Atari ST - Heise Software - 1988
OMTI-Kontroller Treiber
1 / 3- Genre
- Tape / Disk / Cartridge Utility
- Year
- 1988
- Language
- Compiled C
- Publisher
- Heise Software
- Controls
- Keyboard
- Distributor
- —
- Resolution
- High / VGA
- Developer
- [n/a]
- ST Type
- ST, STe / 0.5MB
- Licensed from
- —
- Programmer(s)
- Freimann, A.
- Country

- MIDI
- —
- Software
- German
- Version
- 2.1
- Box/Instructions
- German
- Number of Disks
- 1 / Single Sided / HD Installable
- License
- Commercial
- Dump
- Download
- Serial
- —
- Dump format
- ST
- Protection
- —
INSTRUCTIONS
Diese Diskette enthält die Programme, die zum Betrieb eines OMTI-
Festplattenkontrollers am DMA-Port [1] oder am Universalinterface
[2,3] benötigt werden.
Diese kleine Beschreibung soll KEINE Bedienungsanleitung für die
einzelnen Programme sein, da dies in den grundsätzlichen Artikeln
schon abgehandelt wurde. Allerdings ist zu beachten, daβ es sich
hier um überarbeiterte Programme handelt, die nicht mehr ganz denen
aus [1,3] entsprechen.
Deshalb nun kurz die Neuerungen bzw. Änderungen:
* Es werden acht Partitionen unterstützt (bisher vier)
* Die Laufwerksnummern (bzw. Buchstaben) werden beim Partitionieren
angegeben und können somit frei gewählt werden. Somit sind z.B.
'Lücken' für EPROM-Floppy oder RAM-Disk möglich. Früher hat der
Treiber HDBIOS die Laufwerksnummern fortlaufend verteilt.
* Dadurch hat sich aber auch das Format des Bootsektors geändert
und ist dadurch zur vorherigen Version INKOMPATIBEL (vgl. [5])!
In den vier Ordnern finden sich die Programme für die DMA-Port-
Variante (DMA.HD), für das Universalinterface (UIF.HD), die
Quelltexte für beide Varianten (QUELLEN) sowie Lösungen zur
Bootfähigkeit (BOOT.HD).
Nachfolgend eine kurze Aufführung der einzelnen Dateien:
DMA.HD:
------------------------------------------------------------------
hdbios.asm Treiberprogramm (Quelltext)
hdbios.prg wie oben, jedoch startfertig (Das Programm ist mit
dem Bootload-Flag "TRUE" übersetzt. Es arbeitet daher
nur dann einwandfrei, wenn es von Platte geladen
wird. Wer hdbios.prg aus dem AUTO-Ordner einer
Diskette starten will, muß das Bootload-Flag am
Anfang des Listings auf "FALSE" setzen und das
Programm neu assemblieren.)
hdbiosq.prg wie oben, erfragt jedoch das BootLW (siehe [5])
hdformat.tos Formatierprogramm
hdpart.tos Partitionierer
convert.tos Bootsektorkonvertierer (s.u.)
park.tos Parkprogramm
hdpark.acc Parkacessory (anderes Prg. als 'park')
cbind.asm 'C'-Binding, enthält Formatier- und Schreib-/Lese-
Routinen für die 'C'-Programme
UIF.HD:
------------------------------------------------------------------
Die Programmnamen entsprechen den obigen, es ist jedoch ein 'if'
vorangestellt (z.B.: ifhdbios.asm)
Da bei dem UIF der Treiber normalerweise aus dem AUTO-Ordner der
EPROM-Floppy geladen wird, entfällt hier natürlich ein
'ifhdbiosq.prg'.
ACHTUNG: Das Park-Accessory arbeitet nicht mit dem ROM-Port-
Expander zusammen!!! In diesem Fall bitte UIPARK.TOS benutzen!
QUELLEN:
------------------------------------------------------------------
hdformat.c Formatierer
hdpart.c Partitionierer
convert.c Bootsektorkonvertierer
park.asm Parkprogramm (normale TOS-Version)
Der Quelltext des Park-Accessories fehlt wegen Platzmangel
(erhältlich gegen Einsendung einer formatierten Diskette,
Rückumschlag und 10 DM Bearbeitungsgebühr (V-Scheck) beim
Heise-Verlag)
BOOT.HD: (alles für DMA-Variante)
------------------------------------------------------------------
Für den ROM-Patch (siehe [4]):
dmaboot.asm ROM-PATCH (Quelle)
dmaboot.img s.o., brennfertige Version (OHNE Dateiheader, RELOC-
Info)
Für den Disk-Booter (siehe [5]):
diskboot.s ähnlich 'dmaboot' jedoch für Disk-Bootsektor
diskboot.prg s.o., fertig übersetzt
diskgen.c Disk-Bootsektor-Lader (für 'diskboot.prg')
diskgen.ttp übersetzte Version von 'diskboot.c'
Für beide Alternativen:
bootgen.c Bootsektorgenerator (Quelltext) für Harddisk
bootgen.ttp s.o., fertig übersetzt
bootload.asm Lader für Treiber (aus Startspur)
bootload.prg s.o., fertig übersetzt (muβ mittels 'bootgen' in den
Bootsektor der Platte übertragen werden !)
diskload.prg s.o., "bootload.prg"-Version für den Einsatz
des Disk-Bootsektor-Lader (siehe c't 12/88,
Seite 166!)
