Atari ST - ?
Term-ST

- Genre
- Communications / Radio / Electronics
- Year
- —
- Language
- Compiled Pascal
- Publisher
- [no publisher]
- Controls
- Keyboard / Mouse
- Distributor
- —
- Resolution
- Medium / High / VGA
- Developer
- [n/a]
- ST Type
- ST, STe, TT, Falcon030 / 0.5MB
- Licensed from
- —
- Programmer(s)
- Zweygart, Wolfgang
- Country

- MIDI
- —
- Software
- German
- Version
- 5.02
- Box/Instructions
- German
- Number of Disks
- 1 / Double Sided / HD Installable
- License
- PD / Freeware / Shareware
- Dump
- Download
- Serial
- —
- Dump format
- MSA
- Protection
- —
INSTRUCTIONS
Anleitung zu TERM - ST
Zum Terminalprogramm TERM-ST gehören folgende Files:
TERM.PRG - das eigentliche Programmfile
TERM.RSC - das Resourcefile dazu
TERM.MCR - eine Macrodatei, die man sich selbst zusammenstellen kann.
1. Starten von TERM-ST
Dazu wird das File TERM.PRG zweimal angeklickt. Es werden dann das
Programm, die Resourcedatei und die Macrodatei geladen. Wird kein
Macrofile gefunden, so wird dies durch eine Meldung angezeigt, es kann
aber trotzdem mit dem Terminalprogramm gearbeitet werden.
Ging alles glatt, so erscheint nun ein Begrüssungsdialog. Nach diesem wird
das Arbeitsfenster aufgebaut und die Menuezeile aktiviert. Durch die
Menuezeile können bereits die wichtigsten Bedienungsfunktionen von TERM-ST
erreicht werden. Ein Klick auf die rechte Maustaste bringt aber ein sehr
komfortables Dialogfenster auf den Bildschirm. Von diesem Fenster aus
können alle Möglichkeiten des TERM-ST ausgeschöpft werden. Die Bedienung
erfolgt dabei durch Anklicken des jeweiligen Menuepunktes, oder durch die
Eingabe des Kommandozeichens über die Tastatur. Es ist auch möglich die
Befehle durch Drücken der Tab-Taste und sofortige Eingabe des
Kommandozeichens anzusprechen. Erfolgt nach Drücken der Tab- Taste keine
Eingabe so wird zur Erinnerung das Dialogfenster angezeigt. Dieses muß
dann aber durch die Anwahl des Exit-Feldes oder durch Return verlassen
werden. Erfolgt das Kommando nur durch die Tastatur so wird, wenn immer
sinnvoll, eine Meldung über die ausgeführte Aktion auf den Bildschrim
gebracht. Ein Kommando über die Tastatur wird nur durch die Tab-Taste
ausgelöst, das Ctrl-I -Zeichen wird normal als solches gesendet und nicht
als Einleitung eines Befehls interpretiert. Es ist das senden jedes
beliebigen Kontrollcodes möglich, auch ESC und Ctrl-C.
2. Die Befehle von TERM-ST
Die Befehle sind nach dem Kommandozeichen geordnet.
(a) Bildschirmausgabe anhalten/fortsetzen. Ankommende Zeichen werden
gespeichert.
(b) Programm beenden. Wenn eine Datei oder Ausgabe aktiv ist, dann
erfolgt eine Meldung, und das Programm wird nicht abgebrochen.
(c) Es wird das Directory des Laufwerks, in welches die empfangene Datei
abgespeichert wird/würde, angezeigt.
(e) Eine Dialogbox zur Einstellung der Sende- und Empfangsparameter wird
angezeigt.
(f) Zur Voreinstellung werden die wichtigsten Paramter ausgewählt.
(h) Ein- oder Ausschalten der Echofunktion der Zeichen. Damit ist eine
direkte Kommunikation möglich.
(i) Auswahl von Voll- oder Halbduplex.
(j) Schaltet XonXoff -Protokoll für die Eingabe ein/aus.
(k) Schaltet ebenso XonXoff -Protokoll, aber für die Ausgabe.
(l) Bei der Eingabe wird ein LineFeed an ein Return angehängt.
(m) Die Ausgabe eines LineFeed's nach einem Return kann ein- oder
ausgeschaltet werden.
(o) Die Ausgabe über die Schnittstelle wird angehalten und in einem
Puffer zwischengespeichert.
(p) Die ausgegebenen Umlaute können von ST/IBM-Norm auf ASCII-ISO-Norm
umgesetzt werden, d.h. Umlaute werden zu eckigen oder geschweiften
Klammern.
(q) Ebenso kann bei der Eingabe eine Wandlung der Umlaute erfolgen.
