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Atari ST - Heise Software - 1989

c't Inhaltsverzeichnis 12/83 - 12/89

c't Inhaltsverzeichnis 12/83 - 12/89 — screenshot 11 / 2
Genre
Database / Spreadsheet
Year
1989
Language
GFA BASIC
Publisher
Heise Software
Controls
Mouse
Distributor
Resolution
High
Developer
[n/a]
ST Type
ST, STe, TT, Falcon030 / 0.5MB
Licensed from
Programmer(s)
Behr, Bernd
Country
Germany
MIDI
Software
German
Version
Box/Instructions
German
Number of Disks
1 / Single Sided / HD Installable
License
Commercial
Dump
Download
Serial
Dump format
ST
Protection

INSTRUCTIONS

                Das große ctView Buch
                =====================
   ^F1    - globale Suche im gesamten Datenfile
    F1    - wiederholte globale Suche - next one
   ^F2    - Textsuche in einer Card, einem Record
    F2    - wiederholte Textsuche - next one
   ^Esc   - Programmabbruch
   Help   - schaltet zwischen Anleitungstext und aktuellem Record um
   Home   - zum ersten Datensatz
         - zum nächsten Datensatz
         - zum vorhergehenden Datensatz
    F4    - Sprung zum Datensatz Nr. x

Textbewegungen in einem Record/einer Card/im Helptext:
  ,     - Scrollen
  ,     - ''
   /    - zum Textanfang / zum Textende
   /    - Blättern auf/ab
         - auf Index-Anzeige in Statuszeile
(  ^        steht für alle Umschalttasten Shift, Ctrl, Alt ...;
  -       stehen für Tasten des Ziffernblocks )
                                                              

Der rechte Rand dient der Textbewegung in einer Card/einem Record
durch Mausklick linke Maustaste:
 --  die beiden Einzelpfeile auf/ab = Scrollen um eine Zeile
 --  die langen Pfeile auf/ab       = Blättern um eine Seite


Menu-Funktionen:
================


"Daten von Disk"
  jeder Datensatz wird von Disk (HD, RAM-Disk...) einzeln
  geladen; das File bleibt während der Bearbeitung geöffnet.

"Daten komplett im RAM"
  der Datenpool wird in den Programmspeicher geladen, die
  Datensätze von dort geholt. Das Diskfile wird geschlossen.

"Index speichern"
  falls es nötig war, einen Index neu zu generieren, kann man ihn
  hier abspeichern. Es werden alle Indizes außer den Select-
  Indizes gespeichert. Die Index-Datei erhält immer den Namen
  des Datenfiles plus der Extension ".IDX".

"Index laden"
  macht das Programm schon beim Start. Diese Funktion kann man
  benutzen, wenn man etwa die Indizes durcheinandergebracht hat.
  Es wird nach der Datei "datenname.IDX" gesucht.

"Select-Index speichern"
  hier kann man Indizes für selektierte Datensätze abspeichern.
  Wenn Sie etwa alle Atari-Artikel in Select-Index-1 haben
  zusammensuchen lassen, können Sie diesen hier speichern, um
  nicht jedesmal die Prozedur von neuem zu wiederholen. Es werden
  immer beide Select-Indizes gespeichert.

"Select-Index laden"
  klar - oder?


"Index generieren"
  der just eingestellte Index wird neu erstellt. Macht nur Sinn,
  wenn im Datenpool etwas geändert wurde. (Bei Alpha-Index und
  Daten von Diskette dauert es elend lange.)
  Wenn Sie dem Datepool Daten zugefügt haben, muß eine neue
  Index-Datei erstellt werden. Dazu löschen Sie einfach die
  vorige (bitte nicht das Original) und starten ctView.

"Index löschen"
  eigentlich nur für die beiden Select-Indizes von Nutzen; danach
  kann man einen neuen erstellen.

"Grund-Index"
  alle Datensätze in der Reihenfolge, wie sie in der Datei stehen.

