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Atari ST - Hard & Soft - 1996

SCSI Tool

SCSI Tool — screenshot 1
1 / 7
Genre
Tape / Disk / Cartridge Utility
Year
1996
Language
[unknown]
Publisher
Hard & Soft
Controls
Mouse
Distributor
Resolution
Medium / High / VGA
Developer
[n/a]
ST Type
ST, STe, TT, Falcon030 / 0.5MB
Licensed from
Programmer(s)
Jankowski, Hans-Dieter / Reschke, Julian F.
Country
Germany
MIDI
Software
German
Version
6.52
Box/Instructions
German
Number of Disks
1 / Double Sided / HD Installable
License
Commercial
Dump
Download
Serial
Dump format
MSA
Protection

OTHER VERSIONS WITH THE SAME TITLE (3)

ADDITIONAL COMMENTS

Please note: This program version is not a retail release, but a hacked version. It may not run as intended by its original authors. The file has been archived on Atarimania "as is" due to the rarity of the original dump, and it will be replaced and properly preserved once a non-hacked retail dump has been contributed.

INSTRUCTIONS

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 Wichtig! Diese Datei enthält wichtige Zusatzinformationen zum
 Handbuch von SCSI-Tool/HuSHI 3.x!
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 Aktueller Stand: SCSI-Tool 6.52/HuSHI 6.53!
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Änderungen gegenüber Version 3.00 von `SCSI-Tool'

    SCSI-Tool 6.52 / HuSHI 6.53 (11. April 1996)
    
        SCSI-Tool: beim Ausmappen defekter Sektoren wird nun der Wert 
        0xFFF7 verwendet.
        
        SCSI-Tool: Absturz bei Plattenabfrage behoben (trat auf, wenn 
        die Platte Vital Product Data zurücklieferte). 

    SCSI-Tool 6.50 / HuSHI 6.53 (26. Januar 1996)
    
        SCSI-Tool: auf vielfachen Anwenderwunsch können nun auch die 
        `alten' Atari-Festplatten SH204/205 bzw. Megafile 20/30/60 
        formatiert und konfiguriert werden. Bitte beachten Sie, daß 
        wir mangels zuverlässiger Testgeräte für das einwandfrei 
        Funktionieren keinerlei Verantwortung übernehmen können.
        
        SCSI-Tool: bei Platten größer 4 GB wird jetzt die Kapazität 
        richtig angezeigt.
    
        HuSHI: Unter MagiC (ab Version 3.00) werden bei Bedarf mehr 
        als 14 Partitionen (um genau zu sein: 23 -- von C: bis Z: 
        ohne U:) eingeblendet. Nicht ansprechbare Partitionen 
        (beispielsweise wg. falscher Partitionkennung) werden beim 
        Bootvorgang invers ausgegeben.

        HuSHI: bindet auch Partitionen mit den Kennungen 'MAC', 
        'MIX', 'QWA', 'RAW', 'SWP' und 'UNX' ein. Dies ist speziell 
        für Benutzer des Minix-Dateisystems für MiNT interessant 
        (diese Neuerung aus Version 6.08 hatte bislang nicht immer 
        funktioniert).

        SCSI-Tool: generell kommt SCSI-Tool mit Laufwerksbuchstaben 
        jenseits von `P:' zurecht, auch wenn beim Partitionieren 
        nicht mehr als 14 Partitionen *pro Gerät* erlaubt sind.

        HUSHICTL.CPX: Unbenutzte Tastenkombinationen werden 
        gegebenenfalls an einen AV-fähigen Desktop weitergeleitet. 
        Doppelklick auf Laufwerksbuttons öffnet in einem AV-fähigen 
        Desktop das zugehörige Laufwerksfenster. Laufwerksbuttons 
        können durch Drücken der enstprechenden Buchstabentaste auf 
        der Tastatur bedient werden. Bei D&D-fähigen Desktops 
        (Magxdesk, Gemini etc) kann unter einem Multitasking-System 
        ein Laufwerkssymbol in das CPX-Fenster gezogen werden. Es 
        wird dann der Schreibschutz für das betreffende Laufwerk ein- 
        bzw. wieder ausgeschaltet.

        STOPLOCK.CPX: bei `Sichern' wird auch gemerkt, ob das Gerät 
        beim nächsten Reboot automatisch gestoppt werden soll. 
        Unbenutzte Tastenkombinationen werden gegebenenfalls an einen 
        AV-fähigen Desktop weitergeleitet. Doppelklick auf 
        Laufwerksbuttons öffnet in einem AV-fähigen Desktop die 
        zugehörigen Laufwerksfenster. Dateien können per Drag&Drop 
        auf das Stop&Lock-Fenster gezogen werden -- die zugehörigen 
        Geräte werden dann gestoppt oder deren Auswurf blockiert. 
        Bereits gestoppte oder blockierte Geräte werden beim Öffnen 
        des CPX als solche angezeigt.

        SCSI-Tool: Gerätekonfiguration bei QUANTUM FIREBALL sollte 
        jetzt funktionieren.
        
        SCSI-Tool: Absturzbug bei MiNT ohne MultiTOS beseitigt.

    SCSI-Tool 6.18 / HuSHI 6.15 (11. Oktober 1995)
    
        SCSI-Tool: es wurde ein Fehler beseitigt, der unter Umständen 
        dazu führen konnte, daß Festplatten nicht erkannt wurden.

    SCSI-Tool 6.16 (21. Juni 1995)

        SCSI-Tool: der Inhalt des Fensters kann mit Ctrl-C in die 
        GEM-Zwischenablage kopiert werden. Außerdem hat das Fenster jetzt 
        einen vertikalen Slider, über den das zu benutzende Gerät 
        ausgewählt werden kann.

        SCSI-Tool: unter Multitasking-Betriebssystemen erscheinen im 
        Fenster Symbole für die Geräteinfo- und die Reportdatei (nicht 
        bei SCSI-Tool jr). Bei Benutzung eines geeigneten Desktops kann 
        man die Symbole direkt auf ein Laufwerksfenster ziehen und damit 
        die betreffende Datei dorthin kopieren.

        SCSI-Tool: bei der Treiberkonfiguration kann die Gerätereihenfolge 
        wieder verstellt werden (Fehler in Version 6.12).

    SCSI-Tool 6.12 (28. Mai 1995)

        SCSI-Tool: es wurde ein Problem beseitigt, das in Ausnahmefällen 
        dazu führen konnte, daß am ACSI-Bus bei einer Platte 
        fälschlicherweise eine Kapazität von knapp 512 MB erkannt wurde.

        SCSI-Tool: die 'schnellen' IDE-Routinen können im Notfall 
        ausgeschaltet werden (wird bei einigen Platten mit fehlerhafter 
        Firmware benötigt). Beim Partitionieren kann man nun -- wenn man 
        denn unbedingt will -- einen Teil der Platte umbenutzt lassen. 
        'Report sichern' stürzt nicht mehr unter Umständen ab, wenn man 
        einen Rechner mit PAK benutzt.

        Quantum-Platten: bei einigen neueren Modellen werden jetzt auch 
        die Seriennummern angezeigt.

        HuSHI: sollte jetzt auch mit dem `Multiboard' korrekt 
        funktionieren.

        SCSI-Tool: bei IDE-Platten kann jetzt eine Autopark-Zeit 
        eingestellt werden (wird allerdings nicht von allen Platten 
        unterstützt).

    SCSI-Tool 6.10 (7. Dezember 1994)

        Betrieb mit `Quantum Empire' sollte funktionieren.