(r) Es wird eine Empfangsdatei vereinbart, der Empfang aber noch nicht in
die Datei geschrieben. Existiert bereits eine Datei mit dem
vereinbarten Namen, so wird diese überschrieben.
(s) Es wird eine Sendedatei vereinbart. Es wird aber noch nicht gesendet.
(t) Mit diesem Kommando wird nun die Speicherung der Daten angehalten und
fortgesetzt, wenn eine korrekte Datei vereinbart wurde.
(u) Damit kann die Ausgabe der Daten gestartet, angehalten und wieder
fortgesetzt werden. Bei einem Upload werden die ausgegebenen Zeichen
auf dem Bildschirm angezeigt.
(v) Der Empfang einer Datei wird durch STX und ETX-Zeichen kontrolliert.
Damit ist ein genauer Start und Ende der Speicherung von der
Gegenstation steuerbar.
(w) Es werden STX zum Start und ETX zum Ende der Übertragung gesendet um
eine Steuerung der Gegenseite zu erlauben.
(x) Der Empfang einer Datei wird abgebrochen, der Rest des Empfangpuffers
geschrieben und das File geschlossen.
(y) Die Ausgabe der Sendedatei wird sofort abgebrochen und das File
geschlossen.
Außer diesen Befehlen, die sowohl durch Tastaturcodes als auch druch
Auswahl des Dialogmenuepunktes mit der Maus, gegeben werden können, gibt es
noch einen Befehl,der nur mit der Maus ausgewählt werden kann. Es ist eine
Wartezeit nach der Aussendung eines Returns einstellbar um der
Gegenstation eine Gelegenheit zum Scrollen des Bildschirms zu geben. Diese
Verzögerung kann kurz, es erfolgt praktisch keine Verzögerung, mittel oder
lang eingestellt werden. Für die meisten Fälle sollte eine mittlere
Verzögerung genügen.
Zwischen den Befehlen die durch Tastaur bzw. durch die Dialogauswahl
gegeben werden können und den Befehlen in der Menueleiste bestehen einige
wesentliche Unterschiede:
1. Wird aus der Menuezeile eine File- Ein- oder Ausgabe angesprochen, so
erfolgt die Ein- oder Ausgabe sofort und muß nicht gesondert
gestartet werden.
2. Wird die Einstellung von Umlautwandlung, XonXoff-Protokoll und
LineFeed von der Menueleiste aus geändert, so gilt dies immer für
Sendung und Empfang.
3. Ebenso wird der Menueleisteneintrag nur dann mit einem 'Checkmark'
versehen, wenn dies für Ein- und Ausgabe gilt.
3. Allgemeines
Auf dem Bildschirm wird ein Subset des VT-52-Terminals mit folgenden
Einschränkungen emuliert:
1. Der Bildschirmarbeitsberich hat nur 22 Zeilen.
2. Das Kommando ESC p führt zu einer Fettschrift und nicht zur
Invertierung.
3. Der Zeilenüberlauf bleibt immer eingeschaltet.
4. Befehle die ein Scrollen eines Teils des Bildschrims zur folge hätten
werden nicht ausgeführt.
Die ESC-Sequenzen werden nicht in die Empfangsdatei übernommen.
4. Der Aufbau von TERM.MCR
Die MaCRo-Datei wird beim Start von TERM.PRG sofort geladen, und folgende
Startwerte:
Zeile 1 enthält den Download-File- und/oder Pfadnamen
Zeile 2 enthält den Upload-File- und/oder Pfadnamen
Zeile 3 enthält die Zahl der Datenbits (5,6,7,8)
Zeile 4 enthält die Zahl der Stopbits (1,1.5,2)
Zeile 5 enthält die Parität (N/O/E)
Zeile 6 enthält die Geschwindigkeit (300 .. 4800)
Ab Zeile 7 beginnen die eigentlichen Macros.
Das erste Macro von Taste F1.
Es sind so insgesamt 30 Macros verfügbar, sie werden entweder direkt mit
der entsprechenden Funktionstaste oder dann über Control-Funktionstaste
oder Alternate-Funktionstaste aufgerufen. Ein Makro kann Maximal 255
Zeichen lang sein. Der Aufwärtspfeil '^' in einem Macro wird in ein
'Return' umgewandelt und je nach Einstellung noch ein 'LineFeed'
hinterher. Es ist vorgesehen, daß das Macrofile mit einem handelsüblichen
Editor erstellt wird, bzw. das mitgelieferte File modifiziert wird.
Das Programm funktioniert in jeder Auflösungsstufe. In der niedrigsten
Auflösung ist das Dialogfenster aber etwas ungünstig zu lesen.
So das wars schon.
Wolfgang Zweygart
