Atari ST - 1994
Voice Script für CoNnect

- Genre
- Communications / Radio / Electronics
- Year
- 1994
- Language
- [unknown]
- Publisher
- [no publisher]
- Controls
- Keyboard / Mouse
- Distributor
- —
- Resolution
- Medium / High / VGA
- Developer
- [n/a]
- ST Type
- ST, STe, TT, Falcon030 / 0.5MB
- Licensed from
- —
- Programmer(s)
- Fangmeyer, Martin
- Country

- MIDI
- —
- Software
- German
- Version
- 1.09
- Box/Instructions
- German
- Number of Disks
- 1 / Double Sided / HD Installable
- License
- PD / Freeware / Shareware
- Dump
- Download
- Serial
- —
- Dump format
- MSA
- Protection
- —
ADDITIONAL COMMENTS
Requires at least CoNnect version 1.92
INSTRUCTIONS
***************************************************************************
* Anmerkung für eilige Leser: Update-Informationen siehe am Ende des Textes *
***************************************************************************
Wichtige Mitteilung (Bitte mit ;-) lesen (für non-DFÜler: "bitte lächeln")!
Ich hafte grundsätzlich für garnichts.
Jede Benutzung dieser Programme geschieht auf eigene Gefahr.
Ich habe mein aller-aller-aller-Möglichstes gegeben, um alle Klippen der
Programmierung zu umschiffen. Sollten trotzdem (oder deswegen oder
überhaupt) Fehler in diesen Programmen enthalten sein und lassen sich
diese benennen, werde ich jedoch gern mich deren Elimination verschreiben.
*****************************************************************************
Uttenreuth, 24.05.93
Überarbeitet 10.01.94
Hi!
Dies ist das "große" Voice-Script für CoNnect. Es ist ein komfortabler
Anrufbeantworter programmiert worden, der insbesondere in im Bereich
der Fernabfrage eine gute Figur macht.
Zum Betrieb dieses Anrufbeantworters wird CoNnect benötigt, ein
Shareware-Terminalprogramm für den ATARI ST/TT/FALCON. Dabei ist zumindest
eine Version 1.92 erforderlich, neuer Versionen liegen in zahlreichen
Mailboxen. Außerdem muß man zum sinnvollen Betrieb des Scripts eine
_registrierte_ Version von CoNnect besitzen, da sonst die Aufzeichnung
von Anrufen nicht funktioniert (Sharware-eingeschränkt).
CoNnect ist zu erhalten bei Wolfgang Wander@lu.maus.de gegen gut
angelegte DM 60,- (nach meinen Informationen).
Nun aber zum Anrufbeantworter - zwecks Verwirrung des Lesers - manchmal als
"Programm", manchmal als "Script" oder "Scripte" bezeichnet...
Das Programm besteht aus sieben Scripten, einem I/O-Treiber, einem
Konfigurationsprogramm und einer Datei mit den Sprachdaten, aus denen die
Ansagen des Anrufbeantworters konstruiert werden.
Die Scripte:
- whocalls.scr nimmt den Anruf entgegen und unterscheidet in
FAX/DATA/VOICE/DTMF-Anruf. Dann werden die entsprechenden
Scripte aufgerufen bzw. das FAX-Programm gestartet. Diese
Funktion konnte leider (in Ermangelung eines solchen
Treibers) nicht getestet werden.
- is_voice.scr Aufzeichnen einer Mitteilung im Ansage-Betrieb
- is_data.scr nimmt einen DATA-Anruf entgegen und bietet dem Anrufer die
Möglichkeit, Dateien zu hinterlassen (Download), bzw. sich
"einzuloggen", um dann den Rechner über TTP-Kommandos
fernzusteuern.
Dazu muß man sich zunächst eine Datei namens "usrpass.lst"
anlegen, die sich im Voice-Script-Ordner befinden muß. Dort
kann man nun Datensätze eingeben, die folgende Form haben:
1. Zeile: voller Benutzername (! OHNE !) Leerzeichen,
GROß/klein egal
2. Zeile: Benutzerpasswort, keine Leerzeichen, groß/klein
wird unterschieden
3. Zeile: "super" für vollen Benutzer oder etwas anderes
(z.B. "Gast")
Danach kann/können ein/zwei.../tausend weitere Benutzer
folgen.
