Atari ST - Creative Computer Design (CCD) - 1989
Diskus
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- Genre
- Programming - Monitoring / Debugging / Tracing
- Year
- 1989
- Language
- [unknown]
- Publisher
- Creative Computer Design (CCD)
- Controls
- Mouse
- Distributor
- —
- Resolution
- Medium / High
- Developer
- [n/a]
- ST Type
- ST, STe / 0.5MB
- Licensed from
- —
- Programmer(s)
- Seimet, Uwe
- Country

- MIDI
- —
- Software
- German
- Version
- 1.00
- Box/Instructions
- German
- Number of Disks
- 1 / Double Sided
- License
- Commercial
- Dump
- Download
- Serial
- —
- Dump format
- MSA
- Protection
- —
INSTRUCTIONS
Hier noch einige ergänzende Hinweise, die im Handbuch nicht mehr
aufgeführt werden konnten:
- Der Dialog zum Formatieren von Disketten hat noch eine zusätzliche
Option erhalten: "Schnellade-Format". Dieser Button kann auch über
die Tastenkombination [ALT][S] bedient werden.
Bei aktiviertem Button wird vor den logisch ersten Sektor jedes Tracks
ein zusätzlicher Sektorvorspann geschrieben, der es dem Disk-Controller
ermöglicht, nach einem Spurwechsel schneller den nächsten Sektor zu
lesen. Bei einem Format mit 11 Sektoren pro Spur ("Hyperformat") sollte
diese Option nicht benutzt werden.
Empfehlenswerte Kombinationen von Interleave, Spiralfaktor und
zusätzlichem Sektorvorspann, die zur maximalen Ladegeschwindigkeit
bei Disketten führen, sind in einem Artikel von Jürgen Stessun
in der Zeitschrift "ST-Computer" (Heft 12/89) aufgeführt.
Besonders schnell:
9 Sektoren pro Track, Interleave 1, Spiralfaktor 0, Schnellade-Format
10 Sektoren pro Track, Interleave 1, Spiralfaktor 1, Schnellade-Format
Auch beim Kopieren von Disketten kann auf der Zieldiskette während des
Formatierens ein Schnellade-Format erzeugt werden. Bei Bedarf muß der
Button "Schnellade-Format" (zusätzlich zu "Zieldisk formatieren")
aktiviert werden. Dieser Button ist auch über [ALT][S] zugänglich.
- Beim Formatier-Dialog wurde der Button "FAT kürzen" (wie im Handbuch
beschrieben) wurde in "FAT anpassen" unbenannt. Mit dieser Option wird
nun eine FAT erzeugt, die so kurz wie möglich ist, also vom verwendeten
Diskettenformat abhängt.
- Der DISKUS-eigene File Selector wurde erweitert. Mit dem neuen
Button "unsortiert" werden Dateien in der Reihenfolge angezeigt, in
der sie sich im Directory bzw. in einem Ordner auf dem aktuellen
Laufwerk befinden. So kann z.B. leicht die Reihenfolge von Programmen
im AUTO-Ordner festgestellt werden.
Der zusätzliche Button wird per Tastatur über [ALT][K] erreicht.
- DISKUS erlaubt keine physikalischen Schreib- oder Lesezugriffe auf
Cluster, die in der FAT als defekt markiert sind. Soll dennoch auf
solche Cluster zugegriffen werden, sollte dies über sektor-orientierte
Zugriffe geschehen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, den
gewünschten Cluster in der FAT vorübergehend als unbelegt statt als
defekt zu markieren.
- Die Software zu den Vortex-Festplatten vermerkt beim Partitionieren
nicht die Anzahl der Sektoren der Platte im Rootsektor. Wird eine
Festplatte, die vorher mit der Vortex-Software formatiert oder parti-
tioniert wurde, mit DISKUS neu partitioniert, so erscheint deshalb die
Fehlermeldung "Zu viele Sektoren", die in diesem Fall ignoriert werden
kann. Es empfiehlt sich, die korrekte Anzahl an Sektoren mittels
"Information" im "Rootsektor"-Dialog nachträglich einzutragen.
- Wird der in DISKUS eingebaute Festplatten-Treiber installiert, wenn es
sich beim aktuellen Laufwerk um eine Floppy handelt, so wird nach der
Installation des Treibers auf die Floppy zugegriffen. Hierbei erfolgt
jedoch kein Schreibzugriff, es werden nur die aktuellen Daten des
Laufwerks neu eingelesen.
- An dieser Stelle soll noch einmal der Hinweise stehen, vor dem Optimieren
der Festplatte unbedingt auf eine fehlerfreie FAT zu achten ("FAT testen")
und die Dateien zu testen ("Alle Dateien testen").
Schließlich möchte ich mich noch bei Jürgen Stessun bedanken, der
freundlicherweise sein Programm HYDS15.PRG bzw. HYDS15.ACC zur Verfügung
gestellt hat. Hiermit wird es möglich, Hyper-Density Disketten nicht nur
mit DISKUS, sondern auch unter TOS zu verwenden. Nach dem Aufruf des
Programms kann eingestellt werden, welche Floppy mit Hyper-Density
Disketten arbeiten soll und welche Steprate für diese Floppy benötigt wird.
(Näheres hierzu im Heft 7,8/89 der Zeitschrift "ST-Computer"). Auch die
Möglichkeit zur Erzeugung von Schnellade-Disketten geht auf eine Idee von
Jürgen Stessun ("ST-Computer" Heft 12/89) zurück.
Besten Dank auch an Claus Brod für die Vermittlung an Jürgen Stessun.
Last but not least gilt mein Dank Klaus Elsbernd (Besitzer einer leid-
geprüften Festplatte mit OMTI-Controller), für seine Kritik und seine guten
Nerven beim Testen der Vorabversionen von DISKUS.
Uwe Seimet, 30.11.89
