown]
- Publisher
- [no publisher]
- Controls
- Keyboard
- Distributor
- —
- Resolution
- Medium / High / VGA
- Developer
- [n/a]
- ST Type
- ST, STe, TT, Falcon030 / 0.5MB
- Licensed from
- —
- Programmer(s)
- Jahn, Olaf-Michael
- Country

- MIDI
- —
- Software
- German
- Version
- 1.5
- Box/Instructions
- German
- Number of Disks
- 1 / Double Sided
- License
- PD / Freeware / Shareware
- Dump
- Download
- Serial
- —
- Dump format
- MSA
- Protection
- —
INSTRUCTIONS
anleitung zum WORDPLUS-worterfassungsprogramm WORT
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zum programmziel & -nutzen
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WORT dient zur erstellung eines dictionarys für das programm
WORDPLUS. es wurde geschrieben und getestet auf einem ST 520+ mit
monochromen monitor und TOS ROMS. dort lief es, soweit bekannt,
fehlerfrei. es ist kein GEM-programm, wird also nur mithilfe der
tastatur bedient.
das textverarbeitungsprogramm WORDPLUS von GST, ENGLAND ist der
nachfolger des bekannten 1ST WORD. es bietet als verbesserung
gegenüber letzterem unter anderem die möglichkeit eines einfachen
spelling-checks, zu deutsch rechtschreibprüfung.
dazu braucht WORDPLUS eine datei mit dem namen 'spelling.dic'.
diese datei enthält das dictionary (engl. wörterbuch), eine
kodierte liste aller erlaubten, d.h. richtig geschriebenen worte.
bei einer rechtschreibprüfung durchläuft WORDPLUS den gerade im
speicher befindlichen text und stoppt bei jedem wort, das er nicht
in seinem dictionary hat. ist es falsch geschrieben, korrigiert
man es, anderenfalls nimmt man es in die wortliste auf.
in der regel reicht es aber nicht, nur dieses eine wort
hinzuzufügen. es ist dann sinnvoll, auch noch alle nebenformen
einzugeben, damit die prüfung nicht zwei sätze weiter beim - im
prinzip selben - wort erneut stoppt. statt 'es läuft' steht dort
dann z.b. 'es kann laufen' oder 'es lief'.
an dieser stelle beginnt man dann aber bald, mit der
formenvielfalt der deutschen sprache zu kämpfen. z.b. muß man für
das adjektiv 'klein' noch zusätzlich folgendes eingeben:
kleine, kleinen, kleinem, kleiner, kleines,
kleinere, kleineren, kleinerem, kleinerer, kleineres,
kleinste, kleinsten, kleinstem, kleinster, kleinstes.
und dies wiederholt sich in ähnlicher form für hunderte worte, bis
man irgendwann frustriert kompromisse eingeht, sein vorhaben
aufgibt ODER aber dieses programm in die finger, bzw. auf die
diskette bekommt. zum einen reduziert sich der aufwand bei
regelmäßigen worten auf die eingabe der grundform und der wortart,
z.b. 'klein' und ADJEKTIV. zum anderen hat man nun die gewähr, daß
nicht andauernd die eine oder andere form versehentlich vergessen
wird.
zudem sind etwa 25% aller worte zusammengesetzte worte, wie z.b.
'fahr-stuhl', 'be-kommen', 'irgend-ein', 'bruch-fest', 'diebstahl-
sicher' usw. hier liegt einer der großen vor-teile dieses
programmes. man er-spart sich eine menge tipp-arbeit und fehler,
wenn man statt einer neu-eingabe des zusammen-gesetzten wortes auf
das grund-wort bezug-nimmt (!). WORT bietet diese möglichkeit.
siehe dazu kapitel sonderfunktionen.
prinzipielle arbeitsweise von WORT
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alle worte die WORT einzeln eingegeben werden, legt es sortiert in
einer liste im speicher ab. bei programmende schreibt es diese
liste als datei 'WORT.STR' auf die diskette (in die aktuelle
directory).
bei einem erneuten programmstart wird dann diese datei gesucht und
ggf. wieder eingeladen.
befindet sich zu diesem zeitpunkt in der aktuellen directory keine
datei mit namen WORT.STR, legt WORT im speicher eine neue (sprich
leere) liste an.
