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Atari ST - Maxon Computer - 1990

SPS-Emulator

SPS-Emulator — screenshot 11 / 4
Genre
Hardware - Miscellaneous
Year
1990
Language
GFA BASIC
Publisher
Maxon Computer
Controls
Mouse
Distributor
Resolution
High
Developer
Bullisoftware
ST Type
ST, STe, TT, Falcon030 / 1MB
Licensed from
Programmer(s)
Doll, Thomas
Country
Germany
MIDI
Software
German
Version
5.1
Box/Instructions
German
Number of Disks
1 / Single Sided / HD Installable
License
Commercial
Dump
Download
Serial
Dump format
ST
Protection

ADDITIONAL COMMENTS

Released on Maxon Sonderdisk 014.

INSTRUCTIONS

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*                                                                         *
*      SPS Emulator fuer die Programmiersprache STEP 5 von SIEMENS        *
*                  written by Thomas Doll 1987/88/89/90                   *
*      Interpreter                                                        *
*      Graphics                         BY THOMAS DOLL (Bullisoftware)    *
*      Fup Generator and programming                                      *
*                                                                  V 5.1  *
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      Kapitel:
                *  Was hat sich in der neuen Version 
geaendert??                                                            
                I  Fuer was braucht man das Programm? ..................... 
               II  Auf welchen Computertypen (ST) laeuft das Programm?..... 
              III  Der Arbeitsbildschirm................................... 
               IV  Der Single Line Editor.................................. 
                V  Befehlssatz des PG605 (alles was bis jetzt drin ist).... 
               VI  Ein SPS Programm Schreiben, Starten und Bedienen........
               VII  Der STATUS Modus........................................              
               VIII  Die Erstellung eines Funktionsplanes mit log. Gattern...
               IX  Laden, Speichern und Ausdrucken von SPS Programmen.......
                X  Die Systemparameter..................................... 
               XI  Der Userport............................................
              XII  Meine Adresse............................................

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Unterschiede zur Version 4.4:
Alle integrierten Befehle haben nun genau die Syntax der S5 und werden 
identisch zu ihr abgearbeitet.


- 20 Timer werden mit SE, SA, SI, SS, SV und LK T  verarbeitet
- 20 Zaehler ZV, ZR und maximalem Zaehlerwert von 99999!
- Schnellere Interpreterroutine (20-25%)  - Startmerker (wird waehrend 
  des ersten Zyklus gesetzt und dann  wieder geloescht) um einen Autostart 
  zu ermoeglichen.(*)
- Not-Aus Merker/Schalter:bei Betaetigung des Not-Aus Schalters auf  dem  
  Bildschirm,oder Setzen des Not-Aus Merkers verzweigt der Interpreter in 
  ein Not-Aus Unterprogramm worin alle Ausgaenge auf
 LOW gesetzt werden bis der SCHALTER/MERKER wieder auf LOW liegt.  Die  
  Ausgaenge  bleiben intern erhalten und  werden  nach  Entriegelung 
  des NOT-AUS wieder auf HIGH gelegt.(*)
- Blinkmerker: Vier Merker werden als astabiler Multivibrator 
  angesteuert. Die Blinkfrequenz betraegt 1/4, 1/2, 1 und 2 Sekunden(*)
- Sprungmarken (A-Z) koennen  gesetzt und mit bedingten  und 
  unbedingten Spruengen angesprungen werden - Jede Zeile kann einen 30 
  Zeichen langen Kommentar tragen, der  dann im Single Line Editor mit 
  eingeblendet wird. - Die Awl wird in einem umweltfreunlicheren Format 
  (4 oder 6  Spalten), mit oder ohne Kommentare, Programmkopf, 
  Zuweisungliste  und mit Zeilennummern ausgedruckt. (*) - Die Merker-, 
  Eingangs- und Ausgangsbezeichnungen koennen nun  DEZIMAL (00-20[40]), 
  HEXADEZIMAL (00-14[20]) oder BYTEWEISE (0.0-2.3[4.7]) bezeichnet 
  werden.Beim Laden eines Programmes wird automatisch erkannt, welche 
  Adressierungsart verwendet wurde und auf diese Adressierungsart 
  umgeblendet. (*)
- Klammerbefehl --> U(, ) - Oder vor Und --> O  - Alle Texteingaben 
  koennen nun wie in einer Textverarbeitung  mittels den Tasten 
  "DELETE", "INSERT", "CURSOR UP/DOWN/LEFT/RIGHT"
  und "BACKSPACE" editiert werden
- Bedienung fast aller Menuepunkte wahlweise mit der Maus oder ueber
  die Tastatur mittels Control + Taste
- Programmieren in Netzwerken
- Abschaltbare Hardwareinputs beim Userportbetrieb(*)
- optimierte Fehlerkorrektur im Editor
- Mehrfachanweisungen nach einer Verknuepfung
- Programm laeuft auch auf den Mega-ST Rechnern einwandfrei
- Bei  jeder  Druckerausgabe  wird  ueberprueft, ob ein Drucker 
  angeschlossen ist und ob er ONLINE ist.
- Entfernung einiger kleiner Bugs aus dem Programm

(*) = ueber Systemparametermenue ab- oder umschaltbar! (Kapitel X)