Wenn nun ein Wesen im Datamode anruft, so wird es zunächst
nach seinem Benutzernamen gefragt, dies ist der aus der
1. Zeile. Leute, die sich als "Gast" einloggen, können Dateien
auf der Platte hinterlassen, also uploaden. Alle, die den
Status "super" haben und sich mit Ihrem richtigen Benutzernamen
und Passwort eingeloggt haben, dürfen voll auf das System
zugreifen, was bedeutet, daß sie TTP-Programme aufrufen können,
Scripte starten etc. Durch "logout" wird das Script und die
Remote-Session dann beendet.
Also: VORSICHT! geben Sie nicht zu vielen Leuten zu viele
Super-Rechte!
- is_dtmf.scr nimmt einen Anruf entgegen, der durch Drücken einer
Wahltaste (mit Tonwahl!) eingeleitet wurde. Nach Eingabe der
persönlichen Geheimnummer wird die Zahl der eingegebenen
Anrufe angesagt und ein kurzes Menü gespielt. WICHTIG: alle
Eingaben mittels Tonruf müssen mit der Gattertaste (#)
abgeschlossen werden, erst dann werden sie ausgewertet. Mit
1# wird ein ausführliches Menü gespielt, 2# spielt alle
eingegangenen Anrufe vor, nachdem zuvor Datum und Zeit des
Eingangs als Klartext angesagt wurden. 3# spielt den
aktuellen Anruf und "spult" zum nächsten vor. Mehrmaliges
Drücken von #3 spielt also die Anrufe nacheinander vor. #4
geht einen Anruf zurück, #5 einen vor, so ist es möglich,
Anrufe mehrfach zu hören. #6 entfernt alle eingegangenen
Anrufe und kopiert sie in den STOPATH (Variablen in
whocalls.scr) oder löscht sie, je nach Einstellung von
$KEEPMSG. #7 erlaubt die Aufnahme einer neuen Ansage per
Telefonnetz, dabei wird die bestehende Ansage überschrieben.
#8 ändert den persönlichen Code, es wird per Tonwahl
eingegeben und als Echo (zur Kontrolle) nochmal angesagt.
Durch #99 wird ein im IO_CONF.APP angegebenes Remote-Script
gestartet, z.B. um den Maustausch bequem von irgendwo
anzustoßen, um dann beim Heimkommen die dampfenden
Nachrichten vorzufinden.
#0 schließlich beendet die Fernabfrage und legt auf.
- code.scr enthält nur eine Zeile: "CODE='xyz';", wobei xyz Ihre
persönliche Kennzahl darstellt. Durch Einlesen in einen
Editor und Ändern der Nummer können Sie leicht eine neue
Zahl vorgeben. Alternativ können Sie die Nummer auch per
Fernabfrage mit #8 ändern.
- slct_msg.scr hier wird die zu spielende Ansage "errechnet", denn es können
verschiedene Scripte für ebensolche Zeiträume angegeben werden.
- startup.scr beinhaltet alle Parameter und Variablen, die nicht in code.scr
oder slct_msg.scr vorgenommen worden sind.
- io_drv.ttp wird von den Scripten aufgerufen und erledigt
Verwaltungsaufgaben, die besonders schnell ablaufen müssen
oder, per Scriptsprache, nicht so kompakt sich würden
implementieren lassen.
- io_drv.zx2 enthält die Sprachdaten, aus denen io_drv.ttp die Ansagen
zusammenbaut.
- io_conf.app erledigt ganz lästige Aufgaben: Einstellen von Parametern,
Suchpfaden ect.
Dazu nun die Anleitung:
Nach dem Programmstart erscheint eine Menüzeile, in der die
Wahlmöglichkeiten "Desk", "Datei" und "Einstellungen" vorhanden
sind. Unter "Datei" werden Sie nun "Parameter lesen" aufrufen,
um die mitgelieferte Konfiguration einzulesen. Dazu ist es
notwendig, daß sich alle Dateien aus dem "VOICE.SCR"-Ordner auch
wieder in _einem_ Ordner befinden. Sie wählen in der Dateiauswahl
"STARTUP.SCR".
Analog dazu können sie nach dem (weiter unten beschriebenen)
Ändern von Daten, diese speichern, indem Sie "Parameter schreiben"
anklicken, in der Dateiauswahl dann wieder "STARTUP.SCR" wählen.
Mit "Ende" - wer hätte es nicht schon vermutet - wird das Programm
beendet.
Menü "Einstellungen":
Unter "Suchpfade" erscheint ein Dialog, in dem Sie verschiedene
Angaben zur Auffindung der benötigten Dateien und Programme
vornehmen. Ein Doppelklick auf einen Pfad öffnet eine
Dateiauswahl:
- "Scripte" der Ordner, in dem sich die Voice-Scripte befinden.