        SyQuest-IDE-Wechselplatten sollten nicht mehr doppelt erkannt 
        werden (auf IDE 0 und 1).

    SCSI-Tool 6.08 (9. Oktober 1994)

        Stop-Lock und ID-Test: Es werden ggfs englisch- bzw. 
        französischsprachige Texte benutzt.

        Neues Programm: `Change-It'. Siehe unten.

        SCSI-Tool und HuSHI unterstützen jetzt SCSI-Bus-Arbitration, weil 
        einige neuere Geräte dies zwingend erfordern. Mehr dazu weiter 
        unten.

        HuSHI bindet auch Partitionen mit den Kennungen 'MAC', 'MIX', 
        'QWA', 'RAW', 'SWP' und 'UNX' ein. Dies ist speziell für Benutzer 
        des Minix-Dateisystems für MiNT interessant.

    SCSI-Tool 6.06 (23. August 1994)

        `defekte Sektoren ausmaskieren' geht jetzt auch bei `großen' 
        Partitionen wieder.

        HUSHIERR.CPX: lange Fehlermeldungen werden jetzt vollständig 
        angezeigt.

        HuSHI: benutzt wieder standardmäßig den R/W-Multiple-Modus von 
        IDE-Platten (die letzte Version war falsch konfiguriert).

    SCSI-Tool 6.04 (2. August 1994)

        Beim Partitionscheck werden defekte Sektoren wieder richtig 
        gezählt.

        `HuSHI' erkennt unter MagiC wieder Partitions mit mehr als 64000 
        Sektoren (knapp 32 MB bei 512 Bytes pro Sektor).

    SCSI-Tool 6.02 (17. Juni 1994)

        `SCSI-Tool' ist jetzt gegenüber fehlerhaft partitionierten Platten 
        wieder etwas toleranter. `HuSHI' erkennt beim Booten wieder alle 
        Partitionen.

    SCSI-Tool 6.00 (23. Mai 1994)

        GEMDOS-Speicher für Ordner (Treiberkonfiguration) wird nun auch 
        unter `MagiC' (vormals `Mag!x') benutzt und geht nicht mehr 
        verloren.

        HuSHI benutzt bei IDE-Platten jetzt den R/W-Multiple-Modus 
        (siehe unten).

        HuSHI erlaubt bei neueren GEMDOS-Versionen (ab GEMDOS 0.30) 16 
        KByte große Sektoren. Generell bindet HuSHI nur noch solche 
        Partitionen ein, die von der gerade laufenden GEMDOS-Version auch 
        korrekt bearbeitet werden können.

        Wechselmedien sind leider generell zwischen IDE- und SCSI-Geräten 
        (beispielsweise Syquest 3.5 Zoll) nicht ganz kompatibel. HuSHI und 
        SCSI-Tool bieten jetzt speziellen Support für solche Fälle (siehe 
        `Byteswap').

    SCSI-Tool 5.12 (23. April 1994)

        Für Medusa-Besitzer: SCSITOOL.APP bzw. SCSITLJR.APP sollten jetzt 
        ohne Anwendung eines Patch-Programms funktionieren.

        Neu für Benutzer mit alten Betriebssystemversionen, die nicht von 
        IDE-Platten booten können: `AUTO-C.PRG' zum Ausführen der 
        Programme im AUTO-Ordner.

        SCSI-Tool kann jetzt auch Partitionen mit 16KB großen logischen 
        Sektoren erzeugen. Achtung: diese funktionieren *nur* mit 
        GEMDOS-Versionen 0.30 oder neuer (also Falcon-TOS) und mit 
        `MagiC' (vormals `Mag!x'). Damit liegt dann die maximale 
        Partitiongröße bei knapp 1 Gigaybyte.

    SCSI-Tool 5.10 (7. März 1994)

        Der Menüpunkt `Letzter Fehler' funktioniert wieder.

        Die 5,25-Zoll-MO-Laufwerke `SONY CMO-501' und `HP S6300.650A' 
        werden nun auch an der ACSI-Schnittstelle richtig behandelt.

        Bei Verwendung von `FAKEFLOP.PRG' wird nicht mehr gelegentlich zum 
        Einlegen von `Disk O:' aufgefordert (siehe auch unten unter 
        `FAKEFLOP').

        In der `Reportdatei' werden einige zusätzliche Dinge über GDOS und 
        MetaDOS gespeichert.

    SCSI-Tool 5.08 (8. Februar 1994)

        Support für SyQuest SQ3105, Quantum LPS270S und LPS340S 
        verbessert.

        Bei Quantum-Platten der PDxxxS-Serie sollte am ACSI-Port wieder 
        die richtige Größe ermittelt werden.

        Neue Funktion in SCSI-Tool: "Status testen" (Festplattenmenü).

        Änderungen in den untenstehenden Absätzen werden ab jetzt mit der 
        aktuellen Versionsnummer gekennzeichnet (damit man schneller die 
        `Neuigkeiten' finden kann). Zum Beispiel so: [5.08]

        Beim Initialisieren von Platten unter Nichtbeachtung der 
        Soft-Defektliste wird diese gelöscht.

        Absturz beim Ausmaskieren defekter Sektoren (TT, ACSI) beseitigt. 
        Beim Ausmaskieren wird mehr über das Ende der Defektliste 
        hinausgeschrieben.

        Der Belastungstest wird auch dann abgebrochen, wenn zwar noch 
        Datem erwartet werden, aber keine mehr kommen.

    SCSI-Tool 5.06 (18. Januar 1994)

        Konfigurationsmöglichkeit für `unbekannte' neue Quantum-Laufwerke 
        (wenn SCSI-2).

    SCSI-Tool 5.04 (5. Januar 1994)

        In der Geräteinformationsdatei werden jetzt auch ggfs die Werte 
        von `READ CAPACITY' sowie der Inhalt des Rootsektors 
        mitgespeichert.

        Konfiguration der Quantum 120/240 LPS und ähnlicher Geräte sollte 
        wieder richtig funktionieren (vgl. Änderung in 5.02).

        Kleine Verbesserung am Belastungstest (es werden mehr Fehler 
        erkannt).

        Bei SCSI-2-Geräten werden beim Sichern der Geräteinfo-Datei die 
        `Vital Product Data' (so vorhanden) gespeichert. Außerdem werden 
        sie ggfs benutzt, um die Seriennummer zu ermitteln.

        Bei handelsüblichen SCSI-2-Platten können jetzt Read- und 
        Write-Cache ein- und ausgeschaltet werden.

        Mögliche Fehlerquelle bei der Abfrage der Plattengröße beseitigt 
        (unter Umständen wurde `Read Capacity' nicht benutzt).

        `Speicherleck' beseitigt.

    SCSI-Tool 5.02 (11. Dezember 1993)

        Der Belastungstest `verliert' keinen Arbeitsspeicher mehr.

        Benchmarks geringfügig überarbeitet; Ergebnisse können in 
        ASCII-Datei exportiert werden.

        Bei Quantum LP52S und LP105S kann der Cache wieder richtig 
        konfiguriert werden.

        Sonderbehandlung für SONY SMO-C301 am ACSI-Bus.


Änderungen gegenüber Version 4.00 von `SCSI-Tool'

    Unterstützung von Soft-Defektlisten (für Platten, die kein echtes 
    `Remapping' unterstützen).

    Unterstützung von Falcon-SCSI.

    Medien können DOS-kompatibel partitioniert werden.

    Wechselmedien können normalerweise neu partitioniert werden, ohne daß 
    neu gebootet werden müßte.


