Atari ST - 1991
AFX - Automatic File Extractor

- Genre
- Archiving
- Year
- 1991
- Language
- [unknown]
- Publisher
- [no publisher]
- Controls
- -
- Distributor
- —
- Resolution
- Low / Medium / High / VGA
- Developer
- [n/a]
- ST Type
- ST, STe, TT, Falcon030 / 0.5MB
- Licensed from
- —
- Programmer(s)
- Quester, Thomas
- Country

- MIDI
- —
- Software
- German
- Version
- 1.3
- Box/Instructions
- German
- Number of Disks
- 1 / Double Sided / HD Installable
- License
- PD / Freeware / Shareware
- Dump
- Download
- Serial
- —
- Dump format
- MSA
- Protection
- —
INSTRUCTIONS
AFX Version 0.1ß 19.08.91
------------------------------------------------------------------------
Automatic
File
eXtractor
Mit diesem Programm ist es möglich, bestimmte mit LHarc gepackte Dateien
genauso wie ungepackte Dateien zu benutzen. Die Dateien werden während des
Ladens stückweise entpackt. Der Benutzer und das Programm bemerken
nicht, daß gepackte Dateien verwendet werden. Der einzeige Unterschied
besteht in der Geschwindkeit des Zugriffs: Bei verwendung einer Hard-
oder Ramdisk ist eine Verzögerung zu spüren, bei Verwendung eine
Floppy-Laufwerks eine Beschleunigung.
1. Packen von Dateien
AFX unterstützt nur lz5-Dateien, diese müssen als Methode die Kennung
-afx- haben. AFX-Dateien können mit LHarc ab 2.01d erzeugt und auch
wieder ausgepackt werden.
Zum Komprimieren ist LHarc mit dem Kommando c aufzurufen, dahinter
können beliebig viele Dateien angegeben werden (auch Wildcards).
Die Dateien werden alle EINZELN komprimiert und unter dem selben
Namen abgespeichert.
Mit dem Kommando
C *.*
werden beispielsweise alle Dateien komprimiert.
2. Wie es funktioniert
Wenn eine Datei vom Betriebsystem geöffnet wird, schaltet sich
AFX automatisch ein und überprüft, ob diese Datei einen gültigen
LHarc-Header hat und mit lz5 gepackt ist. Ist dies der Fall,
wird Speicher reserviert und AFX merkt sich, daß diese Datei
gepackt ist.
Es können keine Programmdateien entpackt werden. Dafür gibt es
den Spezialisten PFX. Dieses Programm hat viel bessere Vorraus-
setzungen und kann maximal doppelt so schnell wie AFX arbeiten.
Wird später auf die Datei zugegriffen, wird der Teil, der
von dieser Datei aktuell benötigt wird, entpackt.
Die Sache hat nur 2 Haken:
1. Nicht alle Programme mögen es, wenn nach dem Öffnen einer Datei
Speicher fehlt. Aus diesem Grunde hat AFX eine eigene Speicher-
verwaltung, die in dieser Version 20 KB verwaltet. Erst wenn
der interne Speicher voll ist, wird GEMDOS-Speicher verwendet.
2. Es wird ein Puffer für die gepackten Daten benötigt. Je grösser
dieser Puffer ist, desto schneller kann die Datei geladen werden,
aber desto eher ist der Speicher verbraucht. Wenn z.B. ein
Puffer von 128KB verwendet wird, hat man einen sehr schnellen
Zugriff, benötigt aber auch 1MB für 10 offene Dateien.
In dieser Version ist der Puffer auf 2KB eingestellt.
Ein installiertes AFX belegt c.a. 23-24KB. Nur wenn viele Dateien
gleichzeitig geöffnet werden, wird für eine kurze Zeit mehr
Speicher vom Betriebsystem angefordert.
In der registrierten Version werden diese Parameter einstellbar sein.
3. Was unterstützt wird
Es werden nur lesende Zugriffe auf die Dateien unterstüzt. Dies liegt
daran, daß eine Datei nur von Vorne nach Hinten gepackt werden dürfen.
GEMDOS erlaubt es aber, eine Datei durcheinander zu schreiben. Das
Packen von Dateien dauert ausserdem seine Zeit.
Momentan werden die Funktionen fread, fseek, fopen und fclose unterstützt.
Ausserdem liefert fsfirst immer die Länge der ungepacken Datei zurück.
Es können keine Programmdateien entpackt werden. Dafür gibt es
den Spezialisten PFX. Dieses Programm hat viel bessere Vorraus-
setzungen und kann maximal doppelt so schnell wie AFX arbeiten.
4. Geschwindigkeit
Die Angaben beziehen sich auf eine Megafile 30 und einer Puffergrösse
von 2KB.
Kürzere Dateien (bis 10KB) werden mit c.a. 55 KB pro Sekunde eingeladen.
Dies gilt auch für Dateiausschnitte < 10KB.
Grössere Dateien werden c. a. 70-90KB pro Sekunde geladen -- je nach
Puffergrösse.
5. Zukünftige Versionen
- Wenn ein einzelnes Byte in einer Datei geändert wird, muß diese Datei
vorher auf der Platte entpackt werden, sonst gibt es Datenmüll.
6. Shareware
AFX wird zusammen mit PFX als Shareware vertrieben. Jedes dieser
Programme kostet 20 DM. Im Paket kosten beide Programme 30 DM.
Registrierte User bekommen AFX als Update für 10 DM.
Die registrierte Version von AFX bietet:
- Einstellung der Puffergrössen, dadurch kann die Geschwindigkeit
bei erhöten Speicherverbrauch deutlich erhöht werden.
- Eine schnellere Routine für fseek.
- Kein Startbildschirm.
- Die jeweils neuesten Versionen von PFXPAK, Fortune und LHarc.
7. "History". Alle Änderungen in den Versionen
Version 1.3
- Es etwas schneller als 1.2
Version 1.2
- Es gab noch einige Probleme mit einigen Programmen, diese sind
jetzt beseitigt. Wenn AFX jetzt nicht mit allen Programmen zusammen-
arbeitet, fress ich einen Marzipanbesen.
Version 1.1
- Ich habe leider vergessen, daß es möglich ist Geräte als Dateien
zu öffnen, z.B. ist CON: die Tastatur. Geräte liefern natürlich
nie gepackte Daten. AFX 1.0 hat aber zuerst mal nachgesehen,
ob z.B. Tastatureingaben gepackt ankommen. Dazu hat er 1000 Bytes
eingelesen: Die Folge war, daß man ab und zu auf dem Bildschirm
tippen konnte.
- Der Bildschirm am Anfang ist doch sehr lästig. Er kommt jetzt nun
noch manchmal.
Version 1.0
- Erste Version, die Sicher (siehe oben) lief. Vor der Auslieferung
hatte ich schon meine ganzen Sourcen und Texte seit eingen Tagen
in gepacker Form in Gebrauch. Auch anspruchsvolle Programme wie
Cypress und Turboass versagten Ihren Dienst mit gepackten Dateien
nicht.
Wer diese Angebot annehmen will, wende sich bitte an:
Thomas Quester
Lampenland 9
2050 Hamburg 80
Tel: 040/7205431 (ab 18Uhr, in der Woche (NIE VOR 12UHR!!!!))
Btx: 0407205431
BLZ: 20010020 Postscheckamt Hamburg
Kontonummer: 6220 12-201