- "Ansagen" der Ordner, in dem sich Ihre Ansage(n) und die
"IO_DRV.ZXn"-Dateien befinden. Für jeden Kompressionsmodus
des ZyXEL-Modems benötigen Sie eine spezielle Datei, die die
Systemansagen beeinhaltet.
Zur Zeit ist nur der ADCPM2-Modus vorhanden, also
"IO_DRV.ZX2". Ebenso müssen alle Ihre Ansagen immer die
Endung ".ZX2" tragen, damit sie vom System gefunden werden.
Dies wird sich natürlich ändern, sobald ein anderer
Kompressionsmodus (ADCPM3 oder CELP) durch eine Sprachdatei
unterstützt und von Ihnen (siehe "Aufnahme") auch gewünscht
wird.
- "Nachrichten" der Ordner, in dem eingehende Nachrichten
gespeichert werden.
- "Nachrichtenarchiv" der Ordner, in dem eingegangene
Nachrichten beim Ausblenden (Fernabfrage "6#") gespeichert
werden.
- "Zwischenspeicher" der Ordner, in dem temporäre Dateien
angelegt werden. Dies sind Dateien, die nur für kurze Zeit
benötigt und anschließend automatisch wieder gelöscht werden.
- "Download" der Ordner, in dem eingehende Daten gesichert werden,
sollte ein DATA-Anruf eingehen.
- "Upload" der Ordner, in dem sich Dateien befinden, die bei
einem DATA-Anruf "gesaugt", also gelesen werden dürfen (noch
nicht unterstützt).
- "I/O-Treiber" der Pfad incl. Dateiname, unter dem das
"IO_DRV.TTP" zu finden ist.
- "FAX-Treiber" dto. für Ihren FAX-Empfänger (sofern vorhanden).
- "Remote-Script" kann mit dem Dateinamen eines beliebigen
Scripts gefüttert werden, das nach Eingabe der Tonwahlnummer
#99 gestartet wird, z.B. für Maustausch ect.
Unter "Parameter" stellen Sie das Verhalten des
Anrufbeantworters ein, also:
- "Mitteilungen aufzeichnen": Nach der Ansage aufnehmen?
- "Mitteilungen archivieren": Beim Ausblenden (Fernabfrage "#6")
Nachrichten umkopieren (archivieren) oder löschen?
- "Nachrichten um Stille kürzen": Das Modem nimmt so lange Daten
auf, wie es "glaubt", eine Stimme (oder besser: Geräusche)
in der Leitung zu erkennen. Nach einer gewissen Zeit
(eizustellen unter "Aufnahme", siehe unten) erkennt das Modem
dann Stille in der Leitung und beendet die Aufnahme. Nun ist
es ja nicht notwendig, diese (~ 1900 Byte pro Sekunde) mit
zu speichern, deshalb werden sie abgeschnitten. Interessant
ist dies insbesondere dann, wenn Sie per Fernabfrage eine neue
Ansage aufsprechen. Diese würde sonst nämlich nach dem
Verstummen Ihrer Stimme einige Sekunden lang Stille enthalten.
Sicher würde dies so manchen Anrufer stark verunsichern ...
- "FAX-Anrufe verarbeiten": Haben Sie einen FAX-Treiber, der
die Entgegennahme einer schon bestehenden FAX-Verbindung
unterstützt? Dann schalten Sie diese Wahl ein, sonst aus
(Teleoffice kann's, QFax (bis zu meiner Vers. 4.08) nicht).
- "FAX-Parameter": Die Parameter, die Ihr FAX-Treiber benötigt,
um eine schon bestehende Verbindung zu übernehmen.
Der Menüpunkt "Eingaben" erlaubt die Erfassung diverser Texte:
- "Ihr Name": Vor- und Nachname. Nach der Eingabe und "OK"
werden Leerzeichen durch die Tilde "~" ersetzt.
- "Ihr ShareKey": Ihre ganz persönliche Lizenz zum
Anrufbeantwortern...
- "Codenummer": Ihre gaaaanz persönliche Kennzahl, auch mit
führenden Nullen - so wie sie eingegeben wird.
- "Telefonnummer": Ihre (kombinierte) Telefon/FAX-Nummer. Damit
auch jeder in der Welt weiß, von wo Sie anrufen, wird sie so
angegeben: "+ 49 xxx yyy": 49 ist der int. Vorwahlcode für
Deutschland, xxx Ihre Vorwahl _ohne_ führende Null, yyy dann
Ihre Anschlußnummer (wird z.Zt. nur für FAX verwendet).