ACHTUNG! diese datei namens WORT.STR ist eine zwischendatei. sie
ist NICHT die wortliste, die von WORDPLUS eingelesen und benutzt
werden kann.
die vorteile, die sich aus der erstellung einer solchen
zwischendatei ergeben, sind an dieser stelle nur schwer zu
verdeutlichen. am schluß dieser beschreibung im kapitel
'technische informationen' komme ich darauf noch einmal zurück.
hat man nun alle gewünschten worte eingegeben, kann man sich zum
schluß aus WORT.STR die datei SPELLING.DIC erstellen lassen.
allerdings mache man sich bitte keine illusionen über die dauer
dieses vorgangs! für tausend einträge in WORT.STR dauert es ca. 20
minuten. für einen angestrebten grundwortschatz von 30000
einträgen also etwa 24 stunden! doch dazu später mehr (siehe
kapitel 'erstellen eines dictionarys'.
übrigens braucht man bei der manuellen eingabe von worten, z.b.
aus einem wörterbuch, für 100 einträge mit etwas übung etwa eine
halbe bis dreiviertel stunde.
bedienung des programmes WORT
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ziehen sie sich am besten kopien von WORT.TOS + WORT.STR auf eine
leere diskette und spielen sie dann gefahrlos mit den funktionen
von WORT, bis sie alles verstanden haben, um mit dem original mit
wenig arbeit zum ziel kommen...
man starte das programm WORT.TOS durch doppel-klick mit der maus.
das programm wird geladen und gestartet. es lädt eine vorhandene
WORT.STR-datei, anschließend erscheint eine seite einführungstext,
die man lesen darf und durch drücken einer taste überspringen
kann.
es erscheint das menü:
die eingabe einer 0 beendet das programm; die im speicher
befindliche wortliste wird als WORT.STR
abgespeichert.
die eingabe einer 1 ermöglicht die angabe eines ascii-files, das
auf der suche nach noch nicht erfaßten worten
wortweise "durchgelesen" werden soll. abbruch
und rückkehr zum menü mit UNDO.
die eingabe einer 2 bewirkt das erscheinen des worteingabe-
formulars. es können jetzt worte einzeln
eingegeben werden. rückkehr zum menü durch
drücken von F9!
die eingabe einer 3 veranlaßt WORT, die im speicher befindliche
wortliste auf die diskette in die datei
WORT.STR zu schreiben. eine eventuell
vorhandene alte WORT.STR-datei wird
überschrieben! WORT kehrt anschließend ins
menü zurück.
die eingabe einer 4 bewirkt ENTWEDER die erstellung einer neuen
SPELLING.DIC-datei ODER aber die ergänzung
einer zu diesem zeitpunkt auf diskette
vorhandenen SPELLING.DIC-datei (!) aus bzw.
mit den im speicher befindlichen worten.
dieser vorgang dauert in jedem falle lange!
WORT kehrt anschließend ins menü zurück.
die statistik am unteren bildschirmrand gibt die zahl der einträge
und die speicherbelegung an. als EIN eintrag gilt ein wort MIT
ALLEN SEINEN FORMEN! die zahl aller wörter insgesamt wird nicht
angegeben, weil das nur aufwendig und zeitintensiv zu
bewerkstelligen wäre.
die manuelle eingabe einzelner worte
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wählt man im menü eine 2, erscheint das leere worteingabe-
formular. links oben verlangt WORT das basiswort, der cursor steht
dazu im leeren basiswort-eingabefeld.
nach schreiben eines wortes und drücken der 'return'-taste
erscheint rechts oben ein kommentar, der mitteilt, ob und wieviel
einträge es mit diesem basiswort (vielleicht) bereits gibt.
