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Atari ST - Maxon Computer - 1990

Opaque

Opaque — screenshot 11 / 5
Genre
Patch / Driver
Year
1990
Language
[unknown]
Publisher
Maxon Computer
Controls
Mouse
Distributor
Resolution
Low / Medium / High
Developer
[n/a]
ST Type
ST, STe / 0.5MB
Licensed from
Programmer(s)
Becker, Stefan / Sabiwalsky, Dirk
Country
Germany
MIDI
Software
German
Version
Box/Instructions
German
Number of Disks
1 / Single Sided / HD Installable
License
Commercial
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Serial
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ADDITIONAL COMMENTS

Released on Maxon Sonderdisk 022.

INSTRUCTIONS

Anleitung zu Opaque  für den Atari-ST (Februar '90)
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Haben  Sie nicht auch schon einmal neidische Blicke auf den Bildschirm eines
Apple  Macintosh  geworfen, und sich gefragt, warum auf dem ST-Desktop keine
solch  nützlichen und schick aussehenden Bildchen (Ikonen) für Programme und
Dateien  existieren?  Mit  deren  Hilfe  kann  man  auf dem Mac ganz einfach
erkennen,  um  welchen Dateityp es sich handelt, und von welchem Programm er
erzeugt  wird. Nun ja, mit Hilfe von Opaque wird dieser Traum auch auf Ihrem
bescheidenen  Atari-ST Wirklichkeit! Mit Opaque können Sie sich ganz einfach
Ihnen  genehme  Ikonen  für  Ihre  Programme  auf  dem  normalen  ST-Desktop
anzeigen  lassen.  Dabei  ist  der Speicherverbrauch von Opaque erschreckend
gering,    weil   Opaque  ein  nur  ca.  4K  großes  Assemblerprogramm  ist.
Vergleichbare  andere  Programmpakete,  die  dieses  bewirken, indem Sie als
Programm  gestartet  werden  (Neodesk,  etc.),  brauchen  ein  Vielfaches an
kostbarem  Speicherbedarf.  Schließlich ist man mit einem durchschnittlichen
ST  mit  standardmäßigen  1MB bei vielen Anwendungen (DTP, Textverarbeitung,
Grafikeditoren  etc.) doch schnell am Ende der vorhandenen Speicherkapazität
angelangt!  Dazu  ist  Opaque auch zu einem erstaunlich  günstigen Preis bei
MAXON zu haben, oder?

Der langen Rede kurzer Sinn: Wie wird's bedient?
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Sämtliche  Einstellungen  zu  Opaque  lassen  sich  mit  Hilfe des Programms
"Set_Icon"  komfortabel in einer GEM-Oberfläche einstellen. Da wäre zunächst
einmal  die  Einstellung  der  Laufwerksikonen.  Schließlich möchte man eine
Harddisk  nicht  als  langweiligen  Karteikasten  sondern  als  Abbild einer
echten Harddisk auf dem Desktop dargestellt sehen.

Diese  Darstellung  des  Laufwerks  kann nach Start des Programms "Set_Icon"
ganz  einfach im Menü "Editieren" unter dem Punkt "Laufwerksicons" angewählt
werden.  Nach  Anklicken  dieses Menues erscheint eine Dialogbox, in der die
gängisten  Laufwerks-  oder  Devicetypen des ST dargestellt sind. Klickt man
beispielsweise  auf  3'5-Zoll,  so  wird  das  Laufwerk,  das  in  der Mitte
angezeigt  wird  (z.B.  A:),  später  auf  dem Desktop als 3'5-Zoll-Laufwerk
angezeigt  werden.  Genauso  kann durch Klicken auf die "<-"- bzw."->"-Taste
anderen   Laufwerken  ein  passendes  Icon  zugeordnet  werden.  Was,  Ihnen
gefallen  die  voreingestellten  Ikonen  nicht!? Kein Problem, durch Klicken
auf  das  gewünschte angezeigte Icon können eigene nachgeladen werden. Dabei
lädt  Opaque  Ikonen  im  "normalen Format" (d.h 32*32 Pixel=256 Bytes lang)
zuerst  die  Daten,  dann die Maske des Ikons. Solche Dateien können einfach
mit  Hilfe  des  mitgelieferten  Icon-Editors erstellt werden. Sollten nicht
genügend  voreingestellte Typen da sein (z.B. für ein CD-ROM o.ä.), kann man
noch 2 zusätzliche Ikonen unter "User1" und "User2" einladen.

