English Conjugation System
E. C. S.
Ein Public-Domain-Programm von Wolfram Rösler
P R O G R A M M A N L E I T U N G
1) Zweck des Programms
ECS ist ein Programm, mit dem es möglich ist, Verben auf englisch zu
konjugieren. Es antwortet also z.B. auf eine Eingabe wie "1st Person
Singular Present Perfect of to go" mit "I have gone". Hierzu benutzt das
Programm eine Tabelle mit den verschiedenen Formen der unregelmäßigen
Verben, die vom Anwender beliebig erweitert werden kann. 137 Verben
werden bereits mitgeliefert, insgesamt hat die Tabelle Platz für 2000
Stück.
2) Das Programm
besteht aus kompiliertem GFA-Basic. Der Quellcode gehört zum Lieferum-
fang. Alle Anregungen und Hinweise auf Fehler sind dem Autor jederzeit
willkommen.
ECS ist frei kopierbar. Für wer es noch nicht weiß, das bedeutet:
1) Es gibt kein Copyright, man kann, darf und soll das Programm sooft
kopieren und weitergeben wie eben möglich.
2) Der Erwerb des Programms ist umsonst. Es darf nicht verkauft oder
anderweitig kommerziell benutzt werden. Wer trotzdem dafür bezahlen
will, oder wer die Arbeit des Autors anerkennen will, schickt bitte den
Betrag, den ihm das Programm wert ist.
3) Der Quellcode des Programms ist ebenfalls frei erhältlich. Jeder darf
das Programm erweitern, wie es ihm gefällt. Wer meinen Namen rausstreicht
und das Programm unter seinem Namen weiter verbreitet, ist ein A...
3) Hardware
ECS läuft auf jedem ST. Das System muß auf mittlere oder hohe Auflösung
eingestellt sein. Außerdem kann ein Epson-kompatibler Drucker verwendet
werden.
4) Software
ECS.PRG wird mit Doppelklick gestartet. Nach dem Laden wird, falls
vorhanden, die Datei ECS.ECS entweder aus dem Wurzelverzeichnis oder dem
ECS-Ordner von Laufwerk A oder B geladen. Diese Datei enthält die
Tabelle mit den unregelmäßigen Formen. Wer ECS von Ramdisk oder Harddisk
lädt, muß die Tabelle nachher von Hand laden.
Zum Lieferumfang gehören außer diesen beiden Dateien noch das Sourcelis-
ting und die Anleitung.
5) Das Programm-Desktop
enthält eine Menueleiste und zwei Fenster. Eins davon stellt ständig die
Formentabelle (bzw. einen Ausschnitt daraus) dar; mit den Pfeiltasten
kann man den Inhalt um jeweils 12 Zeilen nach oben oder unten scrollen.
Das andere Fenster wird benutzt zur Datenein- und Ausgabe.
6) Die Menuezeile
enthält fünf Menues: Desk, Forms Table, E.C.S., Options und Help.
6.1) Das Forms Table-Menue
Load Table dient dazu, die Fomentabelle zu laden. Hierbei kann ein
beliebiger Dateiname angegeben werden. Voreingestellt ist ECS.ECS.
Save Table speichert die Formentabelle. Auch hier ist ECS.ECS voreinge-
stellt. Wenn die Tabelle unter diesem Namen ins Wurzelverzeichnis oder
in den ECS-Ordner gespeichert wird, kann sie beim nächsten Programmstart
automatisch geladen werden. Es ist aber auch möglich, mehrere Tabellen
unter verschiedenen Namen anzulegen (welchen Zweck das haben soll, weiß
ich auch nicht).
Edit Table dient dazu, neue Verben in die Tabelle einzufügen. Die
Eingabe läuft in dem Fenster unten am Bildschirm ab. Nach der Frage "1st
Form" gibt es drei Möglichkeiten:
1) man gibt die Präsensform eines neuen Verbs ein. Danach wird man nach
den beiden anderen Formen gefragt. Nach der Eingabe wird das neue Verb
an die Tabelle angehängt.
2) man gibt die Präsensform eines schon vorhandenen Verbs ein. Das
Programm fragt dann, ob man dieses Verb löschen will. Wenn ja, drückt
man "y", wenn nein, irgendeine andere Taste. 3) man drückt RETURN ohne
Eingabe. Dann wird der Editor beendet.
View Table zeigt die Tabelle in ihrem Fenster an.
Sort Table sortiert die Tabelleneinträge alphabetisch. Hierfür wird eine
einfache, aber nicht gerade schnelle Bubble-Sort-Routine verwendet.
Bevor man die Tabelle abspeichert, sollte man sie sortieren, dies macht
sie übersichtlicher. Für das Programm spielt die Reihenfolge der
Einträge keine Rolle.
Es gibt keine Option, um die Tabelle auszudrucken. Wer trotzdem ein
Druckerlisting der Tabelle will, kann ECS.ECS vom Desktop aus drucken
oder in ein Textprogramm einlesen. Die erste Zahl der Datei ist übrigens
die Anzahl der Einträge.
6.2) Das E.C.S.-Menue
Go startet das eigentliche Programm. Man gibt nacheinander Person (z.B.
1 Sing), Zeit (z.B. Pres Perf) und Verb (z.B. go) ein, dann antwortet
das Programm mit der entsprechenden Form (s.a. 6.3) . Um den Modus zu
verlassen, drückt man auf die Frage nach der Person die RETURN-Taste
ohne Eingabe. Erlaubte Abkürzungen für die einzelnen Angaben befinden
sich im Hilfsbild (vgl. 6.4).
Exit beendet das Programm direkt ohne Sicherheitsabfrage.
6.3) Das Optionen-Menue
Die Einträge dieses Menues können durch Anklicken aktiviert werden. Das
Auswahlhäkchen zeigt an, ob ein Eintrag aktiv ist.
Show Conjugation scheme : vor der Ausgabe der konjugierten Form wird
außerdem die Benutzereingabe ausgegeben.
Printer Output : Die Ausgabe erfolgt außerdem auf dem Drucker.
Show full conjugation : Es wird nicht nur die Form der eingegebenen
Person ausgegeben, sondern alle Formen der 1. Person Singular bis zur 3.
Person Plural.
6.4) Das Help-Menue
Display Help Screen zeigt die Hilfstafel auf dem Bildschirm.
Print Help Screen druckt die Hilfstafel aus.
Alle Menueeinträge (bis auf die im Optionen-Menu) können auch durch
Tastendruck aktiviert werden. Die entsprechenden Tasten sind in den
Menues angeführt. Ein Hochpfeil (^) bedeutet: Taste zusammen mit CONTROL
drücken.
7) Der Autor
freut sich über jede Reaktion, Kritik, Anregung, Programmerweiterung und
besonders über jede Spende.
Wolfram Rösler
Augustastr. 44-46
D-5100 Aachen
8) Grüße
an Budo-Club Ninja und alle Engländer, besonders an die Crundens aus
Brighton.