Änderungen gegenüber Version 3.00 von `SCSI-Tool'

    Unterstützung für die IDE-Schnittstelle in ST-Book, Falcon und auf 
    entsprechenden Erweiterungsboards.

    Gerätelisten und -infodateien.


Warum kein neues Handbuch?

    Die wichtigste Änderung gegenüber den 3.x-Versionen ist die 
    Unterstützung von IDE-Festplatten und Falcon-SCSI. Für die Bedienung 
    ändert sich dadurch nur wenig.


Fehlermeldungen [6.12]

    Wir möchten an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, daß wir 
    Fehler nur dann beheben können, wenn sie uns möglichst präzise 
    geschildert werden. Besonders nützlich ist eine vollständige 
    `Reportdatei', wie man sie von `SCSI-Tool' mit wenigen Mausklicks 
    anlegen lassen kann. Zusätzlich kann uns die Geräteinformationsdatei 
    (nur bei `SCSI-Tool') sehr behilflich sein.

    Sollte SCSI-Tool tatsächlich mal abstürzen, werden Sie in der Regel 
    eine Bildschirmausgabe ähnlich der folgenden sehen:

    ********************************
    * ABNORMALE PROGRAMMBEENDIGUNG *
    ********************************

     Programm: 

    Exception: 2 
        Stack: 0304 0128 060a a008 0eea 0709 0002 0032 
               0000 04ba 0000 04ba 0000 0000 0c6d 00b4 
          TPA: 012709c6 
     Addresse: 0128060a 
       Offset: 0000fc44 

    In diesem Fall notieren Sie für uns bitte diese Angaben sorgfältig 
    *und* erzeugen nach Möglichkeit *anschließend* eine `Reportdatei'.



WICHTIGER HINWEIS FÜR BENUTZER GROSSER PARTITIONEN!!!

    Im Allgemeinen kann TOS nicht mehr als 32767 Sektoren pro Partition 
    benutzen. Daraus ergibt sich die allseits bekannte Schranke von 16 
    Megabyte. Größere Partitionen wurden dadurch möglich, daß dem 
    Betriebssystem größere Sektoren (anstelle der `normalen' 
    512-Byte-Sektoren) vorgespiegelt werden. Mit 8192-Byte-Sektoren 
    (das ist das Größenlimit, es sei denn, man benutzt `MagiC' oder 
    ein GEMDOS auf einem Falcon) ergibt sich dadurch zum Beispiel eine 
    maximale Partitiongröße von 256 MB. [6.08]

    Leider hat die Vergrößerung der Sektoren einen negativen Nebeneffekt, 
    weil unter Umständen viel Platz auf der Festplatte verschwendet wird 
    (weil ja der Rest eines nicht vollständig belegten Sektors verloren 
    geht). GEMDOS 0.15 (TOS 1.04) kann auch mit doppelt so vielen Sektoren 
    umgehen, daher kann man auch 32 MB große Partitionen anlegen, ohne die 
    Sektorgröße zu verstellen.

    `SCSI-Tool' hat dies nur auf spezielles Verlangen des Benutzers 
    gemacht (schon deshalb, weil solche Partitionen von alten 
    TOS-Versionen nicht benutzt werden dürfen). Nun hat sich allerdings 
    ergeben, daß auch alle anderen GEMDOS-Versionen (mit Ausnahme des 
    GEMDOS im Falcon (0.30) und des GEMDOS in `MagiC' (vormals `Mag!x') 
    noch einen kleinen Fehler besitzen, der allerdings nur in sehr 
    seltenen Fällen auftreten kann (dabei wird der Inhalt einer Datei 
    zerstört, der Partition passiert ansonsten nichts). [5.12]

    Glücklicherweise kann man Partitionen gewissermaßen `impfen'. Dazu 
    wird genau der Cluster der Partition als unbrauchbar markiert, der an 
    der 32767-Sektoren-Schwelle liegt. `SCSI-Tool' macht dies beim Anlegen 
    solcher Partitionen nun automatisch; wundern Sie sich also nicht, wenn 
    andere Festplatten-Utlities einen als `defekt' markierten Sektor 
    entdecken.

    Wer bereits eine solche Partition in Betrieb hat, sollte für jede 
    Partition einmal `Partitionen - defekte Sektoren ausmaskieren' laufen 
    lassen. Entweder wird dann nach Rückfrage der entsprechende Cluster 
    als defekt markiert oder eine Warnung ausgegeben, weil der Cluster 
    bereits belegt ist. In diesem Fall müssen Sie ein Backup der Partition 
    machen und mit `Partitionen - verändern oder löschen' die Partition 
    vollständig neu einrichten.

    Abschließend möchte ich noch Claus Brod und Jürgen Lock für ihre 
    `Grundlagenforschung' bzgl. dieses Problems bedanken.

    Hier also noch mal eine Übersicht über die maximalen Partitiongrößen: 
    [6.08]

    TOS                            Sektorgröße   Gesamtgröße

    1.00..1.02 (GEMDOS 0.13)        8 KB          256 MB
    1.04..3.06 (bis GEMDOS 0.19)    8 KB          512 MB
    4.00.. und `MagiC'             16 KB         1024 MB


--- AB HIER SIND DIE THEMEN IN ETWA ALPHABETISCH SORTIERT ---


ACSI-Schnittstelle beim TT

    Bei einigen Geräten der TT-Serie funktioniert der ACSI-Port nicht 
    zuverlässig, was sich durch gelegentliche Übertragungsfehler bemerkbar 
    macht. Mit dem `Belastungstest' läßt sich dies normalerweise 
    zuverlässig feststellen!


Arbitrierung (erfordert Vollversion) [6.50]

   Der SCSI-Standard sieht die sogenannte `Arbitrierung' vor. In der 
   Praxis bedeutet dies, daß dem Rechner eine eigene SCSI-Kennung verpaßt 
   wird, über die er sich bei Zugriffen auf den Bus `identifiziert'. 
   Genau das verlangen mittlerweile einige Geräte zwingend.

   Wenn Sie so ein Gerät besitzen (siehe zum Beispiel 
   Fujitsu-230MB-Laufwerk; siehe unten), dann muß die SCSI-Arbitrierung 
   eingeschaltet werden. Dies geht über den Schalter und das Popup-Menü 
   im Gerätelisten-Dialog.

   Achtung: das Gerät darf unter Umständen erst dann angeschlossen werden, 
   nachdem die Arbitrierung eingeschaltet worden ist!!!

   Achtung: die eingestellte Kennung (im Gerätelistendialog) kann dann von 
   keinem anderen Gerät mehr benutzt werden. Normalerweise wählt man den 
   Wert 7 (bei vielen Wahlschaltern für SCSI-Adressen können ohnehin nur 
   Werte zwischen 0 und 6 eingestellt werden).

   Bei eingeschalteter Arbitrierung zeigt `ID-Test' an der ausgewählten 
   Adresse künftig den Gerätenamen -- etwa `Atari TT030' -- an.

   Beachten Sie, daß SCSI-Arbitrierung am ACSI-Bus nicht möglich ist und 
   daß das TOS-ROM selbst nicht arbitrierend zugreift. Von SCSI-
   Geräten, die nur mit Arbitrierung laufen, kann daher nicht 
   gebootet werden! Ferner dürfen sie auch nie eine niedrigere SCSI-
   Nummer als das Gerät, von dem gebootet wird, haben!


"Bitte Diskette O in Laufwerk A: einlegen"

    Siehe FAKEFLOP.PRG.