- "Modeminit", "Modemwahl", "Modemexit": die entsprechenden
Strings für das Modem: "ATZ", "ATD" und "ATZ" sollten
arbeiten (wir haben ja alle ZyXEL ...).
- "Anwahlversuche": Wie oft soll das Modem versuchen, eine
Voice-Verbindung (!) aufzubauen? [Anm.: kommt erst später]
Unter "Ansagefolge" wählen Sie, wann welche Ansage gespielt
werden soll:
Links befindet sich eine Reihe von Kästchen, in denen ein
Kreuz die angegebene Mitteilung aktiviert. Nicht angekreuzte
Mitteilungen werden nicht berücksichtigt. Unter "von wird die
Startzeit, unter "bis" die Endzeit angegeben. Beide Zeitangaben
verstehen sie inclusive des angegebenen Zeitpunktes und als
Angabe "hh:mm". Unter "Ansage" tragen Sie den betreffenden
Namen ein (die Ansage muß sich im Ansagen-Ordner befinden!).
Eine Endung (z.B. ".ZX2") wird nicht vergeben, diese wird ja
- wie schon gesagt - durch das Programm automatisch ergänzt.
Durch einen Doppelklick auf die Ansagefelder erscheint eine
Dateiauswahl, in der Sie dann - ganz komfortabel - die
betreffende Ansage auswählen können.
Zu den Zeiten, für die keine Ansage definiert ist (Lücken in
der Ansagefolge), wird die unter "zu allen weiteren Zeiten"
spezifizierte Ansage gespielt. Sollten Sie nicht Verwendung
von den zeitabhängigen Ansagen machen, so entfernen Sie alle
Kreuze in den Kästchen und tragen Sie nur im letzten Feld
den Namen Ihrer Mitteilung ein.
Unter "Aufnahme" wählen Sie die Betriebsart des Modems
(Kompression) und stellen die Stille-Erkennung des Modems ein:
- "Kompression" läßt die Wahl zwischen ADPCM2, ADPCM3 oder CELP.
Dieser Parameter ist sehr wichtig für eine gute Qualität der
Ansagen und Aufnahmen. Zur Zeit ist nur der ATPCM2-Modus
unterstützt, denn er arbeitet (gegenüber dem ADPCM3-Modus)
offenbar zuverlässiger. Bei Nachfrage werde ich wohl auch
eine Systemdatei für ADPCM3 erstellen. CELP wird von meinem
Modem nicht unterstützt, weswegen es dazu wohl keine Datei
geben wird (to be continued ...). ERGO: Sie wählen ADPCM2!
- "Verweildauer bei Stille" gibt an, wieviele Sekunden (!) das
Modem bei "Ruhe in der Leitung" warten soll, bis es die
Aufnahme abbricht. Empfehlenswerte Angaben liegen zw.
4 und 6 Sekunden.
- "Geräuschpegel für Stille" gibt an, wie groß die
Sensibilität des Modems auf Geräusche in der Leitung sein
soll: bei 0 dB (min.) wird alles als Stille gewertet, bei
31 dB (max.) werden auch leise Geräusche in der Leitung
als potentielle Lautäußerung eines Gegenübers gewertet,
sodaß hier die Verbindung eventuell nicht rechtzeitig
(eigentlich: "richtigzeitig") unterbrochen wird.
Bitte beachten Sie, daß im Anrufbeantworter-Setup von CoNnect
der Parameter "Max. Länge" gesetzt werden muß. Er gibt die
maximale Länge einer Aufnahme an - egal was passiert. Eine
sinnvolle Eingabe liegt wohl bei 60 - 120 s.
Den Dialog "Aufgaben (Tasks)" können Sie noch nicht anwählen
- er ist nämlich noch nicht fertig. Vielleicht wird er das auch
nie, wenn Sie sich nicht registrieren (Mensch! 20,- Mark!)...
****************************************************************************
"Wie installiere ich das Script?"
Nun, das ist eigentlich ganz einfach: Nachdem Sie _alle_ Parameter mit der
IO_CONF.APP eingestellt haben, insbesondere die Suchpfade, lassen Sie sich
mit "Parameter schreiben" Ihre neuen Einstellungen sichern. Nun 'kennen' sich
die Scripte in Ihrer Umgebung aus und werden zuverlässig arbeiten.
Der Aufruf der Voice-Scripte geschieht _immer_ über das STARTUP.SCR, dieses
startet dann automatisch WHOCALLS.SCR, wo auf eingehende Anrufe gewartet
wird.