---- I --------------------------------------------------------------------




Die Programmiersprache SPS (Speicher Programmierbare Steuerungen) wird 
heute in fast allen Bereichen der Automation verwendet.Die SPS ersetzt die 
sogenannte VPS (Verdrahtungs  Programmierte Steuerung), also riesige 
Schuetzschraenke.Der Vorteil ist offensichtlich: will man die Funktion der 
Maschine oder Maschinenstrasse aendern, so musste man frueher den 
Schaltschrank neu verdrahten, heute wird einfach ein neues Eprom mit dem 
SPS Programm eingesetzt.
Die SPS ist eine Steuersoftware, die ueber ihre Eingaenge die 
Information von Endschaltern, Reglern oder Fuehler bekommt, sie intern 
verarbeitet und dann an den Ausgaengen reagiert, indem sie einen Motor 
oder Luefter etc. ein- oder ausschaltet.
Es gibt mitlerweile viele Typen von SPS Programmierstationen, die 
Programmiersprache aehnelt sich jedoch bis auf einige kleine Befehle. Ich 
habe SPS auf der Programmierstation von SIEMENS mit dem Programmiergeraet 
PG 605 in STEP5 gelernt.
Deshalb ist auch mein Programm an diese Programmiersprache angelehnt. Doch 
nun zu meinem Programm:
Es ist in GFA Basic 3.0 geschrieben und die Entwicklungszeit betraegt 
inzwischen 2 Jahre (Verbesserungen im Editor, Interpreter, FUP). Mit 
diesem Programm ist es Ihnen moeglich, eine komplette SPS-Station mit 
Programmier-, Ausgabegeraet und Hardware (siehe Kapitel XI) zu 
simulieren, d.h. Sie koennen SPS-Programme entwerfen, eingeben, 
starten, ausdrucken, laden, speichern und als FUP (Funktionsplan mit 
logischen Gattern) ausgeben.






---- II -------------------------------------------------------------------







Das Programm laeuft auf allen ST (520 STM+, 1040 STF, Mega ST2,
Mega ST4) mit GFA Basic 3.0 und MINDESTENS 1 MEGABYTE SPEICHER!









---- III ------------------------------------------------------------------








Der Arbeitsbildschirm gliedert sich in vier Teile:

 a) Das Bedienungsfeld (rechts Mitte bis Unten)
  Dieses Bedienungsfeld ist mit sechs Buttons ausgeruestet.Diese lassen 
  sich nur aktivieren wenn der Interpreter im STOP Betrieb, d.h. kein  SPS 
  Programm ablaeuft (siehe c).
  Klickt man nun mit dem Mauszeiger auf einen dieser Buttons,
  oder drueckt man die jeweilige Control+Taste Kombination , so  verfaerbt 
  sich dieser schwarz und die Prozedur wird ausgefuehrt.

    Die Belegung der Buttons (von links Oben nach rechts Unten):


        - Papierstapel: Das SPS Programm kann auf dem Bildschirm angeschaut 
                        werden.Die Liste kann mit Hilfe der  Buttons bewegt
                        werden.

                        '<<'   -     Sprung um 10 Zeilen nach Oben
                        ' <'   -     Sprung um eine Zeile nach Oben
                        ' >'   -     Sprung um eine Zeile nach Unten
                        '>>'   -     Sprung um 10 Zeilen nach Unten

                     In der Mitte dieser vier Buttons ist ein Feld, in
                     dem die aktuelle Zeile angezeigt wird. Klickt man
                     dieses Feld an, so erscheint ein Cursor und man kann
                     die gewuenschte Zeilennummer eingeben. Ist die 
                     Eingabe groeßer als die letzte Zeile des Programmes
                     so wird die Eingabe auf das Listenende gesetzt.

                     Ein Druck auf die rechte Maustaste beendet dieses 
                     Unterprogramm.

        - Diskstation : Speichern von SPS Programmen.Die Extension STP wird 
                        verlangt! In dem abgespeicherten Code werden auch 
                        der Programmkopf, Zuweisungsliste und Zaehlerwerte
                        + Timerwerte gespeichert.
                        Das Programm wird  als gepackter Code abgelegt.


        - Diskstation : Laden von SPS Programmen.Vorsicht, wenn sich ein 
                        SPS Programm im Speicher befindet, so wird 
                        dieses ueberschrieben!
                        Die Laderoutine erkennt ob es sich bei der Datei um
                        eine SPS-Datei handelt und bricht ansonsten den 
                        Ladevorgang mit einer Fehlermeldung ab.

        - Papierkorb  : Loeschen des SPS Programmes und aller Einstellungen 
                        am Programmiergeraet.

        - Drucker     : Ausgabe des SPS Programmcodes auf den Drucker.
                       (Mehrspaltig, mit oder ohne Kommentare, Programmkopf)

        - Transistor  : Alle Ein- und Ausgaenge werden auf den Userport ge-
                        legt (siehe Kapitel XI). Damit ist aus Ihrem 
                        ST eine SPS Station geworden! Falls Sie eine 
                        Festplatte angeschlossen haben, so muessen Sie diese
                        abkoppeln oder abschalten!

  b) Das Merkerfeld (rechts Oben)
     Mit  dem  Merkerfeld  wird  angezeigt, welchen Zustand die  Merker 01 
-    20 haben (hi/lo).{Optional Merker 00 - 40}
     Ein Merker ist eine programmierbare J/K Variable, d.h. man kann einen 
     Merker auf '1' setzen und er speichert den Zustand, bis er wieder auf 
     '0' gesetzt wird.

  c) Das Programmiergeraet (linke Haelfte des Bildschirms)
     Das Programmiergeraet teilt sich in drei Teile auf:

        1. Die Eingaenge 01 - 20 (links Oben) {Optional 00 - 40}
           Die Eingaenge werden mit Kreisen, die von 01 - 20 
           beschriftet sind dargestellt.
           Befindet sich das Programmiergeraet im RUN Betrieb (siehe Punkt 
           2), so koennen Sie durch anklicken eines Einganges (Kreis)
           diesen mit der linken Maustaste auf 1 und mit der 
           rechten Maustaste auf 0 setzen. Der Hardwareuserport muß 
           allerdings abgeschaltet sein.
           Voller Kreis = am Eingang liegt Spannung, leerer Kreis = 
           am Eingang liegt keine Spannung oder Masse.
           Haben Sie den Hardware-Userport aktiviert, so werden die
           Zustaende der Eingaenge des Userports im Eingangsfeld angezeigt.
        2. Das Bedienungsfeld (links Mitte)
           Mit diesem Bedienungsfeld koennen Sie das Programmiergeraet oder 
           wichtige Systemeinstellungen konstrollieren.