`Bootbar machen' von Platten

    ...geschieht über den Menüpunkt `Treiber installieren'. Möglich ist 
    das nur bei Platten, die AHDI-kompatibel partitioniert sind (genau das 
    macht `SCSI-Tool' normalerweise). Nicht AHDI-kompatibel eingerichtete 
    Datenträger (wie MS-DOS-kompatible oder als `Disketten' eingerichtete 
    Medien) können nicht bootfähig gemacht werden.


Bootvorgang zu langsam? 

    Problem: der Bootvorgang scheint außerordentlich lange zu dauern. 
    Lösung: bei der Treiberkonfiguration unter `Gerätereihenfolge' 
    diejenigen Gerätenummern, die definitiv nicht benutzt werden, 
    `ausknipsen'.


Byteswap [6.00]

    Bei Wechselplattenlaufwerken, die sowohl als IDE- als auch als 
    SCSI-Laufwerke vorliegen, gibt es beim Austausch der Medien Probleme. 
    Wird das in einem IDE-Laufwerk partitionierte Medium in einem 
    SCSI-Laufwerk bearbeitet, so erscheinen High- und Lowbyte eines 
    Datenworts vertauscht! Das liegt (zum einen mal wieder) an der 
    PC-Welt, wo ja im Intel-Format gearbeitet wird und aufgrund dessen 
    diese High-/Low-Byte-Vertauschung stattfindet, und zum andern an 
    ATARI, die ihr AT-Bus-Interface ja gleich hätten passend designen 
    können!

    `HuSHI' erkennt ab der Version 6.00 diese Vertauschung und 
    berücksichtigt diese beim Datentransfer. Da bei dieser Tauscherei bei 
    jedem Datentransfers mit der Platte ein Rücktausch erforderlich wird, 
    sinkt natürlich die Datenübertragungsrate ab!

    Auch `SCSI-Tool' kann solche Medien erkennen. Bei `Partition 
    verändern' wird dies beispielsweise durch ein angehängtes `bs' hinter 
    dem Partitionierungstyp angezeigt.

    Beim Partitionieren selbst kann auch gewählt werden, ob die Platte im 
    Byteswap-Modus beschrieben werden soll. Dazu dient -- wie könnte es 
    anders sein -- der Schaltknopf `Byteswap'. Normalerweise sollten Sie 
    ihn nicht verändern. Wenn Sie allerdings auf einer per 
    IDE-Schnittstelle angeschlossenen Platte ein Medium partitionieren, 
    das auch auf DOS-Rechnern lesbar sein soll, müssen Sie den 
    Byteswap-Modus einschalten.

    Achtung: im Byteswap-Modus beschriebene Platten sind nicht 
    autoboot-fähig!


CD-ROMs und Streamer [6.52]

    `SCSI-Tool' und `HuSHI' sind Programme für Festplatten, nicht für 
    CD-ROMs oder Streamer.

    Zum Betrieb von CD-ROMs bietet Hard & Soft das Programmpaket 
    `CD-Tools' an, das Ataris `MetaDOS', die dazugehörigen Treiber und ein 
    Installationsprogramm (`CD-Tool') enthält.

    Zur Ansteuerung von Streamern gibt es zum Beispiel `GEMAR' 
    von Steffen Engel oder `Jet-Stream' (bei Hard&Soft im 
    Lieferumfang der Streamer).


Change-It [6.08]

   Dieses kleine Programm stellt für alle Geräte mit wechselbaren Medien 
   sicher, daß das Betriebssystem das zur Zeit eingelegte Medium richtig 
   erkennt. Man kann es `einfach so' vom Desktop aus starten oder auch in 
   `changeit.acc' umbenennen und als Accessory verwenden. Wenn der 
   Treiber einen Fehler gemeldet hat, macht es einmal `Ping'; dann konnte 
   der Medienwechsel nicht richtig gemeldet werden.

   Achtung: normalerweise erkennt der Treiber Medienwechsel selbsttätig. 
   Dieses Programm wird nur benötigt, wenn sich ein Gerät nicht an die 
   Standards hält.


c't-Alia-Hostadapter

    Diese Hostadapter belegen gewisse Gerätenummern mit Sonderfunktionen. 
    Daher sollte man diese Nummern im Konfigurationsdialog (`Treiber', 
    `konfigurieren', Geräteliste) `ausknipsen'. Wenn sich Ihre Platte mit 
    ACSI 0 meldet, müssen Sie ACSI-Gerät 4 (im Dialog: `A4') ausschalten. 
    Für die Plattennummern 1, 2 und 3 sind es dann die Gerätenummern 5, 6 
    und 7. Nun sollte `HuSHI' nach einem Neustart des Systems einwandfrei 
    auf die Festplatte zugreifen können.


Soft-Defektlisten

    Im Zusammenhang mit Festplatten sind defekte Sektoren ein eher 
    unbeliebtes Thema. SCSI-Geräte haben glücklicherweise die Fähigkeit, 
    defekte Sektoren auf Controllerebene `auszumaskieren'. Dadurch werden 
    sie für den Computer völlig unsichtbar, und man kann mit der Platte 
    arbeiten, als wäre sie völlig einwandfrei (die dabei eingesetzten 
    Defektlisten werden in `SCSI-Tool' `Controller-Defeklisten' genannt). 
    Diese Möglichkeit bieten IDE-Platten hingegen nicht.

    Abhilfe schafft eine Technik, die Atari selbst schon immer benutzt hat 
    (weil damals die ersten ausgelieferten Platten auch keine derartigen 
    Möglichkeiten hatten): die Software führt über alle defekten Sektoren 
    Buch (dazu kommen die Soft-Defektlisten zum Einsatz). Immer dann, wenn 
    die Platte neu partitioniert wird, werden fehlerhafte Bereiche 
    (ähnlich wie bei einer Diskette) als unbrauchbar markiert.

    Beim Partitionieren kann es außerdem zu der Meldung kommen, daß ein 
    defekter Sektor innerhalb des Verwaltungsbereichs einer Partition 
    liegt. In einer solchen Situation kann die betreffende Partition nicht 
    eingerichtet werden. Oft hilft es dann, die Partitiongrößen 
    geringfügig zu variieren.

    In `SCSI-Tool' gibt es zusätzlich einen einfachen Defektlisten-Editor, 
    mit dem die Soft-Defektlisten angzeigt und bearbeitet werden können. 
    Dabei steht die `Herstellerliste' für eine Liste, die bereits vom 
    Hersteller eingetragen worden ist (kann eigentlich nur bei sehr alten 
    Atari-Platten der Fall sein). Diese Liste sollte auf keinen Fall 
    verändert werden. `Neue' Defekte werden hingegen in die 
    `Benutzerliste' eingetragen.

    Der Editor erlaubt es, (a) Sektoren in die Liste einzufügen bzw. zu 
    entfernen, (b) für eintragene Sektoren einen Lese- und Schreibversuch 
    zu machen und (c) Informationen über die genaue Lage des Defekts 
    anzuzeigen (Doppelklick auf den Eintrag).


Drag & Drop [6.52]

    Wenn Sie `MultiTOS' benutzen, können Sie auch einfach ein 
    Laufwerkssymbol auf das `SCSI-Tool'-Fenster ziehen. `SCSI-Tool' 
    versucht dann, das zugehörige Gerät zu ermitteln und zeigt im 
    Erfolgsfall die zugehörigen Daten im Fenster an. Ähnliches gilt 
    für die CPX-Module.

    Ferner zeigt SCSI-Tool unter einem Multitasking-System die Icons 
    der Informationsdateien auch im eigenen Fenster an. Von dort aus 
    können sie zum Speichern per Drag & Drop auf das 
    Verzeichnisfenster eines Desktops gezogen werden.