Um nun den Anrufbeantworter zu installieren, gibt es mehrere Möglichkeiten:
a) melden Sie im Desktop für Ihr CoNnect den Dateityp "SCR" an, dann können Sie
beliebige Scripte, also insbesondere auch das Voice-Script durch einen
Doppelklick auf die betreffende Scriptdatei starten. Also Doppelklick auf
STARTUP.SCR - und der Anrufbeantworter läuft.
b) Sie definieren sich eine Funktionstaste, z.B. F1 mit folgendem Text (wobei
Sie natürlich Ihre Suchpfade entsprechend eingeben!):
". c:/store/trans/connect/voice.scr/startup.scr" wobei das " " (Space)
zwischen dem ersten Punkt und der Laufwerksangabe wichtig ist. Geben Sie
auf jeden Fall den kompletten Pfad (also mit Laufwerk und allen Ordnern
an.
c) Sie gehen in die CoSHy und tippen dann den Dateinamen (ggf. mit Pfad) des
STARTUP.SCR ein.
Zusätzlich zu den oben beschriebenen Möglichkeiten _können_ Sie im
Anrufbeantworter-Setup (in CoNnect) noch das Voice-Script anmelden. Dazu
tragen Sie unter "Pfade" im Feld "Ansage" den Suchpfad des - Sie haben es
vielleicht schon erraten - STARTUP.SCR ein. Danach kreuzen Sie noch links
unten das Kästchen "Ansagescript" an. Wenn Sie nun noch, während der
Anrufbeantworterdialog (also nicht das Setup, sondern der Anrufbeantworter)
das oberste Fenster ist, "sichern" wählen, dann wird immer, wenn Sie CoNnect
aufrufen, der Anrufbeantworter aktiv und wartet auf einen Anruf. Geht dann
ein Anruf ein, wird das Script gestartet und abgearbeitet, jedoch nicht
beendet, denn es im WHOCALLS.SCR auf einen erneuten Anruf gelauscht.
Ein großer Vorteil dieser Methode ist jedoch, daß bei einem schweren Fehler
im Script (ein solcher ist hoffentlich nicht mehr drin ...), der zum Abbruch
führt, automatisch der Anrufbeantworter wieder aktiv wird. Somit kommt das
System immer wieder in einen stabilen Zustand. Ein Nachteil ist insbesondere
in Verbindung mit Festplattentreibern, die die Platte abschalten, eine recht
lange Zeitspanne, bis die Platte hochgefahren ist, das Voice-Script abheben
und die Ansage spielen kann. Dieser Nachteil tritt jedoch nur bei eben
solchen Platten auf, bei mir vergehen etwa 20 Sekunden, bis die Ansage kommt.
Man kann diese Zeit geringfügig verkürzen (gilt ja auch nur für den ersten
Anruf, da dann ja das Script schon gestartet ist und somit nicht mehr das
STARTUP.SCR und der erste Teil des WHOCALLS.SCR abgearbeitet werden müssen),
indem man im Anrufbeantworter auf "Empfangen" klickt. Dadurch 'simuliert' man
einen Anruf und in WHOCALLS.SCR wird auf Anrufe (eingehende "RING"s) gewartet.
Sollte Ihnen der letzte Absatz etwas (oder mehr) kompliziert klingen - schlagen
Sie einfach einen Weg nach a-c ein. Ich versönlich verwende a und b ...
Um ein arbeitendes Script zu unterbrechen, drücken Sie Control-C. Dies klappt
eventuell nicht, während auf eine Tonwahl-Sequenz gewartet wird. Sonst wird
das momentane Script sofort beendet und Sie können wieder ganz normal mit
CoNnect arbeiten.
Im CoNnect Anrufbeantworter-Setup sollten Sie noch im "ZyXEL"-Teil die Werte
für "max. Länge" und "Stille" eintragen. Ein (wie ich glaube) guter Wert für
die Ansagelänge sind 60 Sekunden, danach wird die Aufnahme einer Mitteilung an
Sie abgebrochen (die Mitteilung wird nur bis zu x Sekunden gespeichert).
Beachten Sie, daß pro Sekunde etwa 1900 Byte Daten eingeben (in ADPCM2), also
nach 60 Sekunden schon 111k Sprachdaten vorliegen. Bei einer großen Zahl von
Anrufen könnte es also dazu kommen, daß Ihre Platte voll ist, weitere
Mitteilungen können dann natürlich nicht gespeichert werden. Gute Werte für
die "Stille"-Parameter sind die Standardeinstellungen, also 5-7 Sekunden
(müssen als 500 bzw. 700 eingegeben werden) und 16 dB für die
Empfindlichkeit.