"Alpha-Index"
  alle Datensätze alphabetisch sortiert, wobei bestimmte und
  unbestimmte Artikel (der, die, das, ein ...) sowie
  die Zeichen Apostroph, Anführungszeichen und Klammern "()" bei
  der Sortierung unberücksichtigt bleiben. Umlaute sind als AE,
  OE, UE, Eszet als SS eingeordnet.
  Dieselben Kriterien gelten auch bei alphabetischer Suche im
  Alpha-Index. Bei Mausklick links erscheint eine Leiste in der
  untersten Zeile, in der man eine Zeichenfolge auswählen kann.
  Es wird dann nach einem Datensatz gesucht, in dem diese
  Zeichenfolge am Anfang der Sortierzeile steht; Sortierzeile ist
  hier in ctView die erste Zeile der Datensätze. Der gefundene
  Datensatz ist aber nicht unbedingt der erste in der Reihenfolge.

"Select-Index 1 u. 2"
  ist der Index leer, wird nach einem Suchwort gefragt.
  Nach Eingabe des Suchworts wird der Datenpool durchsucht;
  Groß-/Kleinschreibung wird ignoriert. Anschließend sind
  alle Datensätze, die das Wort enthalten, in dem Index
  zusammengefaßt, so daß man ihn durchblättern kann.

  Entscheidend ist hier, von welchem Index aus man einen Select-
  Index anwählt. Wählt man ihn von einer Card aus an, so werden
  nur die Datensätze dieser Card durchsucht.

  Wählt man den einen Select-Index aus dem anderen an, so
  werden nur die übernommen, die im anderen Select-Index vorkommen.
  Gesucht wird im Bereich zwischen erstem und letztem Datensatz
  des aufrufenden Index. Der Bereich kann oft fast den ganzen
  Datenpool umfassen. Die Suche geht um so schneller, je
  seltener das Suchwort vorkommt. Deshalb sollte man immer
  zuerst die häufiger vorkommenden Kriterien zusammensuchen
  lassen.

"Sub-Card"
  in diesem Modus sind die Datensätze größere Blöcke (hier die
  Rubriken). Bei wiederholtem Anklicken dieses Menüpunktes wird
  versucht, diese Card/den Datensatz weiter zu unterteilen. Ist
  dies nicht möglich, so ist die resultierende und angezeigte Card
  leer. Andernfalls hat man in der tieferen Card-Ebene wieder
  mehrere kleinere Cards, in denen man herumblättern kann. Zurück
  in die nächstübergeordnete Card-Ebene gelangt man mit
"Parent-Card"
  befindet man sich schon in der höchsten Card-Ebene, ertönt nur
  das Signal, das immer dann zu hören ist, wenn etwas nicht
  weitergeht. Aus dem Card-Modus in einen Index gelangt man,
  indem man den gewünschten Index direkt anwählt.


"eins vor"
  der nächste Datensatz wird geladen und angezeigt. War es der
  letzte, so ist wieder der erste dran.
"eins zurück"
  vice versa

"zum ersten"
  klar - oder?

"nach Nummer"
  in der Eingabezeile gibt man die Nummer des gewünschten Records
  an, der dann geladen und angezeigt wird. Das geht auch in
  einer Card-Ebene.


Bei allen Suchoperationen wird Groß-/Kleinschreibung ignoriert;
es ist also egal, ob Sie nach Atari oder ATARI suchen.

"suche fix global"
  schnelles Suchen im gesamten Datenpool. Läuft im Grund-Index ab.
  Wählt man globale Suche von irgendeinem Index/Card an, so
  wird automatisch in den Grund-Index zurückgeschaltet. In dem
  Fall beginnt die Suche bei Record 1, sonst beim
  aktuellen Datensatz.

"nächsten global"
  mit dem voher angegebenen Suchwort wird ab aktuellem Datensatz
  weitergesucht. "Nicht gefunden" wird akustisch angezeigt.

"suche in Card"
  Suche nur in einem Datensatz, was nur Sinn bei Cards macht.

"wiederhole Suche in Card"
  ab Cursorposition weitersuchen


"auf Drucker"
"in Datei"
  diese beiden Menüpunkte setzen oder löschen nur ein Flag für
  den Ausgabeweg; der Ausdruck wird gestartet mit den beiden
  folgenden

"am akt. Index entlang "
  alle Datensätze des aktuell eingestellten Index' werden
  gedruckt.