           Das Bedienungsfeld gliedert sich in 8 Buttons, die nun 
           beschrieben werden sollen:


                         STOP  RUN      SYSTEM
                         TRACE OFF       INFO      FUP     NOT-AUS
                           EDITOR        ENDE

           - Das RUN/STOP Feld wird benutzt, um die Programmierstation vom 
             Editorzustand ( STOP ) in den Ausfuehrungszustand ( RUN ) 
             zu bringen. Klicken Sie deshalb mit dem Mauszeiger die 
             gewuenschte Betriebsart an und der Button faerbt sich schwarz.
             Achtung! Bei aktiviertem Programmiergeraet (RUN ist schwarz) 
             koennen Sie mit dem Mauszeiger nur folgende Funktionen 
             erreichen:
                           - Setzen oder Ruecksetzen von Eingaengen
                           - Trace Modus ein- oder Ausschalten >TRACE OFF<
                           - Umschalten auf STOP Betrieb >STOP<
                           Nur beim STOP Betrieb ( STOP ist schwarz ) 
                           koennen Sie die anderen Buttons und somit  
                           deren Unterproceduren erreichen!

           - Das TRACE OFF/ON Feld wird benutzt, um den Trace Modus ein-  
             bzw. auszuschalten. Dieser Button ist nur im RUN Betrieb 
             zu betaetigen. (Naeheres zum Trace Betrieb siehe Kapitel VII)

           - Das EDITOR Feld verzweigt zum Single Line Editor, der 
             zum Erstellen eines SPS Programmes benoetigt wird. Nur im STOP 
             Betrieb zu erreichen!

           - Das SYSTEM Feld verzweigt zum Systemparametermenue, in dem 
             die wichtigsten Systemeinstellungen eingestellt werden 
             koennen. Nur im STOP Betrieb erreichbar. (Siehe Kapitel X)

           - Das INFO Feld gibt eine kleine Info zum Programm. Nurim STOP 
             Betrieb erreichbar!

           - Das ENDE Feld ermoeglicht ins GFABasic bzw. zum Desktop 
             zurueckzukehren. Nur im STOP Betrieb erreichbar. Vorher das 
             SPS-Programm speichern!!

           - Das FUP Feld ermoeglicht Ihnen, einen Funktionsplan 
             ihres Programmes erstellen zu lassen. SPS Programmierer werden 
             fuer diesen Programmpunkt dankbar sein. Nur im STOP Betrieb 
             zu erreichen! Mit einem Tastendruck kehren Sie 
             zum Arbeitsbildschirm zurueck.
             (Naeheres siehe Kapitel VIII)
           - Der Not-Aus Button ermoeglicht Ihnen, den Interpreter in 
             ein Not-Aus Unterprogramm zu verzweigen, indem alle Ausgaenge 
             auf LOW gelegt und nach Entriegelung mit der rechten 
             Maustaste wieder in den Zustand vor der Not-Aus Meldung 
             gebracht werden.
             Die Ausgaenge bleiben also intern erhalten.



        3. Die Ausgaenge 01 - 20 (links Unten)
           Die Ausgaenge werden mit Kreisen, die von 01 - 20 beschriftet 
           sind dargestellt.
           Befindet sich das Programmiergeraet im RUN Betrieb (siehe Punkt 
           2), so werden die Zustaende der Ausgaenge angezeigt       
           voller Kreis = am Ausgang ist Spannung,
           leerer Kreis = am  Ausgang ist keine Spannung.
           Haben Sie den Hardware-Userport aktiviert, so werden die  
           Ausgaenge des Userports wie auf dem Bildschirm ein- bzw. 
           ausgeschaltet.

  d) Die Versionsanzeige und der aktuelle Zugriffspfad fuer die SPS-Dateien
     Wenn Sie die Box, in der die Pfadangabe steht, mit dem Mauszeiger      
     anklicken, so erscheint ein Cursor und Sie koennen den 
     Zugriffspfad aendern.
     Mit >RETURN< wird der neue Pfad uebernommen.
  e) Die HILFE-Box kann aktiviert werden, indem man sie mit der Maus   
     anklickt oder die TASTE >HELP< (nur im STOP Betrieb) drueckt. Daraufhin
     erscheint eine Hilfsbox, in der alle Tastaturbelegungen erwaehnt sind.
     >ESC< hilft uebrigen in fast allen Faellen, um ein Unterprogramm 
     zu verlassen.

- Sollte einmal bei der Eingabe des Pfades oder beim Anklicken des Hilfe
  Feldes das Programm  "stecken" bleiben (Cursor bewegt sich nicht, Box   
  erscheint nicht ), so bewegen Sie bitte die Maus in Richtung unterer   
  Bildschirmrand, bis das Unterprogramm aktiv wird.
---- IV -------------------------------------------------------------------



Nach dem Aktivieren des Menuepunktes EDITOR im Arbeitsbildschirm 
verschwindet dieser und ein Editorbildschirm erscheint. In der oberen 
Haelfte des Bildschirmes erscheinen die Programminfomationen wie z.B.:

  'POSITION xxx/yyy'   ->  Position in der Liste (xxx=akuelle Zeile, yyy=
                           letzte Zeile des Programmes)

  'BLOCKSTART   ___'   ->  Zeile, die als Blockstart markiert wurde ( ___
                           bedeutet, daß noch keine Zeile markiert wurde)
    'BLOCKENDE    ___'   ->  Zeile, die als Blockende markiert wurde  ( ___
                           bedeutet, daß noch keine Zeile markiert wurde)

  'NAME'  -> Name des SPS Programmes (Verwendungszweck)
  'ERST'  -> Ersteller des SPS Programmes
  'DATUM' -> Datum der Programmerstellung

  * Wenn Sie in den Editor verzweigen und es befindet sich noch keine AWL
    (Anweisungsliste) im Speicher, so erscheint eine Dialogbox, in der 
    die Programmdaten eingegeben werden koennen.