"Wie gebe ich (per Fernabfrage) meine Codenummer ein?"
Während Ihre Ansage gespielt wird, versuchen Sie das Modem durch Drücken einer
Tonwahltaste davon zu überzeugen, daß da jemand eine Fernabfrage starten
möchte. Eventuell müssen Sie mehrfach dücken, dies schadet auf keinen Fall.
Vermeiden Sie strikt die "5"-Taste, denn deren Ton wird vom Modem als
FAX-Anruf gedeutet, worauf dann das Script versuchen wird, Ihnen FAX-Daten zu
entlocken ...
Nachdem Sie so die Ansage abgewürgt haben, wird nach Ihrer Codenummer gefragt.
Geben Sie nun sehr sorgfältig Ihren Code ein, schließen Sie die Eingabe duch
die "#"-Taste ab. Danach kommen Sie in das Menü oder aber, sollten z.B.
Ziffern vom Modem nicht richtig erkannt worden sein, Sie werden zur Neueingabe
aufgefordert.
Sie können alle Ansagen, die im weiteren Verlauf der Fernabfrage gespielt
werden, durch Drücken einer Tonwahltaste vorzeitig beenden, wobei Sie
eventuell mehrfach drücken müssen, bis das Modem Ihre Eingabe "versteht".
"Was passiert wenn ..."
- ... ein Fehler der Art "Syntax" oder "... no such comand ..." gemeldet
wird? Da liegt entwedet ein Fehler im Script vor, wobei ich alle Teile der
Scripte so gut wie nur möglich getestet habe oder aber es Parameter in der
IO_CONF.APP sind nicht oder falsch eingestellt. Prüfen Sie also zunächst,
ob _alle_ angegebenen Pfade existieren und auch auf die betreffenden Daten
(Scripte, Ansagen und IO_DRV.ZX2) zeigen. Dann prüfen Sie, ob der
IO_DRV.TTP auch richtig gefunden werden kann. Dazu muß der komplette Suchpfad
eingestellt sein, also Pfad _mit_ Dateinamen.
- ... das Modem Ihre Tonwahleingaben nicht richtig versteht? Geben Sie die
Töne langsam hintereinander ein, lassen Sie dem Modem etwas 'Zeit'.
Experimentieren Sie mit der richtigen Distanz Ihres Piepers zum Mikrofon im
Hörer. Laute Geräusche im Hintergrund verursachen der Erkennung zusätzliche
Probleme.
- sollten Sie sich dafür interessieren, was alles so im Script passiert,
dann fügen Sie als erste Zeile im STARTUP.SCR "set -x;" ein. Die CoSHy gibt
dann jeden einzelnen Befehl auch auf dem Schirm aus.
- wenn Sie unter "Terminalgröße" im Feld "Pufferzeilen" einen recht großen
Wert angegeben haben, so können Sie sich alle Ausgaben des Programms, wie
auch der CoSHy selbst, in Ruhe ansehen. Dazu müssen Sie jedoch die CoSHy
(sollte sie noch aktiv sein: Sie können keine Menüs anwählen ect.) beenden,
durch Eingabe von "exit" (ggf. vorher ein Programm durch Control-C
abbrechen). Dann können Sie mit den Fensterschiebern 'nach oben' gehen und
alle Ausgaben ansehen.
- wenn Sie eine Schnittstellenerweiterung haben, die in irgend einer
Form die notwendigen 38400 Bd. durch Umdefinition einer anderen
Schnittstellen-Geschwindigkeit realisiert? Dann meldet das Script, daß
sich die 38400 Bd. an dieser Schnittstelle nicht einstellen lassen.
Hier hilft ein mutiger Blick in das Script "WHOCALLS.SCR", dort findet
Mann/Frau etwa (...) in der Mitte eine Zeile
DUMMY=$(baud rts noecho 8N1 38400); # Schnittstelle (re-) konfig.
Dort muß dann die Zahl "38400" durch die entsprechende Zahl (z.B.
19200) der Treiber-Software ersetzt werden.
- ... garnichts richtig klappt? Rufen Sie mich mal an.
"Wie kann ich das alles testen?"
- Sie rufen sich selbst an ...