Sie  sollten nun der Reihe nach die von Ihnen benutzten Laufwerke "A:","B:",
für  eine  Festplatte  "C:","D:"  usw.  mit dem Ihrer Meinung nach passenden
Ikon  versehen.  Wenn  Sie  damit  fertig  sind, empfiehlt es sich, zunächst
einmal  im  Datei-Menue "Icondatei speichern" Ihre Laufwerkskonfiguration zu
sichern.

Wie macht man Ikonen für Ordner/Dateien/Programme?
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Für  diesen Zweck ist das Menue "Ordner/Datei-Icons" gedacht. Wenn Sie keine
Konfigurationsdatei  geladen  haben,  ist  diese  Dialogbox anfangs ziemlich
leer  (Ahem: ganz leer). Bevor Sie überhaupt etwas machen können, müssen Sie
ein  Ikon  laden.  Dazu  genügt  es, einfach auf "Ikon laden" zu klicken. Im
Fileselector  können  Sie  sich  dann  locker eines der mitgelieferten Icons
einladen.  Mit  einem  Klick  auf  die  Box  neben  dem  Icon erscheint eine
Dialogbox,  in  der  Sie  Namenszuordnugnen für dieses Icon eingeben können.
Gibt  man  zum  Bleistift "TEST.TOS" ein, so wird dieses eine Ikon später im
Desktop erscheinen, wenn die Datei "TEST.TOS" im Fenster sichtbar ist.

Ja  ja,  schon  klar,  Ihnen  ist's  zu  viel  Arbeit,  sich passende Ikonen
zusammenzusuchen  und all die Namen selbst einzugeben. In diesem Fall können
Sie  einfach  die  mitgelieferte  Datei  "OPAQUE.CNF"  im Hauptmenue "Datei"
unter    "Icondatei    laden"   einlesen,  und  diese  nach  Ihren  Wünschen
modifizieren.  Aber  Vorsicht:  Wenn  Sie das tun, wird Ihre Einstellung von
oben  (Laufwerksikonen) überladen. Im Zweifelsfall müßten Sie sich also noch
einmal ans Werk begeben!

Sie  werden  sich  vielleicht  schon  darüber gewundert haben, daß es in der
Date/Ordner-Dialogbox  eine  Option  "Icons  tauschen"  gibt. Das hat seinen
tieferen  Sinn  darin,  daß Opaque die Liste der Dateieinträge (Matches) von
vorne  nach  hinten  durchsucht und zufrieden ist, sobald es einen passenden
Eintrag  für eine Datei gefunden hat. Das heißt konkret, daß wenn Sie zuerst
einen  Eintrag  "TEST.TOS"  bei  einem  Ikon und später "TEST.TOS" bei einem
anderen  Ikon  eingeben,  sich  Opaque für den ersten entscheiden wird. "Wer
macht  denn  so etwas?", könnte man sich fragen.  Die Antwort ist aber nicht
so  simpel  wie  es  auf  den  ersten Blick erscheint, weil "Wildcards" bzw.
"Joker"  in Dateinamen in bestimmtem Rahemen erlaubt und erwünscht sind. Das
kann  dann  etwa so aussehen "*.ACC". Hierbei steht "*" für einen beliebigen
Dateinamensbeginn.  Dieser Match betrifft also alle jene Dateien, deren Name
mit  ".ACC"  endet.  In  diesem  Falle  würden  alle  Accessoirs  mit  Ihrem
gewünschten  Ikon  dargestellt.  Haben  Sie  weiter  hinten aber den Eintrag
"SUPER.ACC",  wird  dieser nie(!) verwendet werden! Dies kann man aber durch
Umsortieren mit dem Befehl "Ikons tauschen" erreichen.

"Was  lallt der da? Das läßt sich doch gar nicht anwählen!", werden Sie sich
ziemlich  begründet  fragen.  Der  Grund dafür ist der, daß Sie dem Programm
gütigerweise  erst  einmal  mitteilen  müssen,  welche  Ikonen da vertauscht
werden  sollen!  Vertauschen  hat  natürlich  nur  Sinn, wenn genau 2 Ikonen
dafür  vorgesehen  sind.  Vorgesehen heißt hier: Aktivieren durch Anklicken.
Angeklickt  sehen Ikonen "invers" aus. Der Tausch-Befehl geht nur dann, wenn
Sie  2  (und  nicht  mehr oder weniger) Ikonen aktiviert haben. Diese werden
dann    vertauscht.   Selbstverständlich  kann  man  zwischen  verschiedenen
"Seiten"  in  der  Dialogbox  umschalten,  ohne  daß  die  Ikons deaktiviert
werden.  Aber  auch  das  geht  bei  Bedarf  mit  einfachem  Klick  auf  den
unbenutzten "Boden" der Dialogbox: Dann werden alle Ikonen deaktiviert.