'nummer 1 von 0' bedeutet: es gibt noch keinen, und es wird der
erste gerade eingegeben.
'nummer 3 von 2' bedeutet: es gibt schon 2, und der dritte wurde
soeben begonnen.
der cursor steht nun im worttyp-eingabefeld. WORT verlangt nun die
eingabe des worttyps in form einer ziffer. die wahlmöglichkeiten
sind in der untersten bildschirmzeile angezeigt.
0 KONSTANTe worte: BEISPIELE: 'und', 'woher', 'als', 'der',
'dann' usw.
1 SUBSTANTIVe: alle worte, denen ein artikel (der, die, das)
vorangehen kann;
BEISPIELE: der 'mann', die 'frau', das
'kind', die 'eifersucht', die 'zeitung', der
'philosoph', der 'klempner' usw.
2 ADJEKTIVe: alle worte, die einem substantiv eine
eigenschaft zuschreiben;
BEISPIELE: das wetter ist 'schön',
'schlecht', 'kalt'; er ist 'zuversichtlich';
der kaffee ist 'gut';
KENNZEICHEN 1: es gibt das wort mit den
endungen -e, -en, -em, -er, -es wie z.b.
'gute', 'guten' usw.
KENNZEICHEN 2: es läßt sich meistens steigern
wie z.b. 'schöne' - 'schönere' - 'schönste'
3 VERBen: alle worte, die einen vorgang ausdrücken
(auch im abstrakten sinne);
BEISPIELE: 'gehen', 'halten', 'wachsen',
'freuen', 'suchen', 'versuchen', 'sein',
'bleiben' usw.
4 ADVERBien: alle worte, die ein verb näher erläutern;
BEISPIELE: du suchst 'oft'; er schwimmt
'gern';
KENNZEICHEN 1: scheinbar schwer zu
unterscheiden von den adjektiven, aber: es
gibt KEINE formen auf -e, -en wie z.b.
'ofte', 'often', 'oftes'! 'gern' und 'gerne'
sind zwei schreibweisen bei gleicher
bedeutung: er schwimmt 'gern'/'gerne', muß
daher zweimal eingetragen werden
KENNZEICHEN 2: es läßt sich steigern wie z.b.
'oft' - 'öfter' - am 'öftesten', 'gern' -
'lieber' - am 'liebsten'
5 PRONOMEN: damit sind alle worte gemeint, die auswählend
vor einem substantiv stehen;
BEISPIELE: 'alle' frauen, 'diese' tür,
'irgendein' mensch, 'kein' ergebnis usw.
6 EIGENNAMEn: alle namen von personen, städten und
dergleichen;
BEISPIELE: 'olaf', 'berlin', 'deutschland'
KENNZEICHEN: das benannte und gemeinte objekt
gibt es genau einmal. den 'aachener'
dagegen gibt's mehr als einmal...
die worttypen 1, 2 und 3 sind die häufigsten.
nun erscheint abhängig von der gewählten wortart ein weiterer teil
des eingabe-formulars.
WORT hat dabei alle eingabe-felder bereits so ausgefüllt, wie es
bei einem REGELMÄßIGEN wort zu erwarten ist. felder, deren inhalt
WORT nicht vorhersagen konnte, sind leer. füllen sie diese
sorgfältig aus und prüfen sie vor allem die von WORT vorgegebenen
formen! diese können nicht immer richtig sein!
selbstverständlich können sie ein feld mit den cursor-links-
/rechts-tasten und den tasten 'delete', 'backspace' und 'esc'
beliebig ändern.
mit der 'return'- und der cursor-abwärts-taste gelangen sie ins
logisch nächste feld, mit der cursor-aufwärts-taste zum
vorhergehenden zurück.
die 'tab'-taste hat eine besondere funktion. bestimmte
eingabefelder, sogenannte schlüsselfelder, beeinflussen andere.