- Sie suchen im Script WHOCALLS.SCR nach folgender Zeile:
"echo 'WHOCALLS: Warte auf Anruf';". Dort fügen Sie (davor oder danach)
folgende Zeile ein: "TEST=true;" bitte buchstäblich!. Dann lesen Sie bitte,
es folgt ein "if ! $TEST; then", dann ein eingerückter Block und
schließlich ein "fi" und zwar das "fi", welches genau so eingerückt ist,
wie unser o.g. "if". Nach diesem "fi" fügen Sie die Zeile "TEST=false;"
ein. Nun können Sie das Script starten, nach der von Ihnen bevorzugten
Methode. Sie werden dann im Telefon (sofern es entsprechend angeschlossen
ist) Ihre Ansage hören, danach können Sie eine Aufnahme machen oder, sofern
Sie die Ansage mit einer Tonwahl unterbrochen haben, Ihre Codenummer
eingeben und eine 'Fernabfrage' aus dem heimischen Sessel erledigen.
Vergessen Sie bitte nicht, die "TEST=...;"-Anweisungen zu löschen oder
für spätere Anwendungen durch ein vorangestelltes "# " als Kommentar zu
kennzeichnen.
****************************************************************************
Nun folgt noch eine Zusammenfassung der globalen Variablen, damit Sie
leicht eine Anpassung an die eigenen Bedürfnisse vornehmen können:
MSGPATH : unter diesem Pfad werden die Ansagen gesucht, auch io_drv.zx2
muß sich hier befinden.
RCVPATH : eingehende Anrufe werden hier gespeichert. Das Format, unter
dem sie abgelegt werden, besteht aus dem Datum und einer in
Buchstaben kodierten Zahl. Der dritte, am 18.1.93 eingegangene
Anruf, bekommt dann den Namen "930118ac". Auf diese Weise lassen
sich pro Tag bis zu 676 Anrufe verwalten.
SCRPATH : unter diesem Pfad werden die Scripte gesucht.
TMPPATH : Zwischendateien werden dort abgelegt.
STOPATH : Werden Anrufe mittels "#6" entfernt, werden sie hierhin verschoben.
Dabei muß sich diese Verzeichnis auf dem Laufwerk befinden, auf
dem sich auch der RCVPATH befindet.
IODRV : hier wird der Pfad mit dem Namen des io_drv.ttp angegeben.
FAXDRV : dto. für ein Faxprogramm, das bei eingehendem FAX-Anruf die Daten
entgegennimmt.
REMOTE : Pfad für das #99-Fernstart-Script
MYID : Ihre FAX-Nummer.
Mit den dann folgenden Variablen kann der Anrufbeantworter konfiguriert
werden:
GETMSG : Mitteilungen aufnehmen oder nur eine Ansage bringen?
KEEPMSG : Mitteilungen bei #6 umkopieren oder löschen?
CUTMSG : Beim Aufsprechen von Mitteilungen die letzten Sekunden
(Stille: SILENCE) abschneiden?
CMPRS : gewählte Komprimierung des Modems: CELP (1), ADPCM2 (2), ADPCM3 (3)
SILENCE : nach soviel zehntel Sekunden Stille in der Leitung wird die
Aufnahme beendet. Der Rest solcher Aufnahmen läßt sich über
CUTMSG abschneiden.
SILENCE_DB: Stille-Level, siehe Handbuch zu CoNnect.
FAXPAR : wird (bei FAX-Anruf) dem FAX-Treiber als Parameter übergeben.
Sollten Sie sich für weitere Details interessieren, so wagen Sie doch
einfach mal einen Blick in den Code der Scripte, vielleicht kommt Ihnen ja
so die eine oder andere Idee, was noch zu verbessern wäre. Da ich das Script
so oder so noch erweitern werde, wäre es natürlich von Nutzen, mich über
Ihre Vorschläge und Wünsche zu unterrichten ...
****************************************************************************
Nun noch ein paar Worte zu diesem Produkt:
Dieses Paket ist Shareware. Wer es verwendet, sei es auch nur sporadisch,
verpflichtet sich, mir DM 20,- zukommen zu lassen. Als Gegenleistung dazu
erhält er dann eine Version, die auch am 1.7.94 funktioniert - denn dies
ist die Einschränkung an diesem Programm.
Sozusagen eine kleine Anregung, die Bezahlung des Shareware-Obulus nicht
auf den Anbruch des nächsten Jahrtausends zu verschieben ...
Sollte jemand dieses Paket erst nach diesem Datum auf seinen Tisch bekommen
oder aus sonstigen Gründen mehr Zeit zum Testen benötigen, so kann er/sie/es
sich natürlich bei mir melden, wir können sicherlich da etwas vereinbaren.