Ziemlich  klar  müßte  inzwischen die Verwendung von "Icon(s) löschen" sein:
Die    aktivierten    Ikonen    (auch  mehrere  auf  einen  Schlag!)  werden
unwiederruflich ins Computernirwana abgeschoben und entfernt.

Zum  Punkt "Icon laden" bliebe noch zu sagen, daß das zu ladende Ikon vor(!)
dem  gerade  aktiverten landen wird. Wenn Sie möchten, können Sie das gerade
aktivierte  Icon auch einfach überladen. Dabei bleiben dann die Matchstrings
erhalten!  Ist  kein Icon aktiviert, dann kann man das Icon nur ans Ende der
Datei (als letztes Icon) laden oder es auch sein lassen.

Ein  "Icon  speichern"  kann man ganz einfach durch Anwählen dieses Befehls.
Das geht halt nur mit genau einem aktivierten Ikon.

Mit  Hilfe  von "Opaque-Edit" kann man, sofern gerade genau 1 Icon aktiviert
ist  und  der  Iconeditor "OPAQEDIT.PRG" im selben Verzeichnis steht, gerade
einmal  ein  Icon  nach  eigenen Wünschen umgestalten. Geht man dann aus dem
Iconeditor  heraus,  steht  das  Icon  in  neuer  Form  in der Dialogbox von
Set-Icons. Schick, was?

Näheres zu Matches, Wildcards und Jokern:
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Wer  sich  genauer mit dem ST befasst hat, wird sicherlich die Möglichkeiten
der   Joker  z.B.  in  der  Fileselectorbox  oder  in  Kommando-Interpretern
schätzen    gelernt    haben.    Leider    ist    die  von  Opaque  erkannte
Joker-Möglichkeit  nicht  ganz  so  mächtig  wie die des TOS. Das liegt ganz
einfach    daran,    daß   Opaque  im  Hintergrund  läuft  und  während  des
Desktop-Betriebs  dauernd  Namen vergleichen und Ikonen zuordnen muß. Leider
steigt  die  dazu  nötige  Rechenzeit  mit  der  Mächtigkeit  der  benutzten
Match-Symbole    ziemlich    an.    Wenn    man    also  nicht  gerade  eine
Kaffetassen-Trinkzeit  zur  verfügung  hat, um sich in aller Ruhe ansehen zu
können,  wie die Desktop-Windows sich gemütlich aufbauen, muß schon etwas an
Komfort und Intelligenz beim "Matching" sparen!

Opaque  kann  ohne  jede  Einschränkung  den  Joker '?' für einen beliebigen
Buchstaben  verarbeiten.  '*' darf nur entweder für den Dateinahmen oder die
Extension  verwendet  werden.  Das  heißt  konkret, daß "HARRY*.TOS" genauso
illegal  ist wie "JANINE.*S" oder "MI*ST*.TOS". Legal sind aber "*.PRG" oder
"ICONS.*"  oder "TEMPUS??.PRG" für z.B. eine Programm-Versionsnummer. Ob ein
von  Ihnen  eingegebener Matchstring erlaubt ist oder nicht, wird Ihnen auch
das  Programm  "Set_Icons"  genügend deutlich durch Alarmmeldungen vor Augen
führen.

Ende der Theorie oder "Jetzt will ich 'was sehen!"
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Haben  Sie  nach  so  viel  tiefsinniger Theorie nun die Nase voll? Ziemlich
verständlich,  denke  ich.  Um also endlich mal etwas zu Gesicht bekommen zu
können,    sollten   Sie  Ihre  mühsam  erstellte  oder  locker  übernommene
Ikonen-Konfiguration    abspeichern.   Dies  geht  im  Menue  "Datei"  unter
"Icondatei speichern". Sinnvollerweise sollten sie dies entweder

1)  dort  wo  das Programm OPAQUE.PRG bzw. OPAQUE.TOS (wie Sie's auch nennen
wollen)
2) Im Ordner "Auto" auf Top-Level (d.h. Auto ist selbst in keinem Ordner)
3) Im Ordner "Icons" auf Top-Level
4) Im Ordner "Opaque" auf Top-Level

tun,  weil  nur  dort  Ihre  Konfigurationsdatei "OPAQUE.CNF" (nur dieser(!)
Dateiname  wird  erkannt)  von  Opaque  gefunden  werden wird! Findet Opaque
seine  Icondatei nicht, ist es mangels irgendwelcher Icons hilf- und haltlos
und muß seinen Dienst mit einer entsprechenden Meldung quittieren!
Wer  möchte,  kann übrigens mit Hilfe eines Dateimonitors (SED, Mutil, etc.)
in   Opaque.Prg  bzw.  Opaque.Tos  einen  eigenen  Pfad  (max.  80  Zeichen)
reinpatchen.  Die  Markierung  dafür steht so ziemlich am Ende und ist nicht
zu übersehen.