ändern sie ein solches schlüsselfeld und drücken die 'return'-
taste, um zum nächsten feld zu gelangen, werden alle abhängigen
felder korrigiert. dies können sie auch ohne verlassen des feldes
durch drücken der 'tab'-taste erreichen. probieren sie es aus!
die 'F10'-taste hat ebenfalls eine besondere funktion. sie
"umlautet" den inhalt des aktuellen eingabefeldes. aus 'arzte'
wird 'ärzte', aus 'bruder' wird 'brüder', aus 'mause' wird 'mäuse'
usw. ein zweites drücken entfernt den umlaut wieder. diese taste
erspart viel zeit bei den pluralformen der substantive!
sie können die eingabe durch löschen des gesamten formulars
jederzeit abbrechen, indem sie die taste 'F7' drücken.
haben sie alle felder ausgefüllt, können sie mit der taste
'clr' ('shift' + 'home') das formular leeren, um das nächste
wort einzugeben
'home' das formular ähnlich 'clr' bis auf das basiswort-feld
leeren (siehe dazu auch sonderfunktionen)
'F9' zum menü zurückkehren
besonderheiten bei der eingabe der einzelnen wortarten
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SUBSTANTIV-GESCHLECHT:
1 der, 2 die oder 3 das;
0 kein geschlecht bei worten, die immer im plural (in der mehrzahl)
stehen, wie z.b. eltern.
SUBSTANTIV-PLURAL:
gibt es keinen plural, wie z.b. bei 'milch', löschen sie einfach
das feld! ob es einen plural gibt oder nicht, und falls ja, wie er
geschrieben wird, erfahren sie im duden. meistens jedoch erkennt
man selbst, ob der von WORT vorgeschlagene plural z.b. 'milche',
möglich bzw. sinnvoll ist wie z.b. bei 'der halt' -> 'die halte'.
SUBSTANTIV-DEKLINATION:
allgemein gilt: im zweifelsfalle einfach alle ausprobieren!
1 STARK, genau dann, wenn der plural einen umlaut bekommt, wie
z.b. 'haus' -> 'häuser', 'tochter' -> 'töchter' usw. ebenso, wenn
es ein genitiv-(e)s gibt (wes-fall), wie z.b. des 'haus-es', des
'baum-s', des 'wasser-s' usw.
FAUSTREGEL: fast alle männlichen und sächlichen substantive sind
stark
3 SCHWACH, genau dann, wenn singularformen (außer nominativ) alle
gleich & pluralformen alle gleich, wie z.b. die 'frau' geht/ die
größe der 'frau'/ sie gibt der 'frau'/ ich sehe die 'frau' & die
frauen, der frauen, den frauen, die frauen;
FAUSTREGEL: fast alle weiblichen substantive sind schwach
2 GEMISCHT, wenn singular stark und plural schwach; nur selten
EIGENNAME:
in der regel sind namen deutlich erkennbar. sie werden nicht als
substantiv geführt, weil sie nur einen genitiv (wes-fall)
besitzen, wie z.b. 'berlin' - 'berlins'.
etwas versteckt ist es auch bei 'deutschland' und ähnlichen namen.
da kommt man durch die endung '-land' leicht in versuchung, ein
substantiv daraus zu machen! es gibt aber keine entsprechenden
'-länder' !!!
ADJEKTIV:
die 'stamm'-eingabefelder dienen zur bildung der formen auf '-e',
'-em', '-en', '-er', '-es', die später ins dictionary geschrieben
werden. die 'stämme' selbst werden dagegen mit ausnahme des
komparativ-stammes nicht übernommen.
es gibt adjektive mit komparativ, aber ohne elativ und auch
solche, bei denen es umgekehrt ist (siehe folgende erläuterung).
ADJEKTIV-POSITIVSTAMM:
dieser eintrag wird später nicht ins dictionary übertragen! daher
kann bei 'edel' hier 'edl' eingetragen sein.