Unter diesen Programminformationen ist eine Menueleiste installiert, die es
Ihnen ermoeglicht, alle  Funktionen des Editors wahlweise mit der Maus oder
ueber die Tastatur zu erreichen. Im unteren Teil des Bildschirms steht die 
AWL (Anweisungsliste = SPS Programm) wenn ein SPS Programm geladen oder 
eingegeben wurde.Falls noch kein SPS Programm existiert, so werden die 
Zeilen mit Platzhaltern markiert ('>           <').
Auffallend ist, das eine Zeile dieser Liste immer invertiert dargestellt
wird. Auf diese Zeile beziehen sich alle Tastaturkommandos wie Loeschen,
Einfuegen usw. Die Liste und somit die zu editierende Zeile laesst sich mit 
den Cursortasten UP/DOWN um jeweils 1 Zeile nach Oben oder Unten bewegen.

Der Single Line Editor ist einer der wichtisten Bestandteile dieses
Programmes, da  mit ihm die SPS Programme eingegeben werden. Der Editor 
nennt sich Single Line Editor, da immer eine Zeile (invertiert dargestellt) 
editiert werden kann. Folgende Menuepunkte [Tastenkombinationen] finden in 
diesem Editor verwendung:(Text in [  ] stellt die jeweilige(n) Taste(n) 
dar, mit der/denen die Funktion auch erreicht werden kann.
Die Tastenkombinationen sind auch auf dem Bildschirm hinter den 
Menuepunkten zu erkennen)

   [Cursor UP/DOWN]  -     AWL  (Anweisungsliste) um eine Zeile nach Oben 
                           oder Unten bewegen.

   10 (up)  [ SHIFT / CURSOR UP ] - In der AWL um 10 Zeilen nach Oben 
                                    springen

   10 (dn)  [ SHIFT / CURSOR DWN] - In der AWL um 10 Zeilen nach Unten 
                                    springen

   Insert   [ INS ]     -   Zeile einfuegen.Mit [ESC] kann abgebrochen
                            werden (*)

   Quit     [ ESC ]     -   Editor verlassen

   Edline   [ SPACE ]   -   Zeile verbessern (*)

   Delete   [ DEL ]     -   Zeile loeschen oder(und) Marke loeschen
   Blockstart [ F1 ]    -   Blockstart markieren

   Blockende  [ F2 ]    -   Blockende markieren

   Block      [ F3 ]    -   Blockfunktionen aufrufen (COPY/MOVE/DEL/HIDE)
                            Mit der Maus anwaehlen!
   Merge      [ F4 ]    -   SPS Programm zuladen
   Zuweisung  [ F5 ]    -   Eingabe der Zuweisungen zu den in der AWL ver-
                            wendeten Ein- und Ausgaengen. Diese Eingaben 
                            werden beim Speichern automatisch gespeichert.
   Suche [ F6 ] [ SHIFT / F6 ] - Suchen nach einem Merker, Ein- oder Ausgang
                            Mit  [ SHIFT / F6 ] wird gesucht und  eventuell 
                            ersetzt. Mit [ F6 ] werden der Such- und 
                            Ersetzstring eingegeben.

   Home    [ HOME ]     -   Sprung zur ersten Zeile der AWL

   Bottom  [SHIFT/HOME] -   Sprung zur letzten Zeile der AWL

   Edit    [SHIFT/INS]  -   Dauereingabemodus (*)

   Setmark [F7]         -   Setzen einer Marke (A-Z)

   Kommentar [HELP]     -   Setzen eines Kommentares mit maximal 30 Zeichen 
                            zu der betreffenden Zeile. Kommentare werden bei
                            Editierfunktion (BLOCK/DELETE/INSERT...) wie
                            eine AWL-Zeile behandelt!
   Neu [CTRL/C]         -   Loeschen der gesamten Awl+Marken+Kommentare

   Atarizeichen         -   Umblenden, damit Accessories verwendet werden 
                            koennen.


  (*)  Bei diesen Routinen erfolgt nach RETURN eine automatische 
       Fehlerkorrektur und Positionierung des eingegebenen Befehls.



Der Editor verfuegt ueber eine automatische Korrigier- und Positionier-
routine, deshalb brauchen Sie z.B. keine Spaces zwischen Verknuepfung,
Operand und Zahlenwert einzugeben.
Ebenfalls achtet die Korrigierroutine auf Rechtschreibfehler und 
unzulaessige Operandenkennzeichen (<01 oder >20). Alpha Lock muss nicht 
gedrueckt werden, da eine automatische Umwandlung in Grossbuchstaben 
erfolgt.
Falls ein Fehler auftritt, so blinkt der Bildschirm kurz auf und die Zeile 
muss verbessert werden!





---- V --------------------------------------------------------------------


Eine Anweisung in der SPS Programmiersprache besteht aus folgenden Teilen:

           OPERATION         OPERAND         OPERANDEN-KENNZEICHEN


Die Befehlsliste des PG 605:

      a) Verknuepfungsoperationen:

             U     E      01  bis  20(40) UND   Verknuepfung von Ein-, Aus-
             U     A      01  bis  20     gaengen , Zaehlern , Timern
oder
             U     M      01  bis  20(40) Merkern.
             U     Z      01  bis  20
             U     T      01  bis  20
             UN    E      01  bis  20(40) UND NICHT Verknuepfung von Ein-,
             UN    A      01  bis  20     Ausgaengen, Zaehlern, Timern oder
             UN    M      01  bis  20(40) Merkern.
             UN    Z      01  bis  20
             UN    T      01  bis  20
             O     E      01  bis  20(40) ODER  Verknuepfung von Ein-, Aus-
             O     A      01  bis  20     gaengen, Zaehlern , Timern oder
             O     M      01  bis  20(40) Merkern.
             O     Z      01  bis  20
             O     T      01  bis  20
             ON    E      01  bis  20(40) ODER NICHT Verknuepfung von Ein-,
             ON    A      01  bis  20     Ausgaengen, Zaehlern, Timern oder
             ON    M      01  bis  20(40) Merkern.
             ON    Z      01  bis  20
             ON    T      01  bis  20
                b) Speicheroperationen:
             S     A      01  bis  20    Setzen und Speichern des 
             S     M      01  bis  20    Zustandes eines Merkers oder 
                                         Ausganges.
             R     A      01  bis  20    Ruecksetzen und Speichern des
             R     M      01  bis  20    Zustandes eines Merkers oder
                                         Ausganges.