So,  jetzt können Sie Opaque entweder vom Auto-Ordner aus starten (dazu dort
hineinkopieren  und  in  "OPAQUE.PRG"  umbenennen)  oder einfach so (dazu in
"OPAQUE.TOS"  umbenennen).  So,  jetzt müßten Sie hoffentlich ein ganz neues
Bild  vom  ST-Desktop  vor  Ihren  erstaunten  und  vom  angestrengten Lesen
geröteten Augen erblicken! Schick, was?

Was ist los, wenn's nicht klappt?
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Zum    einen  sollte  man  wissen,  daß  das  Programm  "Set_Icons"  nur  in
s/w-Darstellung    läuft.  Ich  persönlich  erlaube  mir  die  Frechheit  zu
behaupten,  daß  ernsthafte  Anwender  des  ST  (dazu zähle ich SIE) sowieso
äußerst    selten  vor  diesem  normalerweise  (unter  DM  5000,-)  ziemlich
grauenhaft  schlechten Flimmerkisten namens "Farbmonitor" oder gar etwa vorm
per  Modulator  angeschlossenen  Fernseher  sitzen. Daneben ist es natürlich
meine  persönliche  "Faulheit",  mir  über  verschiedene  Auflösungen  keine
Gedanken  zu  machen und dabei prompt in der Gummizelle zu landen (zumal ich
nicht  mal  (aus obigem Grund) einen Farbmonitor zum Debuggen besitze). Dirk
(hat  den  Iconeditor  geschrieben,  mein  Compagnon  beim Projekt "Opaque")
denkt  da  ähnlich  wie  ich.  Daher  wird's  dem Iconeditor auch schnell zu
"bunt".  Übrigens  Opaque selbst läuft durch ziemlich saubere Programmierung
in  allen  Auflösungen,  mit  allen  bekannten TOS-Versionen (wahrscheinlich
auch  mit  zukünftigen)  und  sogar  mit  Großbildschirm  (Wer  spendet  mir
einen?).

Probleme  kann  es  auch  geben,  wenn  Sie Ihre Icons schon mit Hilfe eines
Eprommers  in  Ihrem  ROM geändert haben, weil Opaque Vergleiche ziwschen zu
malenden  Ikonen  und  den  im  Programm  gespeicherten Atari-Standardikonen
anstellt.  Diese  Probleme  sind  nur lösbar, wenn Sie in Opaque selber Ihre
neuen  gebrannten  Ikonen eintragen. Für versierte Benutzer: Im Dateimonitor
können  Sie  nach  "SYS-ICONS:" in OPAQUE.PRG bzw. OPAQUE.TOS suchen. Dieses
Offset  in  der  Datei  sollten  Sie  sich  aufschreiben  und  mit Hilfe des
beigefügrten  Icon-Editors "ICONEDIT.PRG" dort Ihre entspechenden geänderten
Ikonen  eintragen.  Aber  Vorsicht:  Ein Pixel nach links, rechts, oben oder
unten verschoben, und es wird sich absolut nichts tun!

Opaque  wird  beim Starten überhaupt nichts tun und sich nicht installieren,
wenn  Sie  eine der mittels "Keyboardshift" abfragbaren Tasten (Shift-links,
Shift-rechts,  Control,  Alt. und Caps-Lock) drücken. Das dient dazu, Opaque
im  Auto-Ordner  bei (Speicher-)Bedarf ausklinken zu können. Außerdem könnte
es    unter  Umständen  sein,  daß  bestimmte  Programme  nicht  mit  Opaque
zusammenlaufen.  Ich  kenne  allerdings  keins  und  ich  habe sehr viele zu
diesem Zweck durchprobiert.