ADJEKTIV-KOMPARATIVSTAMM:
dieser eintrag wird ins dictionary übertragen! BEISPIELE: 'edler',
'größer';
unregelmäßiges beispiel: gut - 'besser' - best, WORT schlägt hier
gut - 'guter' - gutest vor!
prüfen sie immer gründlich, ob das adjektiv zum vergleichen (lat.
komparare) geeignet ist.
z.b. läßt sich mit 'zuversichtlich' vergleichen ("der
zuversichtlichere von beiden") , bei 'erheblich' dagegen ergibt
'erheblichere' objektiv keinen sinn!
kann man mit dem adjektiv nicht vergleichen, wie z.b.
'absichtlich', 'farblich', 'eigen' usw. , dann löschen sie
unbedingt das feld mit der 'esc'-taste, da ansonsten unsinnige
worte ins dictionary übertragen werden.
ADJEKTIV-ELATIVSTAMM:
dieser eintrag kommt nicht ins dictionary! hier muß z.b. stehen:
'kleinst', 'edelst', 'best'; WORT macht daraus: 'kleinste' usw.,
'edelste' usw., 'beste' usw.
prüfen sie auch hier immer gründlich, ob man mit dem adjektiv den
herausragenden von mehreren (lat. elatio) bezeichnen kann, z.b.
gibt es den 'zuversichtlichsten' und auch (!) den 'erheblichsten',
dagegen nicht den 'blindesten'... auch hier gilt: nicht
existierende elativstämme unbedingt mit der 'esc'-taste löschen!
ADVERB:
die meist unregelmäßigen steigerungen müssen sie selbst eintragen.
z.b. 'gern' - 'lieber' - am 'liebsten' usw.
VERB:
die unregelmäßigen verben sind von mir bereits eingetragen!
das verb benötigte wegen seiner formenvielfalt 3 seiten! wenn sie
das letzte eingabefeld einer seite mit 'return' oder cursor-
abwärts verlassen, kommen sie automatisch in das erste feld der
nächsten seite. zurück geht es entsprechend mit cursor-aufwärts.
von den drei seiten müssen sie in der regel nur auf der ersten den
befehl singular und auf der zweiten die adjektivbildung (im
folgenden erläutert) prüfen. handelt es sich um ein regelmäßiges
verb, ist die dritte seite immer fehlerfrei.
VERB-VORSILBEN:
ACHTUNG! es gibt zwei sorten von VORSILBEN: betonte und unbetonte!
z.b. 'bekommen' (betonung auf 'kommen') und 'vor.kommen' (betonung
auf 'vor').
geben sie betonte vorsilben beim BASISWORT-eingabefeld (und nur
dort!) unbedingt wie im beispiel mit punkt getrennt ein, sonst
bildet WORT unzulässige formen wie "gevorkommen" statt
"vorgekommen" usw.
beispiele: 'an.nehmen', 'weg.gehen', 'zu.binden' usw.
wundern sie sich nicht: die einzelwörtchen 'vor', 'an', 'zu' usw.
werden auf der dritten formularseite nicht gezeigt. tragen sie sie
bitte auch nicht ein!
VERB-PARTIZIPIEN:
hier ist im wesentlichen wichtig, daß sie IMMER prüfen, ob es
wirklich die zugehörigen adjektive gibt.
positive beispiele: 'laufen' -> der 'laufende'/'gelaufene' film
'prüfen' -> der 'prüfende' blick/ der
'geprüfte' wagen
'füllen' -> (SELTEN: der den käfig 'füllende'
elefant)/ ÜBLICH: die 'gefüllte' gans
negative beispiele: 'weinen' -> der 'weinende' sohn, ABER
UNGEBRÄUCHLICH: das 'geweinte' etwas
lassen sie im echten zweifel lieber das adjektiv weg, es kommt
dann zu selten vor, um im dictionary enthalten zu sein.