             R     Z      01  bis  20    Ruecksetzen eines Zaehlers

             R     T      01  bis  20    Ruecksetzen eines Timers

      d) Ladeoperation fuer einen Zaehlerwert
             L     KZ     100            Laden eines Zaehlerwertes (0-99999)

      e) Ladeoperation fuer einen Timerwert

             L     KT     100.1          Laden eines Zeitwertes (xxx.y)
                                         xxx ist der Zeitwert (0-999)
                                         y ist der Zeitfaktor:

                                             y = 1 =  xxx Zehntelsec
                                             y = 2 =  xxx Sekunden
                                             y = 3 =  xxx Minuten
      c) Zaehloperationen:

           ZV    Z      01  bis  20    Aufwaertszaehlen des Zaehlers
           ZR    Z      01  bis  20    Abwaertszaehlen des Zaehlers


      d) Zeitoperationen:

             Eingabe wie folgt:
             > L   KT 002 .2 <    Zeitwert T = 2 sec
             > U   E    0.1  <    Timer start
             > SE  T    01   <
             > U   T    01   <    Zeit abgelaufen?
             > =   A    01   <
             > U   E    0.2  <    Timer ruecksetzen
             > R   T    01   <

        "SE" -> Einschaltverzoegert

        "SA" -> Ausschaltverzoegert

        "SI" -> Impuls

        "SS" -> Speichernd Einschaltverzoegert

        "SV" -> Verlaengerter Impuls

Selbstverstaendlich lassen sich alle Zeit- und Zaehloperationen mit den Oben
aufgefuehrten logischen Verknuepfungen kombinieren!
      e) Sprungfunktionen zu Marken
         SPA      Mx  (x = A...Z)  Unbedingter Sprung zur Marke x

         SPB      Mx  (x = A...Z)  Bedingter Sprung zur Marke x
      f) ODER vor UND

              > U(         <
              > O   E  0.0 <
              > O   E  0.1 <
              > )          <
              > U(         <
              > O   E  0.2 <
              > O   E  0.3 <
              > UN  E  0.4 <
              > )          <
              > =   A  0.0 <

      g) UND vor ODER

              > U   E  0.0 <
              > U   E  0.1 <
              > O          <
              > U   E  0.2 <
              > U   E  0.3 <
              > =   A  0.0 <




---- VI -------------------------------------------------------------------





Bitte laden Sie zuerst das GFABasic in der Version 3.0 oder den 
Run-Only-Interpreter zur 3.0 Version. Nach Abschluss des
Ladevorgangs legen Sie bitte die STep 5 Diskette in Ihr Diskettenlaufwerk.
Nun laden Sie das Programm SPS_EMUL.GFA und starten es.
Nun koennen Sie, falls vorhanden, Ihre SPS Diskette einlegen, ansonsten 
finden Sie ein paar kleine Demos auf der STEP 5 Diskette.
Nehmen wir einmal an, Sie haben ein SPS Programm auf dem Papier entwickelt
und wollen dies nun eingeben und auf Funktion testen:

     Folgende Schritte sind dazu noetig:

      a) Klicken Sie die OK Box (Nur beim Neustart des Programmes) mit dem 
         Mauszeiger an und die Info Box verschwindet. Nun stehen Ihnen
         alle im STOP Betrieb erreichbaren Funktionen zur Verfuegung.
      b) Da Sie ein Programm neu eingeben wollen, klicken Sie mit dem
         Mauszeiger den Button EDITOR an und der Editorbildschirm
         erscheint. Falls Sie noch kein Programm eingegeben oder geladen
         haben, muessen Sie die Programmdaten (NAME/ERSTELLER/DATUM)
         eingeben und es erscheinen anstatt der AWL Platzhalter in der 
         Liste.
         Druecken Sie nun SHIFT und INSERT gemeinsam und Sie befinden sich
         im automatischen Eingabemodus. Geben Sie nun Ihre AWL zeilenweise
         ein. Um in die naechste Zeile zu kommen, druecken Sie bitte Return.
         Falls Sie Ihr Programm eingegeben haben, druecken Sie zweimal
         Return und Sie haben den automatischen Eingabemodus verlassen. Nun
         koennen Sie Ihr Programm verbessern, erweitern oder den 
         Editor mit ESC verlassen. (Naeheres siehe Kapitel IV).

      c) Falls Sie Ihr Programm erst einmal auf Diskette sichern wollen,
         so klicken Sie das Diskettensymbol (Pfeil auf Laufwerk zu) mit dem
         Mauszeiger an und geben den Filename fuer das Programm mit der
         Extension STP ein. Nachdem Sie Return gedrueckt, oder den OK Button
         betaetigt haben und die Diskette nicht schreibgeschuetzt ist, wird
         ihr SPS Programm auf dem Datentraeger verewigt.

      d) Um Ihr Programm ablaufen zu lassen, schalten Sie bitte das
         Programmiergeraet in den RUN Betrieb (RUN Button anklicken).
         Falls Sie den Hardware-Userport nicht aktiviert haben (Transitor-
         symbol ist nicht invertiert), so koennen Sie nun mit der linken
         Maustaste  die  Eingaenge  ein-  und mit der rechten Maustaste die
         Eingaenge ausschalten und so Anhand der Reaktionen
         an den Ausgaengen und im Merkerfeld die Funktionsweise Ihres SPS-
         Programmes testen. Wenn Sie den Hardware-Userport aktiviert  
         haben, so schliessen Sie bitte die Zuleitungen an Ein- und 
         Ausgaengen nach Ihrer Programmbelegung an. Froehliches Schalten 
         und Walten!!!

      e) Falls Sie einen Funktionsplan von Ihrem Programm erstellt haben 
         wollen, so bringen sie das Programmiergeraet in den STOP Zustand 
         und klicken Sie den FUP Button an. Ihr ST erstellt nun den 
         Funktionsplan. Je nach Einstellung in den Systemparametern wird der
         FUP auf den Drucker ausgegeben (Kapitel X). Mit einem Tastendruck
         verlassen Sie das FUP Unterprogramm.

