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Atari ST - ?

Term-ST

Term-ST — screenshot 1
1 / 4
Genre
Communications / Radio / Electronics
Year
Language
Compiled Pascal
Publisher
[no publisher]
Controls
Keyboard / Mouse
Distributor
Resolution
Medium / High / VGA
Developer
[n/a]
ST Type
ST, STe, TT, Falcon030 / 0.5MB
Licensed from
Programmer(s)
Zweygart, Wolfgang
Country
Germany
MIDI
Software
German
Version
5.02
Box/Instructions
German
Number of Disks
1 / Double Sided / HD Installable
License
PD / Freeware / Shareware
Dump
Download
Serial
Dump format
MSA
Protection

INSTRUCTIONS

                          Anleitung zu TERM - ST


Zum Terminalprogramm TERM-ST gehören folgende Files:
   TERM.PRG  -  das eigentliche Programmfile
   TERM.RSC  -  das Resourcefile dazu
   TERM.MCR  -  eine Macrodatei, die man sich selbst zusammenstellen kann.


1. Starten von TERM-ST

Dazu  wird  das  File TERM.PRG zweimal  angeklickt.  Es  werden  dann  das 
Programm,   die  Resourcedatei  und  die  Macrodatei  geladen.  Wird  kein 
Macrofile  gefunden,  so wird dies durch eine Meldung angezeigt,  es  kann 
aber trotzdem mit dem Terminalprogramm gearbeitet werden.
Ging alles glatt, so erscheint nun ein Begrüssungsdialog. Nach diesem wird 
das  Arbeitsfenster  aufgebaut und die  Menuezeile  aktiviert.  Durch  die 
Menuezeile können bereits die wichtigsten Bedienungsfunktionen von TERM-ST 
erreicht werden.  Ein Klick auf die rechte Maustaste bringt aber ein  sehr 
komfortables  Dialogfenster  auf den Bildschirm.  Von diesem  Fenster  aus 
können alle Möglichkeiten des TERM-ST ausgeschöpft werden.  Die  Bedienung 
erfolgt dabei durch Anklicken des jeweiligen Menuepunktes,  oder durch die 
Eingabe  des Kommandozeichens über die Tastatur.  Es ist auch möglich  die 
Befehle   durch   Drücken  der  Tab-Taste  und   sofortige   Eingabe   des 
Kommandozeichens anzusprechen.  Erfolgt nach Drücken der Tab- Taste  keine 
Eingabe  so wird zur Erinnerung das Dialogfenster  angezeigt.  Dieses  muß 
dann  aber  durch die Anwahl des Exit-Feldes oder durch  Return  verlassen 
werden.  Erfolgt das Kommando nur durch die Tastatur so wird,  wenn  immer 
sinnvoll,  eine  Meldung  über die ausgeführte Aktion auf  den  Bildschrim 
gebracht.  Ein  Kommando  über die Tastatur wird nur durch  die  Tab-Taste 
ausgelöst,  das Ctrl-I -Zeichen wird normal als solches gesendet und nicht 
als  Einleitung  eines  Befehls interpretiert.  Es ist  das  senden  jedes 
beliebigen Kontrollcodes möglich, auch ESC und Ctrl-C. 


2. Die Befehle von TERM-ST

Die Befehle sind nach dem Kommandozeichen geordnet.
(a)  Bildschirmausgabe  anhalten/fortsetzen.   Ankommende  Zeichen  werden 
     gespeichert.
(b)  Programm beenden.  Wenn eine Datei oder Ausgabe aktiv  ist,  dann 
     erfolgt eine Meldung, und das Programm wird nicht abgebrochen.
(c)  Es  wird das Directory des Laufwerks, in welches die empfangene  Datei 
     abgespeichert wird/würde, angezeigt.
(e)  Eine Dialogbox zur Einstellung der Sende- und Empfangsparameter  wird 
     angezeigt.
(f)  Zur Voreinstellung werden die wichtigsten Paramter ausgewählt.
(h)  Ein- oder Ausschalten der Echofunktion der Zeichen.  Damit ist  eine 
     direkte Kommunikation möglich.
(i)  Auswahl von Voll- oder Halbduplex.
(j)  Schaltet XonXoff -Protokoll für die Eingabe ein/aus.
(k)  Schaltet ebenso XonXoff -Protokoll, aber für die Ausgabe.
(l)  Bei der Eingabe wird ein LineFeed an ein Return angehängt.
(m)  Die  Ausgabe  eines  LineFeed's  nach einem  Return  kann  ein-  oder 
     ausgeschaltet werden.
(o)  Die  Ausgabe  über  die Schnittstelle wird angehalten  und  in  einem 
     Puffer zwischengespeichert.
(p)  Die  ausgegebenen Umlaute können von ST/IBM-Norm  auf  ASCII-ISO-Norm 
     umgesetzt werden,  d.h.  Umlaute werden zu eckigen oder  geschweiften 
     Klammern.
(q)  Ebenso kann bei der Eingabe eine Wandlung der Umlaute erfolgen. 
(r)  Es wird eine Empfangsdatei vereinbart, der Empfang aber noch nicht in 
     die  Datei  geschrieben.   Existiert  bereits  eine  Datei  mit  dem 
     vereinbarten Namen, so wird diese überschrieben.
(s)  Es wird eine Sendedatei vereinbart. Es wird aber noch nicht gesendet.
(t)  Mit diesem Kommando wird nun die Speicherung der Daten angehalten und 
     fortgesetzt, wenn eine korrekte Datei vereinbart wurde.
(u)  Damit  kann die Ausgabe der Daten gestartet,  angehalten  und  wieder 
     fortgesetzt werden.  Bei einem Upload werden die ausgegebenen Zeichen 
     auf dem Bildschirm angezeigt.
(v)  Der Empfang einer Datei wird durch STX und ETX-Zeichen  kontrolliert. 
     Damit  ist  ein  genauer  Start und  Ende  der  Speicherung  von  der 
     Gegenstation steuerbar.
(w)  Es  werden STX zum Start und ETX zum Ende der Übertragung gesendet  um 
     eine Steuerung der Gegenseite zu erlauben.
(x)  Der Empfang einer Datei wird abgebrochen, der Rest des Empfangpuffers 
     geschrieben und das File geschlossen.
(y)  Die  Ausgabe  der  Sendedatei wird sofort abgebrochen  und  das  File 
     geschlossen.