PRONOMEN:
löschen sie einfach alle formen, die es nicht gibt! WORT schlägt
ihnen hier in der regel zuviele vor!
spezielle funktionen
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SUCHEN eines bestimmten eintrags:
erzeugen sie sich ein leeres formular mit 'clr', schreiben sie
dann das gesuchte basiswort in das basiswort-feld und drücken sie
die taste 'F2'
SPRUNG in eine bestimmte buchstabengegend:
erzeugen sie sich ein leeres formular mit 'clr', schreiben sie
dann den gesuchten wortanfang in das basiswort-feld und drücken
sie die taste 'F3'
ZURÜCKBLÄTTERN zum vorhergehenden eintrag:
drücken sie die tasten 'shift' + cursor-links
VORBLÄTTERN zum nächsten eintrag:
drücken sie die tasten 'shift' + cursor-rechts
EINLESEN des nächsten wortes aus einer text-datei:
wenn sie im menü unter ziffer 1 eine ascii-datei angemeldet haben,
können sie sie durch drücken der taste 'F1' wortweise in das
basiswort-feld einlesen. füllen sie das formular dann jeweils
vollständig aus, bewirkt das erneute drücken der taste 'F1' das
abspeichern und leeren des alten formulars und das einlesen des
nächsten wortes.
doc-files werden NICHT korrekt eingelesen, da sie steuerzeichen
usw. enthalten. um vorhandene doc-files einlesen zu können, müssen
sie sie in ascii-files UMWANDELN: mit 1st WORD einlesen, dann den
wordprocessor (briefmodus) abschalten und schließlich mit SAVE
AS... abspeichern.
ÜBERNAHME SETZEN:
durch drücken der taste 'home' wird das formular ausgelesen und
geleert bis auf das basiswort-eingabefeld. mit drücken der taste
'F8' können sie festlegen, wieviele buchstaben vom vorhergehenden
basiswort für das nächste stehenbleiben sollen. drücken sie z.b.
'0', wird die taste 'home' funktionsgleich zu 'clr'. geben sie
dagegen viele worte ein, die alle gleich beginnen, wie z.b. wörter
auf 'schr-' oder 'un-', so ist es praktischer, sie tippen '4' bzw.
'2'.
EINGABE ZUSAMMENGESETZTER WORTE
erzeugen sie sich ein leeres formular mit 'clr', schreiben sie
dann das zuwort plus gesuchtes grundwort durch bindestrich
getrennt (widersinnig: der bindende trennstrich) in das erste
feld.
beispiele: 'unter-tasse', gesucht wird 'tasse'.
'ver-kaufen', gesucht wird 'kaufen' für 'verkaufen' mit
unbetonter vorsilbe.
'ein.-kaufen', gesucht wird 'kaufen' für 'ein.kaufen'
mit betonter vorsilbe.
'zu-vor.kommen', gesucht wird 'vor.kommen'.
drücken sie anschließend die taste 'F4'.
nun kann mehrerlei geschehen:
1. WORT findet MEHRERE einträge zum gesuchten grundwort, darunter
den gesuchten. beispiel sind die einträge 'fest' als
substantiv (das fest - die feste) und als adjektiv (fest -
festere - festeste). WORT zeigt nun als ersten vorschlag 'das
bruchfest - die bruchfeste' (so'was soll es ja auch geben...).
oben rechts im kommentarfeld steht aber 'nummer 1 von 2'.
daraus folgt, daß es noch ein zweites grundwort gibt. durch
erneutes drücken der taste 'F4' erhalten sie 'bruchfeste -
bruchfestere - bruchfesteste'. das formular ist jetzt korrekt
ausgefüllt. fahren sie fort, als hätten sie es selbst manuell
ausgefüllt, z.b. mit 'clr'.
2. WORT findet KEINEN eintrag, und das zusammengesetzte wort
verschwindet aus dem basiswort-eingabefeld. übrig bleibt das
grundwort. füllen sie jetzt einfach das formular für das noch
fehlende grundwort aus und - ACHTUNG! - drücken sie nun aber
die taste 'F5'. das grundwort wird abgespeichert. WORT erinnert
sich, daß sie eigentlich ein zusammengesetztes wort eingeben
wollten und füllt ihnen nun das formular aus. fahren sie dann
fort wie gewohnt.