Einschränkungen der Junior-Version von `HuSHI'

    Ab sofort sind im Konfigurationsdialog alle Optionen, die in `HuSHI' 
    junior fehlen, grau und nicht anwählbar dargestellt. Weiterhin kann 
    das CPX-Modul `Stop&Lock' nicht eingesetzt werden (weil es das 
    XHDI-Protokoll benötigt, und das ist nur in der Vollversion verfügbar).


`FAKEFLOP.PRG'

    Fehlermeldungen der Art "Bitte Diskette O in Laufwerk A: einlegen" 
    werden von diesem Progrämmchen von der MultiTOS-Systemdiskette 
    verursacht. Es ist ausschließlich für den Betrieb auf Systemen ohne 
    Festplatte gedacht und sollte daher unbedingt aus dem AUTO-Ordner der 
    Festplatte entfernt werden (wenn es sich dorthin verirrt hat).


Falcon-SCSI [4.00]

    Ab sofort können `SCSI-Tool' und `HuSHI' auch die SCSI-Schnittstelle 
    des Atari Falcon030 ansprechen.


Fehlerhaft partitionierte Platten [4.10]

    Leider gibt es einige Programme, die beim Partitionieren von 
    Festplatten Fehler machen. Beim Verändern von Partitionen bemüht sich 
    `SCSI-Tool', solche Fehler zu entdecken und zu melden. Dabei sind die 
    Fehlermeldungen ab Version 4.10 erheblich detaillierter (zum Beispiel: 
    "Das Ende einer Partition reicht in eine andere Partition hinein.").


FUJITSU M2511A (128 MB) [6.08]

    Bei diesem MO-Laufwerk funktioniert in der uns vorliegenden Version 
    (Firmware-Version 5.00 und 17.00) die Medienwechselerkennung definitiv 
    nicht. Daher sollte man auf neu eingelegten Medien nur dann Dateien 
    speichern, wenn man sich mithilfe des Desktops bzw. der 
    Dateiauswahlbox davon überzeugt hat, daß auch wirklich die richtigen 
    Daten angezeigt werden (im Zweifel `change-it.app' benutzen!). Wir 
    weisen darauf hin, daß dies ein Fehler in der Firmware des Geräts ist!


FUJITSU M2512A (230 MB) [6.18]

   Dieses Laufwerk funktioniert in älteren Versionen nur mit SCSI-Bus-
   Arbitierung (siehe Stichwort `Arbitrierung') und kann daher am 
   ACSI-Bus nicht benutzt werden. Um es am TT oder Falcon zu 
   benutzen, muß im Gerätelisten-Dialog die Arbitrierung 
   eingeschaltet sein (Das Problem scheint seit Firmware-Version 1314 
   behoben zu sein)!


`Geräteinformation sichern' [6.52]

    `SCSI-Tool' kann nun zu einem einstellbaren ACSI-, SCSI- oder 
    IDE-Gerät die zugehörigen Geräteinformationen als Textdatei sichern 
    (bei ACSI- und SCSI-Geräten wird `Inquiry', `Mode Sense' und ggfs 
    `Read Capacity', bei IDE-Geräten `Identify' ausgeführt). Zusätzlich 
    wird der Inhalt des Rootsektors gesichert.

    Der Inhalt dieser Datei ist allerdings nur unter Zuhilfenahme von 
    SCSI- bzw. IDE-Programmierunterlagen auswertbar.

    ACHTUNG: diese Datei läßt sich auch dann sichern, wenn SCSI-Tool 
    das Laufwerk nicht erkannt hat!



`Geräteliste'

    Bei `SCSI-Tool' kann jetzt eingestellt werden, welche Geräte überhaupt 
    abgefragt werden sollen. Dazu kann man entweder (1) während der 
    Startphase eine der Shift-Tasten festhalten, (2) den Menüpunkt 
    `Geräteliste' benutzen oder (3) SCSITOOL.APP mit der Option `-i' 
    aufrufen. Unter `Einstellungen sichern' kann man diese Einstellung 
    auch in einer Konfigurationsdatei sichern. `SCSI-Tool' sucht dann beim 
    Start nach der Datei `SCSITOOL.CFG' und wertet diese entsprechend aus 
    (alternativ kann man auch den Namen der Konfigurationsdatei als 
    Parameter übergeben).


Große IDE-Platten [6.12]

    Für den fehlerfreien Betrieb mit 'großen' IDE-Platten (mehr als 512 
    MB) können wir einstweilen nicht garantieren.


IDE-Platte meldet sich doppelt [6.12]

    Manche IDE-Platten haben einen Fehler, der dazu führt, daß sich das 
    Gerät unter beiden IDE-Gerätenummern -- also 0 und 1 -- meldet. 
    `SCSI-Tool' erkennt dies bei den Platten der Hersteller Seagate, 
    SyQuest und Maxtor automatisch. Wenn `HuSHI' das Gerät dennoch doppelt 
    erkennt, muß es unbedingt in der Treiberkonfiguration mithilfe des 
    `Gerätereihenfolge'-Buttons explizit ausgeschaltet werden (`I0' 
    deselektieren).


IDE-Schnittstelle

    Die vorliegenden Versionen unterstützen IDE-Festplatten, wie sie am 
    Hard&Soft-AT-Bus-Interface von Hard&Soft (und dazu kompatiblen 
    Adaptern), im `ST-Book' und im `Falcon030' eingesetzt werden können.

    IDE-Platten sind nur unter TOS 2.06 (oder neuer) autobootfähig; und 
    auch nur dann, wenn sie als `Master' (also IDE 0) und nicht als 
    `Slave' (IDE 1) betrieben werden.

    Was tun, wenn man ein Betriebssystem benutzt, das das Booten von 
    IDE-Platten nicht unterstützt (zum Beispiel TOS 1.04 oder `MagiC'? 
    Man benutze eine Bootdiskette, deren AUTO-Ordner die Programme 
    `HUSHI.PRG' und `AUTO-C.PRG' (in dieser Reihenfolge) enthält.

    IDE-Platten brauchen normalerweise nicht formatiert zu werden denn sie 
    werden genauso wie SCSI-Platten formatiert ausgeliefert. Im Gegenteil: 
    manche Platten (insbesondere einige der Hersteller Conner und Seagate) 
    können nach einem Formatierversuch nicht mehr angesprochen werden. 
    Daher ist der Menüpunkt bei Seagate-Platten gesperrt. Bei Laufwerken 
    von Quantum hatten wir bislang keine Probleme, was aber nicht 
    bedeutet, daß keine (fatalen!) Fehler möglich sind. Daher sollte man 
    IDE-Platten nur dann formatieren, wenn man sich über die 
    möglicherweise fatalen Folgen (defekte Platte) im Klaren ist!

    Auch wenn eine Platte nicht formatierbar ist, kann man den im Handbuch 
    beschriebenen Weg zur Plattenintialisierung gehen (Menüpunkt: 
    `Festplatte -- formatieren'. In diesem Fall wird lediglich der 
    eigentliche Formatiervorang übersprungen und direkt zur 
    Sektorüberprüfung und Partitionierung gesprungen.

    Wenn `SCSI-Tool' dazu bereit ist, die Platte zu formatieren, Sie aber 
    dennoch die Platteninitialisierung ohne `echte' Formatierung vornehmen 
    wollen, dann können Sie im Formatierdialog einen entsprechenden 
    Schalter benutzen.