Außer  diesen  Befehlen,  die sowohl durch Tastaturcodes  als  auch  druch 
Auswahl des Dialogmenuepunktes mit der Maus, gegeben werden können, gibt es 
noch einen Befehl,der nur mit der Maus ausgewählt werden kann. Es ist eine 
Wartezeit   nach  der  Aussendung  eines  Returns  einstellbar  um   der 
Gegenstation eine Gelegenheit zum Scrollen des Bildschirms zu geben. Diese 
Verzögerung kann kurz, es erfolgt praktisch keine Verzögerung, mittel oder 
lang  eingestellt  werden.  Für  die meisten Fälle  sollte  eine  mittlere 
Verzögerung genügen.

Zwischen  den  Befehlen die durch Tastaur  bzw.  durch  die  Dialogauswahl 
gegeben werden können und den Befehlen in der Menueleiste bestehen  einige 
wesentliche Unterschiede:
1.   Wird aus der Menuezeile eine File- Ein- oder Ausgabe angesprochen,  so 
     erfolgt  die  Ein-  oder  Ausgabe  sofort  und  muß  nicht  gesondert 
     gestartet werden.
2.   Wird  die  Einstellung  von  Umlautwandlung,   XonXoff-Protokoll  und 
     LineFeed  von  der  Menueleiste aus geändert, so gilt  dies  immer  für 
     Sendung und Empfang.
3.   Ebenso  wird  der Menueleisteneintrag nur dann mit  einem  'Checkmark' 
     versehen, wenn dies für Ein- und Ausgabe gilt.


3. Allgemeines

Auf  dem  Bildschirm  wird ein Subset des  VT-52-Terminals  mit  folgenden 
Einschränkungen emuliert:

1.   Der Bildschirmarbeitsberich hat nur 22 Zeilen.
2.   Das  Kommando  ESC  p  führt  zu  einer  Fettschrift  und  nicht  zur 
     Invertierung.
3.   Der Zeilenüberlauf bleibt immer eingeschaltet.
4.   Befehle die ein Scrollen eines Teils des Bildschrims zur folge hätten 
     werden nicht ausgeführt.

Die ESC-Sequenzen werden nicht in die Empfangsdatei übernommen.


4. Der Aufbau von TERM.MCR

Die MaCRo-Datei wird beim Start von TERM.PRG sofort geladen, und folgende
Startwerte:
    Zeile 1 enthält den Download-File- und/oder Pfadnamen
    Zeile 2 enthält den Upload-File- und/oder Pfadnamen
    Zeile 3 enthält die Zahl der Datenbits  (5,6,7,8)
    Zeile 4 enthält die Zahl der Stopbits   (1,1.5,2)
    Zeile 5 enthält die Parität  (N/O/E)
    Zeile 6 enthält die Geschwindigkeit  (300 .. 4800)
Ab Zeile 7 beginnen die eigentlichen Macros. 
Das erste Macro von Taste F1.
Es sind so insgesamt 30 Macros verfügbar,  sie werden entweder direkt  mit 
der  entsprechenden Funktionstaste oder dann  über  Control-Funktionstaste 
oder  Alternate-Funktionstaste  aufgerufen.  Ein Makro  kann  Maximal  255 
Zeichen  lang  sein.  Der  Aufwärtspfeil '^' in einem Macro  wird  in  ein 
'Return'   umgewandelt  und  je  nach  Einstellung  noch  ein   'LineFeed' 
hinterher.  Es ist vorgesehen, daß das Macrofile mit einem handelsüblichen 
Editor erstellt wird, bzw. das mitgelieferte File modifiziert wird.


Das  Programm funktioniert in jeder Auflösungsstufe.  In  der  niedrigsten 
Auflösung ist das Dialogfenster aber etwas ungünstig zu lesen.

So das wars schon.
                   Wolfgang Zweygart