3. WORT findet MEHRERE einträge zum gesuchten grundwort, aber
nicht den gesuchten. das kommentar-feld zeigt z.b. 'nummer 3
von 3', d.h. sie sehen den letzten eintrag vor sich. drücken
sie noch einmal die taste 'F4' und fahren sie wie unter 2.
beschrieben fort!
beachten sie, daß das NICHT MEHRFACH geht! die eingabe von
'schaukel-stuhl-lehne' ist nicht erlaubt! in diesem fall müssen
sie erst 'schaukel-stuhl' oder 'stuhl-lehne' extra eingeben.
übrigens können sie vor dem allerersten drücken von F4 auch F2
(suche eintrag) drücken, wenn sie wissen wollen, ob das zusammen-
gesetzte wort schon eingetragen ist. der bindestrich wird dabei
akzeptiert.
erstellen eines dictionarys
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wie bereits angedeutet, dauert das erstellen eines dictionarys
SEHR lange.
als vorgehensweise empfiehlt es sich daher, sich nicht täglich ein
neues zu machen. stattdessen ist es vorteilhaft, die struktdatei
so lange durch worteingaben wachsen zu lassen, bis ein
ausreichender grundwortschatz enthalten ist. schließlich hat man
ja auch nur so einen ständig wachsenden vorrat an grundwörtern,
die man zur eingabe zusammengesetzter wörter verwenden kann.
da bei einer großen struktdatei das zugehörige dictionary nicht
mehr auf dieselbe diskette passen würde (festplattenbesitzer
dürfen sich freuen), fragt WORT zu beginn, auf welches
diskettenlaufwerk er das fertige dictionary schreiben soll.
WORT prüft dann, ob auf dem angegebenen laufwerk bereits ein
dictionary vorhanden ist. wenn ja, wird dieses geladen und um die
fehlenden wörter erweitert. wenn nicht, wird ein neues erstellt.
WORT wird dabei jedoch noch langsamer, da jede einfügung die
bewegung großer datenmengen erfordert. für das einfügen von ca.
600 wörtern in ein bereits 170 Kbyte großes dictionary brauchte
WORT bei einem probelauf anderthalb stunden.
technische informationen
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das programm ist in der programmiersprache C geschrieben. ich habe
dabei ALLE register gezogen... der sourcecode hat mit kommentaren
eine länge von 175 Kbyte.
WORT belegt beim start den gesamten zur verfügung stehenden
speicherplatz abzüglich 32 Kbyte als reserve. es arbeitet
einwandfrei mit ram-disks und mit KSWITCH zusammen. so können sie
mit KSWITCH zum beispiel zwischen WORT und WORDPLUS hin- und
herschalten.
meldet WORT 'speicher voll', müssen sie eine vorhandene ram-disk
entfernen und ggf. auch alle accessorys. dies wird ihnen jedoch
voraussichtlich nicht vor 50000 einträgen passieren.
am unteren bildschirmrand kann man nach dem programmstart dem
formularverwalter beim aufbau der formularteile und dem
initialisieren der eingabe-felder zusehen.
nur dadurch, daß man jedes wort zusammen mit seinen formen als
STRUKTur abspeichert, kann man die suche-grundwort-funktion
realisieren. würde man die formen als einzelne wörter
zusammenhangslos in eine pure wortliste eintragen, könnte man
z.b. bei dem zusammengesetzten wort 'be-kommen' das 'be-kam' nicht
mehr wiederfinden.
ein STRUKT enthält übrigens immer nur das basiswort plus worttyp
plus UNregelmäßige formen. daher ist die struktdatei in der regel
kürzer als das zugehörige dictionary!
ACHTUNG! WORT prüft nicht, ob auf der diskette genug platz ist!
sorgen sie selbst immer dafür!
ACHTUNG! WORT erzeugt aus platzgründen keine BAK-dateien, denn auf
eine einseitige diskette paßt nur eine 30000er, auf eine
zweiseitige eine 60000er-struktdatei. WORT überschreibt immer die
letzte datei. legen sie sich daher eine BACKUP-diskette an, auf
die sie immer die letzte struktdatei kopieren.