Zu  oben  angesprochenen möglicherweise unverträglichen Programmen wäre noch
zu    sagen,    daß  es  Probleme  mit  Programmen  geben  könnte,  die  als
GEM-Autostart  angemeldet  sind  (mit  einem der verbreiteten Utilities dazu
bzw.  mit  der  Desktop-Einstellung ab TOS 1.4) und die Atari-Standardikonen
mit  Hilfe  von  AES-Routinen  wie  "objc_draw"  oder  so auf den Bildschirm
schreiben.  (Wer  macht  schon  so  was?)  Das  Problem  entsteht analog zum
bekannten  Lorenz-Experiment  mit  dem  Küken aus dem Ei, das das erste sich
bewegende  Objekt  als  seine "Mutter" ansieht und dieser dann folgt, sei es
auch  nur  ein  Gummiball.  Opaque  folgt sozusagen dem ersten Zeichenaufruf
eines  Systemicons,  merkt  sich  die Adresse des Ikons und denkt es wäre im
Desktop.  Geht man dann aus diesem Programm heraus, nun ja, dann hängen jene
Adressen  im  mittlerweile  freien  Speicher.  Der  Absturz  bzw. die totale
Icon-Verwirrung  ist  dann  halt vorprogrammiert. Aber wie gesagt, wer macht
schon  so  etwas?  Ich  kenne  nur  ein  Programm, das etwas derartiges tut:
nämlich  "Set_Icons".  Das sollte man aus diesem Grund nicht unter laufendem
Opaque als Autostartprogramm anmelden!

Sollte  sich bei Ihnen Opaque einfach einmal verabschieden, und nur noch die
langweiligen  alten  Icons erscheinen, dann haben Sie eine alte TOS-Version,
die  ihre  Vektoren  immer  mal wieder umsetzt. In diesem Fall Opaque besser
nicht im Auto-Ordner starten, sondern später als "Opaque.Tos".

Schlußwort und Lobeshymnen:
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Bedanken  möchte  ich  mich  bei  Stephan  Neikes,  der  die  Idee zu diesem
Programm  hatte, bei Dirk Sabiwalsky für seinen schicken Iconeditor, bei Uli
Lemke  für  seine  Mitarbeit  bei  Opaque,  bei  Erik  Dick  für seinen sehr
nützlichen  Turbo-C-Ansi-Resource-Decompiler  "RSC-TEXT" und seine wichtigen
Anregungen  zu Opaque, bei Heimsoeth/Borland für ihr schickes Turbo-C (darin
sit  "Set_Icons"  geschrieben)  und  bei  allen Leuten, die unsere Arbeit an
Opaque durch den Kauf dieser Diskette honorieren.

Wer  seine  Diskette  bei  MAXON  bestellt hat auch immer die gerade neueste
Version  von Opaque in seinen Händen. Wer mit Opaque länger arbeitet, sollte
fairerweise  bitte  die  Opaque-Diskette bestellen, selbst wenn das Programm
auf  dunklen  Kanälen aufgetaucht ist, damit wir für den enormen Aufwand bei
der  Entwicklung  von  Opaque  (erst  mal rauskriegen wie's gehen könnte und
so!)  für  uns gelohnt hat. Die Weiterentwicklung hängt natürlich auch stark
von der Resonanz der Benutzer ab.

Wer  uns  erreichen  möchte,  kann  sich  wahrscheinlich  von  MAXON  unsere
Adressen  geben  lassen.  Wegen  demnächst  anstehenden  Umzügen  können wir
leider  hier  keine  Adresse  angeben.  An  Bugs,  Verbesserungsvorschlägen,
Lobeshymnen  usw.  sind  wir natürlich immer interessiert. Bei Fehlern bitte
Rechnertyp,  TOS-Version,  genaue  Beschreibung des Fehlers, Opaque-Version,
Vorgehen  beim  Auftreten  dieses  Fehlers mitschicken, sonst krieg' ich ihn
nicht einfach so raus!

Viel Spaß mit Opaque wünschen

          Stefan Becker & Dirk Sabiwalsky


P.S.:  Bedanken  möchte  ich  mich noch bei all den tierisch guten Bands und
Musikern,  die mich mit Ihrer inspirierenden Musik beim Hacken des Programms
motiviert  und  bei  Laune gehalten haben: Doors, Free, Jimi Hendrix, George
Winston,  L. v. Beethoven, Janis Joplin, Traffic, Van Morrison, Cold Chisel,
Police,  Sting, Dire Straits, Melanie, The Who, Rolling Stones, Family, Rory
Gallagher,  Taste,  Allman  Brothers, Pink Floyd, Keith Jarett, Deep Purple,
Spooky  tooth,  Iron  Butterfly, J.S. Bach, Santana, Jim Croce, Blind Faith,
Cream,  Eric  Clapton,  Love,  It's  a  beautiful day, Mother's finest, Eric
Burdon, Carole King, ... (KEEP ON ROCKIN')