    Bei IDE-Festplatten ist es leider nicht möglich, defekte Sektoren 
    durch den Controller der Festplatte ausmaskieren zu lassen. 
    Stattdessen muß man möglicherweise defekte Sektoren vor GEMDOS 
    `verstecken'. Dazu dienen die Funktionen `Festplatte -- Sektoren 
    prüfen' (ganze Festplatte) und `Partition -- defekte Sektoren 
    ausmaskieren' (eine Partition).

    Noch ein paar Kommentare zu häufigen Falschinformationen:

    `IDE-Platten können nicht formatiert werden': Stimmt nicht. Es stimmt 
    allerdings, daß einige Plattentypen das Formatier-Kommando nicht 
    richtig implementieren und daher besser nicht formatiert werden 
    sollten.

    `IDE-Platten dürfen nicht formatiert werden': Stimmt auch nicht, denn 
    wenn es ein Formatier-Kommando gibt (und der ATA-Standard -- `AT-Bus 
    Attachment' -- sieht das vor), dann muß die Platte es auch korrekt 
    ausführen können (siehe oben). Platten, bei denen der Hersteller 
    selbst sagt, daß sie nicht formatiert werden dürfen, entsprechen also 
    nicht dem Standard!

    `IDE-Platten brauchen nicht formatiert zu werden': Stimmt prinzipiell, 
    da sie sowieso formatiert ausgeliefert werden. Allerdings ist es dann 
    meist nicht mehr möglich, defekte Sektoren vom Plattencontroller 
    ausmaskieren zu lassen. Das bedeutet: wenn ein Sektor auf einer 
    nicht-formatierbaren IDE-Platte defekt ist, dann bleibt er es im 
    Allgemeinen auch.

    `IDE-Platten können nur `High-Level'-formatiert werden': Stimmt nicht 
    (siehe oben). DOS-Benutzer verstehen unter `High-Level'-Formatierung 
    das Einrichten von Dateisystemen, also das Schreiben von Bootsektor, 
    FAT usw. Unter DOS wird dies irreführenderweise mit dem Kommando 
    `format' vorgenommen (wer einmal unter DOS eine Festplatte einrichten 
    mußte, der weiß, was er an seinem Atari hat -- selbst dann, wenn man 
    nicht gerade `SCSI-Tool' benutzt). Der Rest der Welt nennt dies 
    `Einrichten von Dateisystemen' (zum Beispiel unter Unix: `mkfs' für 
    `make file system') oder belästigt den Benutzer gar nicht erst damit, 
    weil dies gleich beim Partitionieren miterledigt wird (so zum Beispiel 
    auf dem Atari).


ID-Test

    `ID-Test' zeigt jetzt bei SCSI-Geräten zusätzlich die Firmware-Version 
    (letzte vier Buchstaben) an. Für den Atari-Laserdrucker wird die 
    vollständige Kennung des Controllers angezeigt (soweit sie in die 
    Dialogbox paßt).


Megafile bzw. SH20x [6.50]

    Auf vielfachen Kundenwunsch unterstützt SCSI-Tool nun auch das 
    Konfigurieren und Formatieren von Festplatten mit ST506-
    Schnittstelle an `alten' Atari-Hostadaptern. Dabei sind folgende 
    Punkte zu beachten:

    1) Das Ausmappen defekter Sektoren beim Formatieren ist nicht 
    möglich.

    2) Bislang nicht am Atari benutzte Platten müssen vor der 
    Formatierung korrekt konfiguriert werden (Modus einstellen). Dazu 
    sind einige technische Informationen notwendig, die den 
    Hardwareunterlagen der Platten entnommen werden müssen. Für 
    eine SH205/Megafile 20 gelten beispielsweise folgende 
    Einstellungen:

              Format-Code: 2
                 Zylinder: 612
                    Köpfe: 4
        Sektoren pro Spur: 17 (bei RLL-Platten in der Regel 26)
     Red. Schreibstrom ab: 612
       Vorkompensation ab: 612
    Abstand der Landezone: 0
                 Steprate: 2
           Softsektoriert: nein
               Wechselbar: ja

    Falls Sie sich darüber wundern, daß diese Werte nicht mit den 
    Erläuterungen im Dialog zu übereinstimmen scheinen: das ist uns 
    auch schon aufgefallen. Leider scheint es keine korrekte 
    Dokumentation zu der Programmierung des Adaptec-Controllers zu 
    geben (wer eine hat, melde sich bei den Programmierern).

    Auf jeden Fall sollte man sich die aktuellen Einstellungen seiner 
    (mit Ataris `HDX' formatierten Platte) merken, bevor man sie 
    verstellt.

    Tip: wenn man mit Interleave 2 formatiert (Formatier-Dialog), 
    kann man 18 statt 17 Sektoren auf jede Spur bekommen. Die 
    Transferrate sinkt dann allerdings von rd. 250 KB/sec auf 170 
    KB/sec. Dieser Hinweis und die Dokumentation zum Controller 
    können übrigens im `Scheibenkleister' (Claus Brod, Maxon) und im 
    `Atari Profibuch' (Jankowski/Rabich/Reschke, Sybex-Verlag) 
    nachgelesen werden.


MegaSTE -- Hinweis: Verstellung der SCSI-Id

    Bei Mega STEs, in denen der Atari-eigene Hostadapter zu Einsatz kommt, 
    darf bei Quantum-Platten die SCSI-Id keineswegs verstellt werden.


Minix-FS [6.12]

    Wer unter MiNT bzw. MultiTOS das Minix-Dateisystem von Stephen Henson 
    einsetzen will, sollte immer auf aktuelle Versionen achten (Stand 
    Anfang Mai '95: Version 0.60 Patchlevel 11).

    Minix-Partitionen können in `SCSI-Tool' mit der Kennung `MIX' 
    eingerichtet werden. Dadurch entfallen die Größenlimits und GEMDOS 
    wird der Zugriff auf die Partitionen verweigert, während `minix.xfs' 
    sie findet (erfordert Vollversion).


`MultiTOS' und `MagiC' [6.52]

    `SCSI-Tool' und `HuSHI' sind mit beiden Betriebssystem getestet; es 
    sind keinerlei Probleme bekannt. Allerdings sollte man *immer* bei 
    Operationen mit `SCSI-Tool' bei mitlaufenden Hintergrundprozessen 
    vorsichtig sein (ggfs zuerst alle anderen Programme stoppen!).

    Achtung: `MagiC'-Versionen (vormals `Mag!x) bis einschließlich 3.0 
    kennen die IDE-Schnittstelle nicht, daher ist kein Autoboot möglich 
    (siehe Hinweise zu `AUTO-C.PRG')!

    Die Hintergrund-DMA von MagiC wird zur Zeit nicht unterstützt.


Optische 5,25"-Platten [6.04]

    Achtung: `SCSI-Tool' und `HuSHI' arbeiten nur mit Wechselmedien mit 
    512 Bytes pro Sektor!


Parity [6.52]

    Was ist das? Der SCSI-Bus verwendet acht Datenleitungen, um immer 
    ein Byte in einem Rutsch übertragen zu können. Zur 
    Fehlerabsicherung steht eine weitere Leitung für das sogenannte 
    `Parity'-Signal zu Verfügung (dort wird dann mitgeteilt, auf 
    wievielen der acht Datenleitungen gerade eine '1' transportiert 
    wird).

    Beim Empfangen von Daten wird das Parity-Signal vom Atari 
    grundsätzlich ignoriert. Es spielt also keine Rolle, ob eines der 
    angeschlossenen Geräte es versäumt, dieses Signal zu erzeugen 
    (könnte bei einigen älteren SCSI-Geräten der Fall sein).