ACHTUNG! WORT überprüft in der regel ihre eingaben auf gültigkeit!
dennoch gibt es möglichkeiten, es mutwillig zu unvorhersehbaren
reaktionen zu zwingen, z.b. mit eintrag 'nummer 10 von 9', um eine
zu nennen, die mir selbst aufgefallen ist: '10' ist zweistellig in
einem einstelligen feld! keine ahnung, was dann geschieht.
vielleicht haben sie ja bereits ein wenig mit WORT gespielt. dann
ist ihnen vielleicht auch schon aufgefallen, daß die einträge nach
der im deutschen üblichen sortierfolge verwaltet werden (ä wie a,
ö wie o, ü wie u, ß wie ss) und nicht nach der ATARI-
characterfolge (a...z, ü, ä, ö, ß). dies bringt es aber auch mit
sich, daß bei den einträgen 'hangen' und 'hängen' im kommentar-
feld 'nummer x von 2' zu sehen ist. die beiden basisworte werden
als gleich angesehen.
es ist mir übrigens klar, daß der algorithmus, mit dem von WORT
das dictionary erstellt wird, nicht gerade optimal ist. darauf kam
es mir bei diesem programm aber auch nicht an...
sonstiges
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beteiligen sie sich an der beim programmstart vorgeschlagenen
aktion! je mehr mitmachen, umso größer der erfolg. hier kommt es
wirklich auf jeden einzelnen an.
natürlich können sie auch im stillen kämmerchen allein bröseln und
sich ihr einmalig persönliches dictionary alleine erstellen. aber
überlegen sie sich, welchen vorteil sie haben, wenn sie sich
einmal einen oder zwei nachmittage hinsetzen und aus einem
wörterbuch gezielt bestimmte seiten für eine koordinierte aktion
eingeben.
also, machen sie mit?
berlin, den 25.3.87 olaf-michael jahn
funktionstastenbelegung
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Clr SPEICHERT und leert formular für eingabe des
nächsten wortes (nicht zum löschen verwenden!)
Home SPEICHERT und leert formular bis auf das
basiswortfeld. dort bleiben alle oder 0 bis 9
buchstaben für den nächsten eintrag stehen. setzen
der übernahmezahl mit F8.
F1 (Lade) SPEICHERT und leert formular und schreibt das
nächste wort aus einem ascii-file in das
basiswortfeld.
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F2 (ESuche) VERWIRFT formularinhalt und sucht eintrag zum
angegebenen basiswort.
F3 (USuche) VERWIRFT formularinhalt und springt in die umgebung
des angegebenen basiswort.
F4 (VSuche) VERWIRFT formularinhalt, sucht angegebenes
grundwort (wort hinter bindestrich), und füllt
formular mit dem zusammengesetzten wort
(verbundwort).
ACHTUNG! FEHLT das gewünschte GRUNDWORT, erwartet
WORT seine eingabe ANSTELLE des zusammengesetzten
wortes. hat man dann das formular ausgefüllt, muß
man
F5 (Zurück) drücken, um mit dem zusammengesetzten wort
fortzufahren.
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F7 (Lösche) - gibt man gerade ein neues wort ein, wird nur das
formular gelöscht,
- betrachtet man dagegen gerade einen alten
eintrag, wird er aus dem speicher gelöscht.
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F8 + ziffer setzen der bei Home stehenzulassenen zeichenzahl
durch anschließendes drücken von '0' bis '9'. jede
andere taste bewirkt übernahme aller.
F9 (Quit) rückkehr zum menü
------------------------------------------------------------------
F10 (Umlaut) erzeugt oder tilgt umlaut im aktuellen feld: kalter
-> kälter, brüder -> bruder usw.
ESC löscht aktuelles eingabefeld
TAB korrigiert alle abhängigen felder, wenn aktuelles
feld geändert wurde
------------------------------------------------------------------