---- VII ------------------------------------------------------------------

Die Status-Option ist in dieser Version Ihres Programmes noch nicht 
implementiert, sie wird aber in der folgenden Version eingebaut sein
(Kapitel XII). Mit Hilfe dieser Routine koennen Sie Ihr SPS-Programm wie in
einem Debugger testen und von Fehlern befreien. Der Status Modus bietet zwei
Betriebsarten den festen und den flexiblen Statusbildschirm. Beim festen 
Status sehen Sie alle Eingangs-, Merker- und Ausgangszustaende auf dem
Monitor. Desweiteren wird ein Ausschnitt der AWL mit dem jeweiligen 
Verknuepfungsergebnis und den Zustaenden des Accu1 und Accu2 angezeigt. Es 
gibt nun vier verschiedene Betriebszustaende des festen Status:

1) RUN: Die Verknuepfungsergebnisse und Zustaende der Accus, Eingaenge, 
Merker, Timer und Zaehler werden synchron zum Run-Betrieb ausgegeben. Der 
Bereich der AWL, der auf dem Bildschirm dargestellt wird, kann ueber die 
ganze AWLLaenge verschoben werden. Somit koennen Sie Ihr SPS-Programm 
ablaufen lassen und gleichzeitig einen Blick in die Verknuepfungsebene 
werfen.

2) ZYKLUS: Hier wird ein einzelner Zyklus durchgerechnet und alle 
Verknuepfungsergebnisse uns Statuszustaende zwischengespeichert. Nach dem 
Zyklusdurchlauf kann man durch Scrollen der AWL-Liste den gesammten Zyklus
uebersehen. So koennen Sie Ihr SPS-Programm "step by step" kontrollieren.

3) STEP: Nach jeder Abarbeitung einer AWL-Zeile, wartet der Interpreter auf
einen Tasten- oder Mausklick. So koennen Sie Zeile fuer Zeile durch Ihr SPS-
Programm gehen.
4) Printer: In der Funktion wie ZYKLUS nur wird hier ein Ausdruck auf dem
Drucker erstellt.

Der flexible Status arbeitet nur im RUN-Modus. Allerdings koennen Sie hier
selbst angeben, welche Timer, Zaehler, Verknuepfungsergebnisse usw. fuer 
Sie wichtig sind. Waehrend des Programmablaufes werden dann diese Variablen 
angezeigt.


Diese Routine steht inzwischen und wird in der naechsten Version 
implementiert sein (Kapitel XII)!

---- VIII -----------------------------------------------------------------






Die Funktion 'Erstellen eines Funktionsplanes' dient dazu Ihr SPS Programm
als Schaltbild mit logischen Gattern (AND, NAND, OR, NOR, JK, RS)  
darzustellen.
Um einen sogenannten FUP erstellen zu lassen muessen Sie ein SPS Programm
eingegeben oder geladen haben und mit dem Mauszeiger den FUP Button (Nur im 
STOP Betrieb) druecken. Daraufhin erstellt Ihr ST den Funktionsplan
zu Ihrem Programm. Im uebrigen koennen Sie diesen FUP auch noch ausdrucken
lassen (Kapitel X).





---- IX -------------------------------------------------------------------



Falls Sie ein SPS Programm laden wollen, so bringen Sie das Programmier-
geraet in den STOP Betrieb und klicken Sie mit dem Mauszeiger das 'Disk 
Laden' Icon (Kapitel III a) an. Das Icon wird invertiert, eine Box mit
dem Text 'SPS Programm laden' erscheint ueber der Fileselectorbox.
Alle Programme, die im Wurzelverzeichniss der eingelegten Diskette liegen
und die Extension 'STP' haben werden angezeigt.



Falls Sie ein erstelltes SPS Programm abspeichern wollen bringen Sie das 
Programmiergeraet in den STOP Betrieb und klicken Sie mit dem Mauszeiger 
das 'Disk speichern' Icon (Kapitel III a) an. Das Icon wird invertiert, eine
Box mit dem Text 'SPS Programm saven' erscheint ueber der Fileselektorbox.
Bitte speichern Sie Ihr SPS Programm mit der Extension 'STP' ab, da sonst 
die Laderoutine des Programmes das SPS Programm nicht mehr findet! Wenn sie 
einen auf der Diskette vorhandenen Filenamen verwenden erscheint eine
Alertbox mit einer Rueckfrage, ob das SPS Programm wirklich ueberschrieben
werden soll.

Um die AWL (Anweisungliste) auf den Drucker auszugeben muessen Sie 
zunaechst einmal einen Drucker haben und diesen einschalten.
Wenn dann auch Papier eingelegt ist und noch kein Virus Ihre Centronics 
Schnittstelle zerstoert hat (einen schoenen Gruss an alle Idioten, die 
nichts Besseres wissen als diese Viren zu schreiben...) koennen Sie durch
einen Mausklick auf das Druckersymbol (Programmiergeraet im STOP Betrieb)
die AWL auf Ihr Endlospapier bannen.
Die Steuercodes fuer die verschiedenen Schriftarten wurden fuer einen
STAR LC 24-10 verwendet.

In der naechsten Version wird ein kompletter Anpassungsteil integriert 
sein, der es Ihnen gestattet, das Programm auf Ihren Drucker  
einzustellen.(siehe Kapitel (XII)!