    Und wie sieht es beim Senden von Daten aus? Die SCSI-
    Schnittstellen von Falcon und TT erzeugen das Parity-Signal. Nur 
    bei älteren Hostadaptern an der ACSI-Schnittstelle wird dies 
    versäumt. Damit man die Platte dennoch verwenden kann, muß man 
    die Parityüberprüfung auf der Platte ausschalten. Bei sehr vielen 
    Platten geht das mittels eines Jumpers (technische Unterlagen 
    besorgen!). Viele Quantum-Platten erlauben auch die Einstellung 
    per Software (`neuer Modus'). Um diese nutzen zu können, müssen 
    Sie das Gerät allerdings erst an einen Rechner bzw. Hostadapter 
    anschließen, der Parity unterstützt und dort SCSI-Tool starten. 
    Ist die Parityüberprüfung erst einmal ausgeschaltet, funktioniert 
    die Platte dann auch an alten Hostadaptern.

    Achtung: wenn in `ID-Test' für ein Gerät anstelle eines Minus-
    Zeichens gar nichts angezeigt wird, dann liegt das in den meisten 
    Fällen an einem Parity-Error.


Partitionformate

    Wenn Sie bereits eine alte Festplatte mit mehr als vier Partitionen 
    haben, sollten Sie sich davon vergewissern, daß das benutzte 
    Partition-Format von `HuSHI' erkannt wird -- anderenfalls wird unser 
    Festplattentreiber `HuSHI' die `überzähligen' Partitionen nicht 
    finden. Wählen Sie dazu einfach in `SCSI-Tool' den Eintrag 
    `Partitionen - verändern' an und vergewissern Sie sich, daß auch 
    tatsächlich im Titel `Atari-Format' oder `DOS-Format' erscheint. 
    Anderenfalls müssen Sie ein Backup machen und anschließend die 
    Festplatte neu partitionieren.

    Achtung: `SCSI-Tool' erkennt auch einige Partitionierungen, die von 
    `HuSHI' nicht erkannt werden. So kann man zumindest die Funktion 
    `Partitionen -- verändern' auf solchen Medien einsetzen. Wenn 
    `SCSI-Tool' erkannt, daß die Partitionierung nicht vollständig 
    Atari-kompatibel ist, wird eine Installation des Treibers auf dieser 
    Platte verhindert.


Partitionnamen

    `SCSI-Tool' legt jetzt beim Neueinrichten von Partitionen automatisch 
    auch Partitionnamen an und zeigt sie im Partitionierdialog an. Dabei 
    werden der Herstellername der Festplatte und die Nummer der Partition 
    benutzt (die zweite Partition auf einer Wechselplatte hieße zum 
    Beispiel `SYQUEST.1'). Im `Feinkontroll'-Dialog kann der Name manuell 
    verändert werden.

    Zusätzlich kann man auch bei `Partition verändern' neue Namen vergeben 
    (wenn man eine Partition für GEMDOS initialisiert). Außerdem können 
    die Namen auch mit vielen anderen Programmen modifiziert werden 
    (beispielsweise dem alternativen Desktop `Gemini').


Platten mit mehr als 2097152 Sektoren (also mehr als 1 Gigabyte)

    Solche Platten können nur an der SCSI-Schnittstelle des TT oder 
    Falcon030 zuverlässig betrieben werden.


Powermanagement bei IDE-Platten [6.12]

    Die meisten IDE-Platten unterstützen das sogenannte 
    `Power-Management', bei dem das Gerät nach einer einstellbaren Zeit in 
    einen stromsparenden `Schlummermodus' wechselt. Da die Geräte 
    diese Einstellung nach jedem Reset vergessen, muß sie jedesmal 
    neu vom Treiber vorgenommen werden. Daher finden Sie die entsprechende 
    Dialogbox als Unterpunkt der Treiberkonfiguration (`IDE-Parameter', 
    nicht bei `SCSI-Tool junior').

    Die Platten der verschiedenen Hersteller unterscheiden sich ein wenig 
    darin, wie sie diese Einstellungen auswerten. Bei manchen wird 
    beispielsweise die Einstellung für `Shutdown' ignoriert. In der Regel 
    sollte der Motor nach der Summe aus `Idle'-Zeit und `Shutdown'-Zeit 
    ausgeschaltet werden.


Quantum-Platten: Einstellen der Parkzeit

    Einige Platten scheinen über etwas merkwürdig laufende Uhren zu 
    verfügen. So wird die Platte schon nach 60 Minuten geparkt, obwohl 120 
    Minuten eingestellt sind. Daran können wir leider nichts ändern.

    Ferner sieht es so aus, als habe Quantum dieses Feature seit 1994 
    wieder entfernt. Wundern Sie sich also nicht, wenn SCSI-Tool es ihnen 
    nicht erlaubt, die Parkzeit einzustellen [6.12].


Quantum IDE-Platten

    Es wurde uns berichtet, daß ältere Platten bei der Übertragung 
    größerer Datenmengen Probleme haben. Ab Firmware-Version 2.6 soll das 
    Problem beseitigt sein.


Quantum PS330/425S: Technische Information -- SCSI-Id

    ...softwaremäßiges Verstellen ist lt. Quantum erst ab Firmware-Version 
    0605_4GS möglich.


RW-Multiple-Modus bei IDE-Platten [6.12]

    HuSHI benutzt bei IDE-Platten jetzt den R/W-Multiple-Modus, sofern die 
    Platte dazu in der Lage ist! Das bedeutet für die praktische Anwendung 
    bei größeren Datentransfers (ab ca. 4 Sektoren) eine Erhöhung der 
    Übertragungsrate, die umso deutlicher ausfällt, je schneller der 
    Rechner und die Platte ist.

    Hintergrund: Der Datentransfer mit IDE-Platten wird blockweise zu 
    jeweils 512 Bytes (ein Sektor) abgewickelt. Danach ist jeweils eine 
    Art `Handshake' erforderlich. Im R/W-Multiple-Modus kann man jedoch 
    mit der Platte `vereinbaren', nach wievielen Sektoren der `Handshake' 
    erfolgen soll. Damit wird natürlich etwas CPU-Zeit gespart, die für 
    den Datentransfer genutzt werden kann.

    Je nach Platte und Größe des zu übertragenden Datenblocks kann man 
    einiges an Geschwindigkeitssteigerungen erzielen. So steigert sich 
    beispielsweise das Lesen großer Blöcke von 740 kByte/s (ohne 
    R/W-Multiple) auf 845 kByte/s (mit R/W-Multiple). Diese Werte können, 
    abhängig von der Platte und dem Rechnersystem (höhere Taktfrequenz) 
    noch wesentlich höher ausfallen!

    Falls eine Platte den `schnellen' Modus nicht versteht, kann er im 
    Treiber ausgeschaltet werden (Treiber-Konfiguration, IDE-Parameter).


Scanner

    Einige Scanner mit SCSI-Schnittstelle haben leider mit so manchem 
    SCSI-Kommando Probleme. Daher kann es nötig sein, die entsprechende 
    Gerätenummer für `SCSI-Tool' (Geräteliste) und `HuSHI' 
    (Treiberkonfiguration) unsichtbar zu machen.


SLM 804 und 605 an der ACSI-Schnittstelle

    Wenn ein solcher Drucker angeschlossen ist, muß er auch unbedingt 
    eingeschaltet sein (auch beim Atari TT!). Anderenfalls kann es zu 
    schweren Funktionsstörungen beim ACSI- und Floppybetrieb kommen!