"eine Card"
  nur der im Fenster angezeigte Datensatz wird gedruckt, das
  heißt bei einer Card die Anzahl der Zeilen, die rechts unten
  hinter "Länge:" angezeigt ist.


"Hilfstext"
  dieser Anleitungstext wird geladen und bleibt im Speicher. Mit
  diesem Menüpunkt gelangt man nur in den Hilfstext, dann ist das
  Menü inaktiv. Zurück kommt man mit der Taste Help oder mit einem
  Mausklick mitten ins Fenster. Im Hilfstext scrollt und
  blättert man genau wie in einer Card.



Datenorganisation
=================
Das c't-Inhaltsverzeichnis befindet sich in der Datei INHALT.DBB
als Textfile, allerdings sind die Zeilen nur durch Linefeed ($0A)
getrennt, jeder Datensatz (i. e. Artikel) durch ein zusätzliches
Carriage Return ($0D). Wordplus z. B. kann das aber laden.

In ctView sind die Daten grundsätzlich über die Indizes
in zwei verschiedenen Arten organisiert. Einmal wie in jeder
Datenbank, wobei jeder Eintrag als kleinste Einheit für sich
angezeigt wird. Das gilt für die 4 Indizes
- Grund-Index: Reihenfolge der Datensätze wie im Textfile erfaßt
- Alpha-Index: Alphabetische Sortierung
- Select-Index 1 u. 2: nach Suchkriterium ausgewählte Datensätze
  (Reihenfolge wie in Grund-Index)

Die zweite Organisationsform heißt hier "Cards" und bedeutet,
daß größere Blöcke zu einem Datensatz zusammengefaßt sind (hier
sind es die Rubriken). Einige dieser Blöcke sind wieder
unterteilbar in Sub-Cards (wenn "<>" links oben). Wenn eine Sub-
Card leer ist, war keine Unterteilung möglich. Mit "Parent-Card"
gelangt man wieder zur übergeordneten Card. 

In einer Card kann man mit den Textbewegungsfunktionen
herumfahren (Scrollen, Blättern usw.).

Man kann von jeder beliebigen Card in einen der 4 Indizes
wechseln.


Diskorganisation:
=================
Beim Start öffnet ctView die Datendatei, lädt jedoch nur einen
Datensatz (bei Indizes einen Artikel, bei Cards eine Rubrik).
Das File bleibt geöffnet. Wenn man von Diskette startet, darf man
diese dann nicht wechseln.

Bei der Arbeit mit Diskette dauern die Operationen relativ lange.
Man kann die gesamte Datei auch komplett in den Speicher laden.
Bei Rechnern mit nur 512 KByte RAM gibt es eine Einschränkung:
man kann zwar die Daten ins RAM laden, zwei Funktionen sind
jedoch dann nicht ausführbar: Card-Modus und Alpha-Index
generieren. (Außerdem könnte nach einem weiteren c't-Jahr ein
halbes MB für den gesamten Inhalt im RAM schon nicht mehr
reichen.)

Am schnellsten arbeitet ctView, wenn die Daten in der RAM-Disk
stehen. Von der Festplatte aus reicht es aber auch.

Man kann ctView von einem Command-Line-Interpreter aus starten,
wobei in der Kommandozeile der Name des Datenpools (Extension
".DBB" wird ggf. ergänzt) und ein Suchwort übergeben werden kann.

Ebenso kann mit "Anwendung anmelden" für CTVIEW.PRG die Anwendung
"DBB" angegeben werden, so daß man nur noch den Datenpool
anzuklicken braucht.


Allgemeines
===========

ctView nutzt die Textausgabe-Routinen "Speedy Consoles" und
läuft deshalb nur in der hohen Auflösung und monochrom.

Das Programm arbeitet mit allen TOS-/KAOS-Versionen bis 1.4, ob
Betriebssystem im ROM oder im RAM, ebenso auf allen Rechnern der
ST-Serie von 512 KB bis 4 MB.
ctView reserviert sich beim Start 500 KByte.

                                    Bernd Behr, 17. Dezember 89