---- X --------------------------------------------------------------------



Das Systemparametermenue dient dazu wichtige Grundeinstellungen zum 
Programm festzulegen. Folgende Menuepunkte sind im Menue zu finden:


             AUS      EIN      HARDCOPY DES FUPS            LOAD
             WARTE    KREIS    INTERPRETERSCHLEIFE          
             AUS      EIN      USERPORT TD (DMA)            SAVE 
             AUS      EIN      SCROLLING
             S/W      W/S      BILDSCHIRMFARBE                OK
             AUS      EIN      PROZESS
             20       40       INPUTS
             20       40       MERKER
             AUS      EIN      KOPF DRUCKERAUSGABE             
             AUS      EIN      PRINT ZUWEISUNGSLISTE
           INAKTIV   AKTIV     POINTER (RUNBETRIEB)
           INAKTIV   AKTIV     START-MERKER (M20/M40)
           INAKTIV   AKTIV     NOT-AUS MERKER (M19/39)
           INAKTIV   AKTIV     BLINKMERKER
             AUS      EIN      FLEXIBLE OPERANDENKENNZEICHEN
           INAKTIV   AKTIV     HARDWARE INPUTS
            OHNE      MIT      NETZWERKE                ANPASSUNG


Die ersten zwei Spalten sind jeweils die Schaltbuttons, die Dritte Spalte
ist der Text zu den Buttons. Jeweils einer der Schaltbuttons ist 
invertiert dargestellt und somit aktiviert. Um den anderen Button zu 
aktivieren, klicken Sie bitte mit dem Mauszeiger auf den gewuenschten 
Button und die Einstellung springt auf den Button um.
Doch nun zur Erklaerung der Buttons:

         - Hardcopy des Fups:
           Wenn hier 'EIN' invertiert ist, so wird bei der Bildschirmausgabe
           des FUPS automatisch eine Hardcopy ausgegeben.

         - Interpreterschleife
           Da dieser Interpreter in Basic geschrieben ist, koennen bei sehr
           langen SPS Programmen Zeitprobleme auftreten, da  die  AWL ja
           sequentiell (Zeile fuer Zeile) abgearbeitet wird.
           Deshalb koennen Sie zwischen zwei 'Betriebsarten' des 
           Programmiergeraetes waehlen. Wenn der Button 'WARTE' invertiert
           ist, so wird die AWL bei jedem Ereignis an einem Eingang
           (Mausklick) abgearbeitet. Dieser Betriebsmodus ist ausreichend,
           wenn Sie reine Eingangs- und Merkerverknuepfungen durchfuehren.
           Wenn Sie aber z.B. ein Kippverhalten zweier Ausgaenge 
           (Blinklicht, Intervallschaltung) darstellen wollen, so muessen 
           Sie entweder in rythmischen Abstaenden die Maustaste 
           betaetigen, oder den Interpreter auf 'KREIS' einstellen.
           Je nach Laenge des SPS Programmes kann es nun vorkommen, das Sie
           die Maustaste etwas laenger druecken muessen um einen Eingang
           ein- bzw. auszuschalten oder das Programmiergeraet in den STOP-
           Betrieb zu bringen.
           Zur Zeit bin ich sehr bemueht nach einer Moeglichkeit zu suchen,
           diesen Interpreter in Assembler!?! oder in C zu schreiben, aller-
           dings besteht trotz Profibuch noch das Problem, ausser Bomben  
           auch etwas anderes auf den Bildschir zu bekommen.
          - Userport TD
           Mit diesem Menuepunkt koennen Sie die Ein- und Ausgaben des
           Programmiergeraetes auf den DMA Port und somit auf den Hardware-
           Userport legen.
           Naeheres siehe Kapitel (XI).
           - Scrolling
           Wenn dieser Menuepunkt aktiviert ist so erscheint auf Ihrem 
           Arbeitsbildschirm ein Grafikscrolling (Ein bisschen Schau muss
           sein).
           Fuer alle, die von zu starken Wuergkraempfen geschuettelt 
           werden, ist dieses Scrolling hiermit abschaltbar.

         - Bildschirmfarbe
           Wer's gern weiss auf schwarz hat, der kann hier 
           seine Bildschirmdarstellung auswaehlen.

         - Prozess
           Waehrend des RUN Betriebes wird in dem Prozessablaufwindow 
           das Ausgangsverhalten des Programmes beschrieben. Man kann 
           die Prozessbeschreibung eines Ausganges im Editor unter dem
           Menuepunkt ZUWEISUNGEN eingeben.
         - INPUTS
           Erhoehung der verwendbaren Eingaenge auf 40 (Nur mit 1 MByte 
           Speicher!)

         - MERKER
           Erhoehung der verwendbaren Merker auf 40 (Nur mit 1 MByte 
           Speicher!)

         - KOPF DRUCKERAUSGABE
           Entscheidung, ob beim AWL-Ausdruck der Programmname, Datum und
           Ersteller mitausgedruckt werden.

         - PRINT ZUWEISUNGSLISTE
           Entscheidung, ob beim AWL-Ausdruck die Zuweisungsliste 
           ausgedruckt werden soll.

         - POINTER (RUN BETRIEB)
           Falls aktiv, so wird im RUN-Betrieb die aktuelle Zeile, die der
           Interpreter gerade durchlaeuft, angezeigt.

         - START MERKER
           Ist dieser Punkt aktiv, so wird beim ersten Zyklus der Merker
           M20 (bei 20 Merkern) oder der Merker M40 (bei 40 Merkern) auf 1 
           gesetzt und dann wieder auf 0 gesetzt. Dies soll die 
           Moeglichkeit eines Autostarts bieten.