"Status testen" [5.08]

    Mit dieser Funktion kann man sich in `SCSI-Tool' genau den aktuellen 
    Status der (ACSI/SCSI)-Festplatte anzeigen lassen. Sie dient in erster 
    Linie dazu, Problemen mit neuen Geräten besser auf die Spur zu kommen 
    und ist daher in erster Linie für Experten oder beim Anruf bei der 
    Hotline interessant.


Neue Syquest 88er

    Die neuen Syquest-88er-Wechselplatten können die alten 44MB-Medien 
    zwar beschreiben, nicht aber formatieren.


Wechselmedien mit Apple Macintosh tauschen (nur `SCSI-Tool') [6.10]

   Dazu braucht man auf dem Macintosh ein Programm, das 
   DOS-partitionierte Wechselmedien lesen kann (etwa aktuelle Versionen 
   von `Access PC', `DOS Mounter' oder `PC Exchange' (2.x)). Ansonsten: 
   bitte den folgenden Absatz beachten.


Wechselmedien mit DOS tauschen (nur `SCSI-Tool')

    Bereits seit `HuSHI'-Version 3.00 können DOS-partitionierte Medien 
    eingesetzt werden. Zur Partitionierung brauchte man allerdings immer 
    noch einen PC (und mußte sich auch noch mit dem schrecklich 
    umständlichen `fdisk' herumschlagen). Hinzu kam, daß DOS mit vier 
    Sektoren pro Cluster formatiert, was Ataris GEMDOS eigentlich nicht 
    unterstützt (in der Praxis hat es dann meist doch funktioniert).

    Damit ist jetzt Schluß: `SCSI-Tool' kann nun selbst auch 
    DOS-kompatibel partitionieren. Dafür gibt es im Partitionierdialog den 
    Schalter `für DOS'. `GEM'- und `BGM'-Partitionen werden dann 
    automatisch als DOS-Dateisysteme erzeugt. Bei unseren Versuchen haben 
    wir eine 88er-Wechselplatte an einem Adaptec-Controller 
    (Plattengeometrie: 32 Sektoren pro Spur, 64 Köpfe) unter MS-DOS 5.0 
    eingesetzt (und es hat alles funktioniert).

    Leider sind Wechselmedien auch zwischen PCs nicht problemlos 
    auszutauschen. Schuld daran ist, daß verschiedene SCSI-Hostadapter auf 
    unterschiedliche Art und Weise mit dem BIOS des PC zusammenarbeiten. 
    Daher muß man beim Partitionieren wissen, welcher Hostadapter-Typ am 
    PC benutzt wird, bzw. welche Werte er für `Köpfe' und `Sektoren pro 
    Spur' erwartet. Diese Voreinstellung wird über den neuen Menüpunkt 
    `Optionen für DOS-Datenträger' vorgenommen (diese Dialogbox erreichen 
    Sie auch, wenn Sie im Partitionierdialog unterhalb des `DOS'-Schalters 
    auf das Infofeld klicken).

    Ausgewählt werden kann zwischen verschiedenen vordefinierten 
    Adaptertypen (zur Zeit `Adaptec' und `Future Domain') und drei anderen 
    Modi:

    `eigene Einstellungen' erlaubt es, die beiden Einstellungen selbst 
    vorzugeben. Dies wird nötig sein, wenn der auf dem PC benutzte 
    Hostadapter noch nicht in unserer Liste steht. In seinem solchen Fall 
    wären wir sehr erfreut, wenn Sie uns den genauen Namen des Adapters 
    sowie die beiden Parameter mitteilen könnten.

    `wie ausgewählte Platte' kann nützlich sein, wenn der Datenträger auf 
    einem PC mit IDE-Schnittstelle eingelesen werden soll (beispielsweise 
    bei den neuen 3.5''-Syquest-Laufwerken).

    `wie eingelegtes Medium' wählt die Werte, die für das gerade 
    eingelegte Medium ermittelt wurden. Dieser Eintrag ist nur dann 
    anwählbar, wenn das eingelegte Medium tatsächlich DOS-kompatibel 
    partitioniert ist. Wenn das Medium nicht von Ihnen und auf einem PC 
    partitioniert worden ist, können Sie hiermit Sie insbesondere leicht 
    feststellen, welche Parameter auf dem betroffenen PC gültig sind.

    Achtung: auf DOS-kompatibel partitionierten Medien kann kein 
    Festplattentreiber installiert werden! Damit ist es insbesondere nicht 
    möglich, von einer derart eingerichteten Festplatte zu booten.

    Logischerweise kann auch der Menüpunkt `Partitionen verändern' 
    DOS-partitionierte Medien richtig verarbeiten. Als Partitionkennung 
    (die ja bei Atari aus drei Buchstaben wie `GEM' besteht) wird die 
    DOS-Kennung (eine Zahl zwischen 0 und 255) als Hex-Konstante 
    angezeigt. Dabei steht $04 für normale DOS-Dateisysteme.

    Noch ein paar technische Anmerkungen: für DOS werden die 
    Partitionengrenzen immer auf Zylindergrenzen gesetzt, wodurch der eine 
    oder andere Sektor verschwendet wird. Also nicht wundern, wenn unter 
    Umständen die Partitionengrößen nicht ganz hinkommen und insbesondere 
    die letzte Partition etwas kleiner ist.


Wechselmedien mit OS/2 tauschen

    OS/2 erlaubt es, Wechselmedien wie normale Disketten zu behandeln. Das 
    heißt, daß keine Partitiontabelle benutzt wird, sondern die gesamte 
    Kapazität des Mediums mit nur einem Dateisystem gefüllt wird. Wenn man 
    allerdings OS/2 zur Formatierung verwendet, wird ein Dateisystem 
    erzeugt, das von Ataris GEMDOS nicht verdaut werden kann. `SCSI-Tool' 
    kann so vorgehen, daß das Medium sowohl auf dem Atari, als auch unter 
    OS/2 benutzt werden kann: dazu setzt man alle Partitiongrößen auf Null 
    und partitioniert. `SCSI-Tool' fragt dann, ob die Kapazität auf 32 MB 
    beschränkt werden darf, denn mehr ist leider nicht sowohl Atari- als 
    auch PC-kompatibel machbar.


Western-Digital-IDE-Platten

    Manche Western-Digital-IDE-Platten lassen sich nicht booten! Das liegt 
    an der Bootroutine des TOS 2.06, die einen Lesezugriff auf die Platte 
    auszuführt, obwohl diese zunächst erwartet, auf eine bestimmte 
    Plattengeometrie eingestellt zu werden (passiert im PC durch ein 
    entsprechendes Setup im BIOS). Dieses Problem ist bereits an 
    ATARI weitergemeldet worden. Wir hoffen auf 'Besserung' in zukünftigen 
    TOS-Versionen! Abhilfe schafft eine Bootdiskette, die mit `preinst' 
    behandelt worden ist (siehe `preinst.txt' und `preinst.tos').


ZCONTROL [6.20]

    Falls ein CPX-Modul mit dem X-Control-Clone `ZControl' von Ralf 
    Zimmermann abstürzen sollte, ist ein Update auf ZControl 0.22 
    (oder neuer) nötig.


Zweite ST506-Festplatte am SH/Megafile-Controller [5.08]

    Es ist möglich, an den Controllern der Atari-Festplatten SH204/205 
    bzw. Megafile 20/30/60 eine zweite Festplatte anzuschließen (siehe 
    beispielsweise Bauanleitungen in sehr lange zurückliegenden Ausgaben 
    der `ST-Computer'). `SCSI-Tool' und `HuSHI' unterstützen die so 
    angeschlossenen Platten (LUN 1) allerdings *NICHT*!


Julian F. Reschke, 13. April 1996