Die 'C'-Programme (Ausnahme: DISKGEN.C) müssen bei einer erneuten
Übersetzung alle noch mit CBIND und HDBIOS bzw. IFCBIND und
IFHDBIOS gelinkt werden! Dieses sollte mit einem LATTICE C-Compiler
geschehen, da CBIND auf diesen Compiler abgestimmt ist! Ausnahme
auch hier: DISKGEN.C wurde mit Turbo C übersetzt.
Die Assemblerprogramme lassen sich mit dem AS68 von DRI und dem
Metacomco-Assembler übersetzen. Hiebei ist zu beachten, das die
Quelltexte am Anfang zwei Flags mit den Namen AS68 und MCCASS
haben. Der jeweilige Assembler wird durch Setzen des entsprechenden
Flags auf 'TRUE' ausgewählt. Dies ist notwendig, da sich beide
Assembler geringfügig unterscheiden und im Quelltext einige Stellen
mittels bedingter Assemblierung anders gehandhabt werden müssen.
Bei HDBIOS stehen noch zwei weitere Flags zur Verfügung: BOOTABLE
und BOOTREQ.
Steht das erste auf 'TRUE' wird davon ausgegangen, daβ der Treiber
von Platte geladen wurde und kein erneuter Kontroller-Reset
erforderlich ist.
Das zweite signalisiert bei 'TRUE', daβ nach dem Starten nach einem
Bootlaufwerk gefragt wird [5].
Das Programm CONVERT.TOS bzw. IFCONVER.TOS wandelt einen 'alten'
Bootsektor [1] in das neue Format um [5], und ist als nette Zugabe
gedacht (Danke für die Blumen!). Man sollte vor dem Starten
unbedingt beachten, daβ alle Partitionen auf Zylindergrenzen
beginnen und enden. Dies ist mit dem alten HDPART aus dem Disket-
tenservice auch gewährleistet, nicht jedoch mit der abgedruckten
Version in [1], die allerdings nie auf Disk erschienen ist.
Ansonsten riskiert man seine heiβgeliebten Daten bzw. kaltblütig
geklauten Programme.
Da fast alle der hier aufgeführten Programme auch Informationen aus
dem Bootsektor benutzen, dürfen die neuen Programme (also die von
dieser Disk) nicht mit den früheren Programmen 'vermischt' werden.
Das Bindeglied zwischen beiden Versionen bildet, wie oben
beschrieben, das Prog. CONVERT. Selbst die Parkprogramme sind auf
die neue Version zugeschnitten !
ALSO NOCHMALS: Entweder komplette Neuformatierung oder Konvertie-
rung des alten Formats und dann NUR NOCH DIESE VERSION BENUTZEN !!
Es droht sonst Datenverlust oder evtl. Hardwareschäden (Platte), da
die Parameter der Platte ebenfalls ein anderes Plätzchen im
Bootsektor gefunden haben.
Da es bisher die meisten Probleme mit dem Partionierer gab, deshalb
hier nochmals eine Kurzanleitung:
1.) Partition anlegen. Dabei sollte bei 'ID' eine '1' (eins)
angegeben werden, falls dies Part. unter TOS laufen soll
(Normalfall!!!)
2.) Partition ggf. formatieren, wobei FAT und Directory gelöscht
werden. Dies ist ein seperater Menüpunkt, da so das Ändern
einer Laufwerksnummer oder einer ID (= 'verstecken' vor TOS
oder unliebsamen Bekannten) keine Datenverluste zur Folge hat.
Falls die Inbetriebnahme der Festplattenlösung nicht auf Anhieb
klappen sollte, ist es ratsam nochmals die Artikel durchzulesen.
Die meisten der bislang gemeldeten Schwierigkeiten zeigten, daβ die
Artikel nicht richtig durchgelesen wurden !!
Da diese Software auf die Veröffentlichungen aufbaut, sollte bei
Problemen erst zur Leselampe und dem Textmarker gegriffen werden,
statt zum Telefonhörer! Oftmals erübrigt sich dann nämlich ein
(teurer) Anruf bei der c't-Hotline.
Hannover, 10. Okt. '88
A. Freimann
Literatur:
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1.) Billiglösung, A.Freimann & H.Werschner, c't 2/88
2.) Hochzeit zu dritt, E. Meyer, c't 7/87
3.) Die Alternative zur 'Billiglösung', A.Freimann, c't 4/88
4.) Bremse los!, A.Freimann, c't 5/88
5.) Billiglösung aufpoliert, I.Sprick, A.Freimann, c't 12/88