Nun meine Adresse:
Martin Fangmeyer, Waldstraße 22, 91080 Uttenreuth,
Telefon 09131-54818
E-Mail: Martin Fangmeyer@n.maus.de
Bankverbindung: Volksbank Erlangen, Kto. 13366, Blz. 763 600 33
für alle, die es nicht glauben: Konto >13366< (5-stellig)...
Bezugsadresse für CoNnect:
Wolfgang Wander, Sandhäuser Straße 9, xyz Heidelberg (vorm. 6900)
E-Mail: Wolfgang Wander@lu.maus.de
****************************************************************************
Ich wünsche viel Spaß an diesem Stück Software,
nicht zu wenig Anrufer (bei Dir) und allzeit eine gute
Verbindung ;-)
Ciao, MARTIN.
****************************************************************************
* * ** ** * *** ***
* * * * * * * * * *
* * ** * * *** * ** - Informationen...
* * * * * * * * *
* * ** * * * ***
****************************************************************************
Frage: Was ist neu?????
** Version 1.07 **
Antwort: - wichtige grafische Änderungen der Dialogboxen
!%&$§!? ok, ok
- neue Versionsnummer
- nochmals revolutionär erweitere Zeit-Einschränkung:
Das Script kann nun bis zum 1.7.1994 frei getestet werden.
Danach ist allerdings Schluß (mit dem Schnorren)...
- nun können spezielle Ansagen für ebensolche Leute mit eigener
Kennzahl vereinbart werden.
Dazu werden im "Mitteilungs-Pfad" ganz einfach die einzelnen
Ansagen abgelegt - und zwar mit einem Dateinamen, der den
Code des Anrufenden enthält (plus ZX2/ZX3 für ADPCM2/3!).
First step - an example:
VMITTAG.ZX2 ; Ansage für Vormittags (Studenten: 11-15 Uhr,
sonst 7-12 Uhr)
MITTAG.ZX2 ; ~ Nachmittags (S: 15-20 Uhr/12-18 Uhr)
ABEND.ZX2 ; ~ frühen Abend (S: 20-3 Uhr/18-21 Uhr)
NACHT.ZX2 ; ~ späte Nacht (S: 3-11 Uhr/21-22 Uhr)
NOSALE.ZX2 ; ~ verschollen im Bermuda-Dreieck (S: -/22-7 Uhr)
!!!nun ganz wichtig!!!
0.ZX2 ; ~ Herrn Kohl: "0" drücken
Second step - another example:
A.ZX2 ; Alfred E. Neumann: Das geht nämlich nicht
(nur Ziffern von 0..9, max. acht Stück)
12345678.ZX2 ; ~ vergessliche Zeitgenossen
27182818.ZX2 ; ~ für Herrn Euler
50062.ZX2 ; ~ für Sam (das könnt ihr nicht wissen!)
Das geht nun so: Wenn jemand anruft, kann er _während_ die
Ansage läuft mit einem DTMF- ("Pieps"-) Ton unterbrechen und
dann auf die Aufforderung seinen speziellen Code
eingeben (z.B. "0" für Herrn Kohl - auf dieses einfache Modell
sollten wir uns einigen!). Existiert für die Eingabe eine
Mitteilung, so wird diese gespielt, anschließend wird ganz
normal die "Antwort" aufgezeichnet. War der eingegebene Code das
"supervisor login" (hust), wird - ebenfalls ganz normal - das
Menü angesagt.
Löschen/Ändern einer speziellen Ansage erfolgt durch
Löschen/Neuaufnahme der betreffenden Datei.
Hinweise: es dürfen nur die Ziffern 0,1,2,3,4,5,6,7,8 und 9 zur
Bildung der Dateinamen verwendet werden. Dazu kommt noch die Endung,
die den Typ der Sprachdaten angibt (".ZX2" bzw. ".ZX3").
- Die mögliche Länge des "normalen" Codewortes für die
Anrufbeantworter-Fernabfrage wurde von 20 auf 8 Ziffern reduziert,
um Speicherplatz zu sparen. Natürlich nicht, sondern weil ja die
Codeworte für externe Benutzer genauso lang sind und ich alles
immer gerne gleich habe (...).
- "leere" Code-Felder dürften es bisher eventuell erlaubt haben,
auch mit einem leeren Code den Anrufbeantworter fernabgefragt zu
bekommen. Das dürfte nun behoben sein.
- das war es eigentlich.
- hier ist jetzt wirklich Schluß.
** Version 1.08 **
- Anpassungen an CoNnect: richtiges Auswerten der Dateipfade ('/' statt '\\' ...)