         - NOT-AUS MERKER
           Ist dieser Punkt aktiv, so wird bei Betaetigung des Merkers 
           19 (bei 20 Merkern) oder des Merkers 39 (bei 40 Merkern) der 
           Not-Aus aktiv (naeheres siehe Kaptitel III)

         - BLINK MERKER
           Die Merker 15-18 werden als astabile Multivibratoren betrieben.
           Sie blinken im 1/4, 1/2, 1, 2-Sekundentakt. Bei Verwendung von 
           Timern in der AWL, werden diese Blinkmerker gesperrt!

         - FLEX. OPERANDENKENNZEICHEN
           Bezeichnung der Ein-, Ausgaenge, Merker in DEZ / HEX 
           oder der SIEMENS 8-Byte Adressierung.

         - HARDWARE INPUTS
           Hier koennen Sie im Hardwarebetrieb, die Eingaenge auch mit 
           der Maus manipulieren.

         - NETZWERKE
           Hier koennen Sie auch in Netzwerken programmieren

         - OK Button
           Systemparametermenue verlassen

         - SAVE Button
           Systemparameter auf Diskette ablegen

         - LOAD Button
           Systemparameter von Diskette laden

         - ANPASSUNGS Button
           Leider noch nicht integriert (siehe Kapitel XII)





---- XI -------------------------------------------------------------------


Dieser sogenannte Hardware Userport ist eine Weiterentwicklung der
I/O Platine der Firma MAXON (Thomas Blome) und darf daher nicht 
kommerziell produziert werden.
Die Grundplatine ermoeglicht es Ihnen mit Ihrem ST und ein wenig 
Programmierkenntnissen, 16 Treiber (Transistoren) als Schaltausgaenge und
16 Eingaenge zu verwenden. Die Schaltung wird ueber die DMA Schnittstelle
angeschlossen. Alle Eingangs- und Ausgangsleitungen sind mit Schutz-ICS
(Treiber) versehen, damit bei einem Fehlerfall (Kurzschluss der Ein- oder
Ausgaenge) nur das IC fuer ca. 3 DM zerstoert wird und nicht die 
empfindliche DMA Schnittstelle.
Nun einige Anwendungen zu diesem I/O Port:

  - 16 BIT Messwerterfassung in Verbindung mit einem 16 BIT A/D Wandler
  - Hochgenaues Netzgeraet mit 16 Spannungstufen (D/A Wandler)
  - 16 Relais koennen von Ihrem ST geschaltet werden
  - Ueber 16 Eingaenge koennen Sie mit dem Computer Spannungspegel abfragen
  - Sie koennen ohne Bedenken Ihre eigenen elektronischen Schaltungen an
    Ihrem ST anschliessen, ohne die Zerstoerung Ihres Computers befuerchten
    zu muessen.
  - Universelles Schaltinterface (fuer Fischertechnikmodelle)
  - Es besteht die Moeglichkeit, den Userport als Frequenzgenerator 
    zu verwenden, dabei koennen gleichzeitig 16! verschiedene  
    Frequenzen abgenommen werden.
  - Schrittmotorensteuerungen
  - Verwendung als SPS-Geraet


Dies sind nur ein paar, von mir schon praktizierte Anwedungen.
Je nach Ihren Anspruechen kommt dieser Userport auf einen Gesamtpreis von:

            - 100 DM     Grundplatine (16 Transistorentreiber), Netzteil
            - 200 DM     Grundplatine im Gehaeuse mit allen Buchsen, 
                         Netzteil

oder die von mir aufgebaute (universelle) Loesung die etwa 400 - 500 DM
gekostet hat:

       -  16 ansteuerbare Relais mit wahlweise angelegter TTL- oder 
          Fremdspannung (Interne Relaisumschaltung) bis 250V AC
       -  16 abtastbare Eingaenge (nur TTL-Pegel!) durch IC entkoppelt
       -  Maximaler Schaltstrom pro Relais bei 250 V AC von 1 Ampere
       -  Von der Frontplatte abschaltbare Relaiskarte bei hohen Frequenzen
       -  Treibersignale wurden auf Buchsenleiste herausgefuehrt 
          -> Entkoppelter Anschluss von elektronischen Schaltungen am ST
       -  Rom- und Centronicsport werden nicht blockiert
       -  Eingebauter 3 stelliger Taktzyklenzaehler mit Entprellung und
          Reset (Count- und Resetsignal bei positiver! Flanke)
       -  Uebersichtlicher Aufbau des Geraetes durch Steckkartensystem
       -  Kurzschlusssicheres stabilisiertes TTL-Schaltnetzteil bis 5A 
       -  Userfreundlicher Frontplattenaufbau mit Tasttechnik und 
          kontaktsicheren Buchsen.
       -  3mm LED's zeigen alle 16 Ausgangszustaende an
       -  Einfache Programmierung in allen Programmiersprachen
       -  beliebig kaskadierbar bis 255 Ein- und Ausgaenge


Gegen ein Entgeld vom DM 30 bin ich bereit, Ihnen alle Layouts der 
Platinen (Userportgrundplatine, Zaehler, Relaiskarte, Tasterkarte), 
Bohrplan fuer Frontplatte, Gehaeusebauplan (falls Sie, wie ich, die 
Moeglichkeit haben sich Ihr Gehaeuse selbst zu bauen), Bauanleitung und 
Benutzerprogrammlistings (BASIC) zuzusenden. Falls Sie also Interesse 
daran haben, senden Sie mir einen ansich adressierten DIN A4 Umschlag   
mit dem Geld zu.
Falls der Umschlag und das Geld beigelegt sind, werden Sie spaetestens 
innerhalb 2 Wochen alle Plaene erhalten. Ich wuensche Ihnen ein frohes 
Basteln und Arbeiten mit meinem Userport.
Sollten Sie irgendwelche Fragen oder Probleme mit dem Programm oder dem 
Userport haben, so koennen Sie mir ruhig schreiben.


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                         T H O M A S       D O L L
                         M E I S E N B U E H L   7
               7 6 0 2   O B E R K I R C H - B O T T E N A U


Falls Sie irgendwelche Wuensche oder Aenderungsvorschlaege haben, so
koennen Sie mir ruhig schreiben.

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